Autorenarchiv

  • Frida soll Datenaustausch beschleunigen

  • Hiscox erwartet Konsolidierung im US-Cybermarkt

    Fünf Anbieter vereinnahmen mehr als die Hälfte der Prämien, 148 Gesellschaften kommen jeweils auf weniger als 5 Mio. Dollar Spartenumsatz – der US-Cyberversicherungsmarkt ist von einem starken Ungleichgewicht geprägt. Nach Ansicht von Robert Dietrich, Deutschlandchef des Spezialversicherers Hiscox, sollten sich kleinere Anbieter die Frage stellen, ob sie sich nicht besser mit anderen Gesellschaften zusammenschließen. Trotz 13 Millionen Schadenmeldungen im vergangenen Jahr war die US-Cybersparte 2018 insgesamt noch profitabel. Die Spanne der gemeldeten Schadenquoten reichten allerdings von 4,8 Prozent bis 184 … Lesen Sie mehr ›

  • Erste Abschlüsse bei Joonko

    Joonko-Chefin Carolin Gabor zieht zwei Wochen nach Start des neuen Online-Vergleichsportals für Versicherungen ein positives Fazit. Das Ende Oktober 2019 online gegangene Angebot des Unternehmens werde von den Kunden wahrgenommen, und es gibt bereits erste Abschlüsse, sagte sie am Rande des Insurance Summit des Handelsblatts in München. Auch die Zahl der gelisteten Versicherer nehme stetig zu – mit S-Direkt, Barmenia Direkt, Signal Iduna und Friday haben sich bereits die nächsten vier Gesellschaften angekündigt. Zudem präsentierte Gabor den neuen vierköpfigen, hochkarätig … Lesen Sie mehr ›

  • Liverani: Run-off ist manchmal die einzige Lösung

    Für eine Reihe von Lebensversicherern gibt es keine nennenswerten Alternativen zum Run-off, wenn es darum geht, die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen sicherzustellen. Davon zeigte sich Generali-Deutschlandchef Giovanni Liverani auf dem Insurance Summit in München überzeugt. Mit dem Anfang 2019 abgeschlossenen Verkauf der Generali Leben an den Abwickler Viridium habe der Konzern seine Kunden nicht fallenlassen, sondern eine nachhaltig tragbare Lösung für die Verträge finden wollen, betonte Liverani. Frank Grund, Chef der Versicherungsaufsicht bei der BaFin, hält es für unwahrscheinlich, dass … Lesen Sie mehr ›

  • BaFin fordert Versicherer zum Zins-Widerstand auf

    Die deutschen Versicherer sollten sich nach Ansicht der Finanzaufsicht BaFin stärker gegen die niedrigen Zinsen zur Wehr setzen. Sie müssten deutlich machen, wie stark die niedrigen Zinsen ihr Geschäftsmodell und damit ihren Beitrag zur Altersvorsorge gefährden, sagte BaFin-Exekutivdirektor Frank Grund auf der Jahreskonferenz der Versicherungsaufsicht. Konkrete Vorschläge, wie sich die Branche bei Politikern und Zentralbankern mehr Gehör verschaffen könnte, blieb er allerdings schuldig. Grund rechnet damit, dass der erneute Zinsrückgang die Solvenzquoten der Anbieter senken könnte und die BaFin dadurch … Lesen Sie mehr ›

  • Ergo: Einfach mal ausprobieren

    Mit einer neuen Police, die alle wesentlichen Risiken eines jungen und urbanen Menschen abdeckt, will die Munich Re-Tochter Ergo bei der online-affinen Zielgruppe punkten. Die Versicherung ist der neueste Testballon auf der Online-Plattform des Versicherers namens Innosure.me. Hier experimentiert die Gesellschaft mit Policen, die später in das Sortiment der Online-Marke Nexible oder direkt zu Ergo wechseln können, wenn sie sich als erfolgreich erweisen. Digitalchef Mark Klein erklärt im Interview mit dem Versicherungsmonitor, wie der Versicherer dabei vorgeht und welche Policen … Lesen Sie mehr ›

  • Ergo investiert in Gesundheits-Start-up

    Der zur Munich Re gehörende Versicherer Ergo hat sich über seinen neuen Wagniskapitalfonds an einer 550 Mio. Dollar schweren Kapitalspritze für das britische E-Health-Start-up Babylon beteiligt. Neben der Ergo sind unter anderem auch der staatliche Investmentfonds von Saudi-Arabien und ein großer US-Krankenversicherer beteiligt. Das mit 2 Mrd. Dollar bewertete Unternehmen, das mit dem Versicherer Prudential und dem britischen Gesundheitssystem NHS zusammenarbeitet, zählt zu den sogenannten Einhörnern der Branche. Ergo kann sich vorstellen, mit dem Telemedizin-Anbieter in Deutschland gemeinsame Sache zu … Lesen Sie mehr ›

