Autorenarchiv

Christian Bellmann, geboren 1989, schreibt über die deutsche und internationale Versicherungsbranche.

  • Nachhaltigkeit: Aktuare fordern bessere Datenbasis

    Die Bundesregierung will die deutsche Finanzwirtschaft zum weltweiten Vorreiter beim Thema Nachhaltigkeit ausbauen. Dafür sind aber deutlich umfangreichere Daten nötig, fordert die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV). Die Versicherungsmathematiker verlangen vor allem bessere Informationen darüber, welche Folgen der Klimawandel auf die Realwirtschaft und damit auf die Kapitalanlagen der Versicherer hat. Das sei Voraussetzung, um die Risikomodelle der Versicherer zu optimieren. Bei den sogenannten grünen Investments sorgt sich DAV-Chef Guido Bader um eine Blasenbildung. … Lesen Sie mehr ›

  • Cyber: Individuelle Erpressung statt Massengeschäft

    Wollen Cyberkriminelle Lösegeld von großen Unternehmen erpressen, nehmen sie zunehmend gezielt Führungskräfte der obersten Hierarchieebene ins Visier, die Zugriff auf Geschäftskonten und die Hoheit über Zahlungen haben. Das geht aus einem Bericht des Cyberanalytik-Spezialisten Cybercube hervor. Insgesamt werden die Attacken immer ausgefeilter und individueller. Von breit angelegten Cyberangriffen auf Privatpersonen, bei denen es um vergleichsweise geringe Lösegeldforderungen geht, rücken die Hacker immer mehr ab. … Lesen Sie mehr ›

  • USA: Kfz-Versicherer zahlen Milliarden zurück

    Am 6. April 2020 hatte der Kfz-Versicherer Allstate als erster Anbieter in den USA wegen der Corona-Krise Prämiennachlässe angekündigt, um auf die gesunkene Kilometerleistung und den damit verbundenen Rückgang der Schäden zu reagieren. Inzwischen haben alle großen Autoversicherer des Landes nachgezogen. In Kalifornien hat der Versicherungsbeauftragte Ricardo Lara die Anbieter sogar zu Prämienrabatten verpflichtet. Schon bald könnte das Volumen der Prämienrückzahlungen in den USA die Marke von 10 Mrd. Dollar (9,1 Mrd. Euro) überschreiten. Rund ein Drittel davon entfällt auf die Anbieter Geico, State Farm und Progressive. … Lesen Sie mehr ›

  • Moody’s erwartet Dividendenverzicht auf breiter Front

    Auch wenn die BaFin ein pauschales Dividenden-Ausschüttungsverbot für unnötig hält und die Aufseher in der Schweiz und in Großbritannien ebenfalls von harten Verboten absehen, dürften die Versicherer in vielen europäischen Ländern auf Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe verzichten. Davon geht die Ratingagentur Moody’s aus. Die Analysten erwarten allerdings, dass das den Anreiz für Investoren verringert, Versicherer-Aktien zu kaufen. Dafür dürften sich die Maßnahmen positiv auf Kapitalstärke und Solvenz der Versicherer auswirken. … Lesen Sie mehr ›

  • Assekurata: Solvenzquoten sinken

    33 von 86 Lebensversicherern haben die von der Aufsicht gewährte Fristverlängerung aufgrund der Corona-Krise nicht in Anspruch genommen und ihre Solvenzberichte für 2019 pünktlich bis zum 7. April vorgelegt. Das Zwischenfazit der Ratingagentur Assekurata: Die durchschnittliche Solvenzquote beträgt 461 Prozent. Der Wert liegt damit nicht nur unter dem branchenweiten Vorjahresschnitt von 480 Prozent, sondern auch unter den 504 Prozent, die diese 33 Anbieter für 2018 gemeldet hatten. Rechnet man Übergangsmaßnahmen und die Volatilitätsanpassung heraus, schaffen fünf Anbieter die erforderlichen 100 Prozent nicht. Ein Lebensversicherer kam sogar nur auf etwas mehr als 10 Prozent. … Lesen Sie mehr ›

