GDV will bessere Insolvenzabsicherung

Die deutschen Versicherer vollziehen eine Kehrtwende. Vor drei Jahren hatte sich der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bei einer Überprüfung der Insolvenzabsicherung für Reiseveranstalter noch für eine Beibehaltung des bisherigen Systems mit einer maximalen Deckungssumme von 110 Mio. Euro ausgesprochen. Jetzt fordert er ein mehrstufiges System, das dem Umsatz des jeweiligen Anbieters Rechnung tragen soll. Gespräche darüber mit der Bundesregierung und der Tourismusbranche sollen am kommenden Montag starten. Die Insolvenz von Thomas Cook hatte gezeigt, dass die bisherigen 110 Mio. Euro keinesfalls ausreichend sind.

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2 Antworten »

  1. Hallo Herr Engelien,

    vielen Dank für Ihren Hinweis. Da haben Sie recht, das ist einmal im Kreis gedreht. Kehrtwende wäre das wichtige Wort.

    Viele Grüße

    Friederike Krieger

  2. „Mit dem Vorstoß, über den zuerst die FAZ berichtet hatte, vollzieht der GDV eine 360 Grad-Wende.“ Damit würde sich der GDV ja nicht wirklich eine neue Richtung einschlagen…

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