  • BaFin verlängert Erleichterung bei Berichtspflichten

  • Allianz treibt Kulturwandel voran

     Medienanalyse  Die Berichterstattung über die Versicherungswirtschaft war im Februar geprägt von den Geschäftsergebnissen der Allianz für das Jahr 2017. Zweieinhalb Jahre nachdem der damals noch neue Vorstandschef Oliver Bäte seinen Dreijahresplan bekannt gegeben hat, zogen die Medien nun ein differenziertes Zwischenfazit. Bätes beachtliche Erfolge beim Erreichen der Ziele wurden gewürdigt. Darauf dürfe er sich aber nicht ausruhen. Das bisher Geleistete kann nur der Anfang sein, so der Tenor der Presse. … Lesen Sie mehr ›

  • Kontroverse Debatte um Run-off

     Medienanalyse  Die Ankündigungen namhafter Versicherer wie Ergo und Generali, ihre Lebensversicherungsbestände intern abzuwickeln oder an Spezialplattformen zu veräußern, sorgte im Oktober für Schlagzeilen. In der medialen Debatte wurden gegensätzliche Standpunkte deutlich: Während die von Niedrigzinsen und Kostendruck gebeutelten Versicherer die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit eines Run-offs und mögliche Vorteile für die Kunden hervorheben, werfen Verbraucherschützer der Branche einen erheblichen Missbrauch des in sie gesetzten Vertrauens und einen gefährlichen Angriff auf die Altersvorsorge von Millionen Kunden vor. … Lesen Sie mehr ›

  • PKV unter Beschuss

     Medienanalyse  Im Vorfeld der Bundestagswahl wurde in den Medien erneut die Zukunft der privaten Krankenversicherung (PKV) diskutiert. Auch wenn die PKV durch den Wahlsieg der Union vorerst weiter existieren darf, gerät die Branche nicht nur durch die immer weiter steigenden Kosten und Beiträge unter Druck: Die Stadt Hamburg plant, Beamten eine Wahlmöglichkeit zwischen gesetzlicher und privater Versicherung zu bieten und könnte damit das Ende der PKV beschleunigen. … Lesen Sie mehr ›

  • Kampf mit internen Baustellen

     Medienanalyse  Neben der Niedrigzinsphase, den vielfältigen Folgeerscheinungen der Digitalisierung und den komplexen aufsichtsrechtlichen Anforderungen sehen sich die Versicherer einem zunehmenden internen Handlungsbedarf gegenüber. Im Fokus der Medienberichterstattung standen zuletzt die tiefgreifenden Umbauprozesse, zu denen sich die Assekuranz aufgrund des steigenden Effizienz- und Kostendrucks veranlasst sieht. Da die Attraktivität der Unternehmen für die Aktionäre erhalten bleiben soll, befürchten die Mitarbeiter, dass die laufenden und noch anstehenden Umwälzungen vor allem zu ihren Ungunsten verlaufen könnten. … Lesen Sie mehr ›

  • Kontroverse Diskussion um Solvenzquoten

     Medienanalyse  „Versicherer legen unwillig ihre Karten offen“, „Versicherer lassen die Hosen runter“, „Aufsicht verärgert Europas Versicherer“ – diese und ähnliche Schlagzeilen prägten die Medienberichterstattung über die Versicherungswirtschaft im Mai und Juni. Bis zum 22. Mai 2017 mussten die deutschen Versicherer erstmals ihre Solvenzquoten gemäß Solvency II mitteilen. Da die Versicherer Übergangsregeln anwenden und Ermessensspielräume ausschöpfen können, wurde bereits im Vorfeld der Veröffentlichung kontrovers über Aussagekraft und Tragweite der bereitzustellenden Daten diskutiert. Mit der Umstellung des Rechnungslegungsstandards IFRS 4 auf … Lesen Sie mehr ›

  • Digitalisierungswettkampf geht in die zweite Runde

     Medienanalyse  Die Euphorie, mit der die Medien in den vergangenen Monaten über Insurtechs und ihre Aktivitäten berichtet haben, hat nachgelassen und weicht inzwischen einer sachlicheren, fast skeptischen Sichtweise auf das Geschehen. Auch die Versicherer haben erkannt, dass eine echte Disruption durch Insurtechs bislang ausgeblieben ist. Mit einer Kombination aus Kernkompetenzen und neu aufgebautem Digital-Know-how wollen sie verhindern, dass die neuen Marktteilnehmer ihnen den Rang ablaufen. Ob sie damit auch der prognostizierten zweiten Welle von Start-ups standhalten können, ist fraglich. … Lesen Sie mehr ›

  • Assekuranz im Fusionsfieber

     Medienanalyse  Nach jahrelangem Stillstand zeigen sich die europäischen Versicherer wieder in Fusionslaune. Die Medien werten die Gerüchte um eine Übernahme der Generali und die Wachstumsambitionen der Allianz als Indiz dafür, dass eine Mega-Fusion zunehmend wahrscheinlich wird. Auch wenn sich die Branchenriesen bisher noch in Zurückhaltung üben, gibt es für sie keine echten Alternativen zu externem Wachstum. Die regulatorischen Anforderungen und die nicht mehr zu leugnende Wachstumsschwäche begünstigen diese Entwicklung. Größe dürfte künftig wieder zum entscheidenden Faktor in der Branche … Lesen Sie mehr ›