Nächste Etappe auf dem Weg zu einer neuen Gebührenordnung für Ärzte: Die Bundesärztekammer und der Verband der privaten Krankenversicherung haben dem Bundesgesundheitsministerium eine aktualisierte Fassung ihres Entwurfs für das Mammutprojekt übermittelt. Sie hoffen auf ein Inkrafttreten Anfang 2028.
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Versicherer zahlen 310 Mio. Euro für Blitz- und Überspannungsschäden
Die deutschen Hausrat- und Wohngebäudeversicherer haben 2025 weniger Blitz- und Überspannungsschäden reguliert als im Vorjahr. Gleichzeitig stieg die durchschnittliche Schadenhöhe auf den höchsten Wert seit Beginn der GDV-Erhebung. Insgesamt zahlten die Versicherer 310 Mio. Euro.
Weicher Markt belastet
An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Halbjahreszahlen von Swiss Re, Generali, Zurich, Allianz und Munich Re.
Makleraufkäufer Summitas verliert CEO
Lutz Richter, der CEO des Maklerkonsolidierers Summitas, wird das Unternehmen im kommenden Jahr verlassen. Sein Weggang kommt für das Unternehmen zu keinem guten Zeitpunkt.
Axa will Brandschäden noch nicht schätzen – und keinen Streit mit der Generali
Die Schäden der Waldbrände in Frankreich und Spanien will die Axa noch nicht schätzen. An den finanziellen Zielen des Versicherers rütteln sie jedenfalls nicht, teilte das Unternehmen im Rahmen der Veröffentlichung seiner Halbjahreszahlen mit. Stärker wirkt sich der weiche Industriemarkt aus – und eine Kooperation in Italien.
Umfrage zum Altersvorsorgedepot: Mehrheit der Verbraucher möchte Beitragsgarantie
Das Altersvorsorgedepot trifft auf großes Interesse bei Verbraucherinnen und Verbrauchern, es besteht aber noch viel Informationsbedarf. Die Mehrheit der Teilnehmer einer Umfrage der Universitäten Kassel und Paderborn wünscht sich eine Variante mit Beitragsgarantie. Auch Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle.
Lohrmanns Verunsicherung: Neuer Anstrich für die Finanzaufsicht
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Finanzaufsicht voller Modernisierungseifer
Generali-Töchter mit neuen Finanzchefinnen
Die Führungsetagen der Generali Deutschland-Töchter werden weiblicher: Bei dem Versicherer übernehmen zwei Managerinnen aus dem eigenen Haus die Posten der Finanzchefinnen für den Maklerversicherer Dialog und den Rechtsschutzversicherer Advocard.
Allianz stockt Anteile an US-Tochter Pimco auf
Die Allianz baut ihre Beteiligung am US-Vermögensverwalter Pimco weiter aus. Der Versicherungskonzern hat ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm gekündigt und kauft ehemaligen Pimco-Mitarbeiten Anteile ab. Der Kaufpreis liegt bei 1,4 Mrd. Euro.
R+V bläst Verkauf von Condor Leben ab
Der genossenschaftliche Versicherer R+V will seine Tochter-Gesellschaft Condor Leben nun doch nicht an den Investmentmanager Acathia Capital verkaufen. Die Gespräche zwischen den beiden Parteien seien ohne Ergebnis beendet worden, so die R+V. Einen neuen Anlauf mit einem anderen Run-off-Anbieter soll es nicht geben.
Die Woche in Bildern 31/2026
Die schweren Waldbrände in Antalya, ein verheerendes Erdbeben in Japan, die Partnerschaft zwischen der Dialog Versicherung und TSV München 1860, ein Brand am Marktplatz von Lauterbach und die Gedenkstätte für die beim CSD getötete Frau sowie die Verletzten: In unserer Woche in Bildern stellen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.
Mapfre steigt bei Insurtech Tuio ein
Der spanische Versicherungskonzern Mapfre hat sich eine Beteiligung von knapp 40 Prozent an dem Insurtech Tuio, ebenfalls aus Spanien, gesichert. Tuio ist bekannt als erste Versicherungs-App, die in den KI-Chatbot ChatGPT integriert wurde.
Warum Versicherer ihre Rentner behalten wollen
Die Ruhestandswelle rollt auf die Versicherer zu. Mit den Beschäftigten verschwindet auch viel Wissen. Die Provinzial will ihre Mitarbeiter länger halten und macht ihnen ein Angebot. Die Barmenia Gothaer zögert noch – auch wegen der wachsenden Bedeutung künstlicher Intelligenz.
Assekuradeure boomen, aber es gibt Gegenwind
In den USA legen Assekuradeure deutlich schneller zu als der Gesamtmarkt, zeigen neueste Zahlen. Auch in Europa und Asien gewinnen sie an Bedeutung. Doch jetzt kommt Gegenwind auf, der weiche Markt wirkt sich aus, schreibt Herbert Fromme.
Umstrittenes KI-Insurtech Corgi jetzt 4 Mrd. Dollar wert
Der KI-Versicherer Corgi aus San Francisco hat seine Bewertung innerhalb weniger Wochen fast verdoppelt. Für Gesprächsstoff sorgt das Insurtech mit dem Hund im Logo auch durch extreme Arbeitszeitvorgaben und eine eigene Fondsgesellschaft.















