KI scheitert noch an fehlendem Vertrauen

Obwohl 69 Prozent der Versicherer weltweit künstliche Intelligenz (KI) einsetzen, gelangen nur 11 Prozent der entwickelten Use Cases in den Produktivbetrieb, schreibt der Berliner Automatisierungsexperte Camunda in einer aktuellen Studie. Das Problem liege im mangelndem Vertrauen der Gesellschaften in die Technologie: Viele Häuser befürchten, dass unkontrollierte KI-Agenten bestehende Prozessprobleme verschärfen könnten. Das führe dazu, dass der überwiegende Teil der eingesetzten KI-Agenten immer noch als Chatbots oder Assistenzsysteme arbeiten und keine geschäftskritischen Prozesse steuern.

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4 Antworten »

  1. Ich finde hier 11% gar nicht so schlecht. Behutsam einführen, messen, probieren, dann skalieren. Die ausgearbeiteten Use Cases sind ja nicht verloren. Ich finde die gesamte Geschwindigkeit des Loops interessanter (von Idee zu ausgereiftem Use Case). Wenn die langsam und behäbig ist, wäre eher das das Problem als eine geringe Produktionsquote. (via LinkedIn)

  2. Spannende Studie, die das Bauchgefühl bestätigt. Der KI-Hype verdeckt eine einfache Realität: Versicherungsprozesse müssen strikt regelbasiert und revisionssicher ablaufen – da hat KI nichts zu suchen!

    Interessant ist die IT-architektonische Frage: Umsetzung direkt in den Bestandsführungssystemen, Nutzung von Integrationsarchitekturen – oder Agenten, die wie Mitarbeiter agieren, nur eben digital?

    KI ist Gold wert in der Kundenkommunikation und bei der Entwicklung solcher Systeme, aber bitte nicht darüber hinaus. (via LinkedIn)

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