Das Risikoumfeld für global agierende Unternehmen ist auch im Jahr 2025 angespannt geblieben und hat sich zum Teil verschärft. Das hat der britische Makler und Berater Willis auf Basis der bei Alert:24, dem Sicherheits- und Krisenmanagement-Beratungsdienst von Willis, gemeldeten Vorfälle festgestellt. Demnach führten geopolitische Spannungen, wirtschaftlicher Druck und soziale Unruhen zu stärkeren Bedrohungen für Personen und Vermögenswerte. Unternehmen reagierten mit verstärkten Schutzmaßnahmen und Resilienzstrategien.
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Die Woche in Bildern 42/2025
Schwere Überschwemmungen in Mexiko, demonstrierende Umweltschützer vor dem Hauptsitz der Munich Re in München, Proteste und Ausschreitungen in Spanien und Peru sowie Rene Benko, Gründer des ehemaligen Signa-Imperiums, vor Gericht: In unserer Woche in Bildern stellen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.
AGCS: Firmen sollten sich vor Unruhen schützen
Unternehmen sollten die mögliche Zunahme sozialer Unruhen in ihren Kontinuitätsplänen berücksichtigen, rät Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS). Der Industrieversicherer nennt fünf Risikofaktoren, die politische Gewalt global begünstigen und Teil der Risikoabwägung von Unternehmen sein sollten.
Lloyd’s fürchtet Aktivisten
Was wirklich wichtig ist Klatsch, Tratsch und die wirklich wichtigen Informationen über Unternehmen und Manager – das gibt es am Kaffeeautomaten, auf dem Flur und hier. Heute: Lloyd’s of London lässt sich von Klimaaktivisten einschüchtern und verlegt die Hauptversammlung in den virtuellen Raum.
AGCS fürchtet Ausschreitungen und Krawalle
Betriebsstörungen, Beschädigungen und Umsatzeinbußen durch Proteste (wie hier am 20. März 2021 in Kassel), Krawalle, Vandalismus und andere Formen von zivilen Unruhen haben sich zu den wichtigsten politischen Risiken für Unternehmen entwickelt. Die Covid-19-Pandemie und ihre Auswirkungen werden die Situation verschlimmern, befürchtet der Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) mit Blick auf die zunehmenden Unruhen und Gewalttaten in vielen Ländern. Unternehmen sollten sich bei ihrer Business-Continuity-Planung aktiv mit den Risiken politischer Gewalt auseinandersetzen, insbesondere in stark exponierten Branchen wie dem Einzelhandel.





