Versicherer Debeka baut Gewinnbeteiligung um

Der Koblenzer Lebensversicherer Debeka senkt die laufende Überschussbeteiligung für Kunden um 0,3 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent. Gleichzeitig erhöht die Gesellschaft die Schlussüberschussbeteiligung, die Kunden bei Vertragsende erhalten. Diese Umschichtung sei eine Vorbereitung auf die Einführung der geplanten europäischen Eigenkapitalrichtlinie Solvency II, sagte Vorstand Roland Weber. „Die Ablaufleistung für den Kunden bleibt gleich“, betonte er. Je nach Vertragslaufzeit beträgt die Gesamtverzinsung 5,5 bis 5,6 Prozent. Die Überschussbeteiligung wird Kunden jährlich gutgeschrieben und kann ihnen nachträglich nicht genommen werden. Die Schlussüberschussbeteiligung dagegen erhalten sie erst bei Vertragsende, der Versicherer kann sie in schlechten Zeiten vor der Ausschüttung wieder zurückholen. Die Mittel für den Schlussüberschuss wertet die Aufsicht unter Solvency-II-Bedingungen als Eigenmittel.

Anja Krüger

Quelle: Financial Times Deutschland

Dieser Beitrag ist nur für Premium-Abonnenten von Herbert Frommes Versicherungsmonitor persönlich bestimmt. Das Weiterleiten der Inhalte – auch an Kollegen – ist nicht gestattet. Bitte bedenken Sie: Mit einer von uns nicht autorisierten Weitergabe brechen Sie nicht nur das Gesetz, sondern sehr wahrscheinlich auch Compliance-Vorschriften Ihres Unternehmens.

Kategorien: Archiv 2006-2012

Diskutieren Sie mit