Das Rückversicherungs-Start-up Alpine Re des ehemaligen Axis Re-CEO Steve Arora und des Ex-Hannover-Rück-Chefs Wilhelm Zeller ist Geschichte. Dem Schweizer Unternehmen ist es nicht gelungen, die angepeilte Summe von 1 Mrd. Dollar (880 Mio. Euro) einzusammeln. Der Appetit der Investoren sei nicht groß genug gewesen, um das Projekt über die Ziellinie zu bringen, schreibt Arora auf Linkedin. Auch andere Rückversicherungsgründungen haben mit der Zurückhaltung der Investoren zu kämpfen.
Archiv ‘Axis Re’
Nicht vor dem Cyberrisiko zurückschrecken
Die Lage auf dem Cybermarkt ist angespannt, viele Versicherer und Rückversicherer halten sich angesichts großer Kumulrisiken derzeit stark zurück. Thierry Derez, Chef des französischen Versicherers Covéa, warnte die Branche beim Auftakt des Rückversicherertreffens in Baden-Baden davor, sich des Risikos nicht in ausreichendem Maße anzunehmen. Außer in der Cyberversicherung gibt es zumindest für europäische Erstversicherer keine Kapazitätsengpässe, glaubt der Rückversicherungsmakler Guy Carpenter.
Neue DACH-Manager bei WTW
Leute – Aktuelle Personalien Der Makler- und Beratungskonzern Willis Towers Watson (WTW) befördert Olga Losing-Malota (Bild) und Safak Okur. Beide übernehmen Führungsfunktionen im Bereich Corporate Risk und Broking in der DACH-Region. Losing-Malota wird Head of Broking und Okur Head of Strategy and Innovation. Außerdem ernennt WTW Kiran Nayee zum Client Relationship Director für große und komplexe Haftpflichtrisiken. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei Aon, Axis und BMS.
Rückversicherer müssen Angreifer ernst nehmen
Rückversicherer sollten neue Wettbewerber wie Start-ups mit besseren Datenanalysefähigkeiten nicht unterschätzen, mahnten Experten auf dem Rückversicherungs-Symposium der Technischen Hochschule Köln. Die traditionellen Anbieter können zwar mit langen Kundenbeziehungen und Underwriting-Know-how punkten. Es sei aber unerlässlich, sich weiterzuentwickeln, betonte Munich Re-Vorstand Doris Höpke. In Zukunft könnten Services rund um das Risikomanagement eine größere Rolle spielen als die eigentliche Risikoübernahme.



