Ergo gibt koreanische Problemtochter ab

Die Munich-Re-Tochter Ergo hat die südkoreanische Ergo Daum Direct an den Rivalen Axa verkauft. Angaben zum Kaufpreis machten die beiden Firmen am Donnerstag nicht. Die Düsseldorfer dürften nach FTD-Informationen kaum mehr als 10 Mio. Euro erlöst haben. Die Axa Direct Korea hat 15 Prozent Marktanteil in der Autoversicherung per Internet oder Telefon. Ergo Daum kommt auf sieben Prozent. Ergo hatte die Gesellschaft 2007 übernommen, damit aber kein Geld verdient. Anfang 2011 hatte sie die Tochter mit 32 Mio. Euro „angesichts der schwierigen Marktverhältnisse“ vollständig abgeschrieben. Im hoch regulierten Markt konnte das Unternehmen bei der Aufsicht nicht die nötigen Preiserhöhungen durchsetzen. Die Prämien lagen 2011 bei 170 Mio. Euro. Herbert Fromme

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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