  • Betriebsschließung: Weitere Versicherer wollen zahlen

  • AGCS: Günstige Cyberpolice für Telekom-Kunden

  • Der neue Corona-Alltag bei Ecclesia

    Auch bei der Detmolder Maklergruppe Ecclesia hat das Corona-Virus den Arbeitsalltag massiv verändert. Der Großteil der Mitarbeiter arbeitet aus dem Homeoffice. Statt Terminen beim Kunden vor Ort und internen Besprechungen in größerer Runde ist jetzt verstärkt Kommunikation per E-Mail, Telefon oder Video angesagt. Noch gibt es keine Corona-Infektion innerhalb der Belegschaft, berichtet Stefan Ziegler, einer der drei Geschäftsführer der Ecclesia Holding, im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Das Unternehmen sei darauf aber gut vorbereitet. Ziegler rechnet damit, dass die Corona-Krise die Versicherungsbranche verändern wird, und zwar auch in positiver Hinsicht. … Lesen Sie mehr ›

  • Corona: So kommen Versicherer ihren Kunden entgegen

    Viele Menschen leiden in der Corona-Krise unter finanziellen Engpässen. Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer spüren die wegbrechenden Umsätze, und viele Angestellte haben Gehaltseinbußen infolge von Kurzarbeit oder wegfallenden Zweitjobs. Vor allem die vergleichsweise hohen monatlichen Beiträge für Lebens-, Kranken- und Berufsunfähigkeitspolicen erweisen sich in der aktuellen Situation schnell als problematisch. Eine Reihe von Versicherern hat ihren Kunden bereits zugesagt, je nach Versicherungsart die Beiträge auf Antrag zu stunden oder ihnen anderweitig entgegenzukommen. Dazu zählen Allianz, Debeka, HDI, R+V und VGH. Einige Gesellschaften arbeiten noch an entsprechenden Lösungen. … Lesen Sie mehr ›

  • Snoopr nimmt Mailo-Policen ins Portfolio

  • OVB rechnet mit Umsatzrückgang durch Corona

    Der Kölner Finanzvertrieb OVB zeigt sich mit dem vergangenen Geschäftsjahr zufrieden. Der Umsatz wuchs zweistellig auf knapp 258 Mio. Euro, das Geschäft legte insbesondere in den Märkten außerhalb Deutschlands teils kräftig zu. Das laufende Jahr dürfte daran voraussichtlich nicht anknüpfen können. Firmenchef Mario Freis hält einen spürbaren Erlösrückgang durch die Corona-Krise für wahrscheinlich. … Lesen Sie mehr ›

  • Aufseher verbieten Gefion das Neugeschäft

  • Helvetia holt Regionaldirektor in den Vorstand

     Leute – Aktuelle Personalien  Bei der Deutschlandtochter des Schweizer Versicherers Helvetia verstärkt Michael Arens ab dem 1. Mai 2020 die Geschäftsleitung. Der langjährige Leiter der Kölner Regionaldirektion folgt auf Jürgen Horstmann, der in den Ruhestand geht. Swiss Re hat einen neuen Rückversicherungschef für West- und Südeuropa, und die britische Axa bekommt einen neuen Finanzchef. Außerdem steht fest, wer neben Aon-Präsident Eric Andersen für die Mega-Integration von Aon und Willis Towers Watson verantwortlich sein wird. … Lesen Sie mehr ›

  • Cyberdeckungen über 1 Mrd. Dollar bald Realität

     Exklusiv  Munich Re-Underwriter Chris Storer traut dem globalen Cyberversicherungsmarkt viel zu. Der Brite ist als Chief Underwriting Officer bei der Einheit Munich Re Facultative & Corporate für das Cyberversicherungsgeschäft des Münchener Rückversicherers mit großen Firmenkunden verantwortlich. Seine Prognose: Schon bald dürfte der Markt Versicherungssummen von mehr als 1 Mrd. Dollar anbieten – und sich damit auf das Level der traditionellen Industrieversicherungssparten begeben. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erläutert Storer außerdem, was es mit dem Aus für das Joint Venture „Vector“ auf sich hatte, das Munich Re vier Jahre lang gemeinsam mit Beazley betrieben hat. … Lesen Sie mehr ›

  • Corona-Fall bei der Swiss Re

WordPress Cookie-Hinweis von Real Cookie Banner