Der Allianz-Industrieversicherer AGCS gehörte zu den Gesellschaften, die einen der Betreiber des Hafens von Beirut versichert haben. Zum Zeitpunkt der schweren Explosion am vergangenen Dienstag bestand diese Deckung jedoch nicht mehr, sodass das Unglück für AGCS lediglich einen geringen Cargo-Schaden darstellt. Den gesamten Schaden in der Kasko- und Ladungsversicherung sowie im Bereich der Hafendeckung schätzt der Rückversicherungsmakler Guy Carpenter auf bis zu 250 Mio. Dollar (212 Mio. Dollar). Die Prognosen zur Höhe des gesamten Versicherungsschaden pendeln sich auf rund 3 Mrd. Dollar ein. Unterdessen gibt es neue Details, wie die große Menge Ammoniumnitrat, die für die Detonation verantwortlich sein soll, überhaupt in die Hafen-Lagerhalle gelangt ist.
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