Die europäischen Run-off Anbieter müssen sich auf neue Konkurrenz einstellen. Premia Re, ein junges, in Bermuda ansässiges Run-off-Vehikel, will in Europa zukaufen, um im europäischen Markt Bestände abwickeln zu dürfen. Das sagte Premia-Chef Bill O’Farrell (Bild), ehemaliger Chief Reinsurance Officer bei Chubb, auf der SZ-Fachkonferenz Run-off in Hamburg. Heinz-Peter Roß, Chef des Abwicklers Viridium, ehemals Heidelberger Leben, warnte davor, mit Kampfpreisen um Bestände zu buhlen. Dass die BaFin Run-off-Transaktionen akribisch prüft, sorge für mehr Sicherheit und klare Spielregeln im Geschäft. … Lesen Sie mehr ›
Die Finanzaufsicht BaFin hat die Übertragung eines Lebensversicherungsbestandes von der Basler Versicherung auf die Frankfurter Leben genehmigt. Damit geht ein mehr als ein Jahr dauernder Prozess zu Ende. Die Frankfurter Leben, die mehrheitlich dem chinesischen Investor Fosun gehört, übernimmt 128.000 Verträge. Der Schritt dürfte weitreichende Auswirkungen auf den gesamten deutschen Markt haben: Zahlreiche Gesellschaften denken über Run-off-Lösungen nach, warteten bislang aber ab, wie die BaFin bei der Basler entscheidet. … Lesen Sie mehr ›
Der Großmakler Aon verkauft einen Kundenbestand von rund 20.000 Verträgen an die Wiesbadener JDC-Gruppe. Der Hamburger Makler will sich künftig auf das Groß- und Belegschaftsgeschäft konzentrieren. Kleinteilige Privatkundenverträge passen nicht gut zu dem Geschäft des Unternehmens, das vor allem in der Industrie- und Rückversicherung stark ist. … Lesen Sie mehr ›
Deutschlands oberster Versicherungsaufseher Frank Grund sucht nicht nur in der Lebensversicherung die Nähe zu den Versicherern und spricht gerne von Manndeckung. Auch Run-off-Deals beobachtet die BaFin genau und verlangt, dass die Kunden nach einer Bestandsübertragung keineswegs schlechter gestellt sind als vorher. … Lesen Sie mehr ›
Die Allianz denkt über den Verkauf von Beständen in der Lebensversicherung nach. Das sagte Konzernchef Oliver Bäte der britischen Financial Times in einem Interview. Eine Entscheidung sei aber noch nicht getroffen. Bei den Überlegungen soll es vor allem um internationale Bestände gehen. Bäte begründete den möglichen Verkauf mit dem hohen Kapitalbedarf dieser Portfolien und der Tatsache, dass sie bei Aktionären nicht beliebt sind. Bäte sagte weiter, dass sich die Allianz für den „worst case“ eines langjährigen Japan-Szenario wappnet – „nicht weil es wahrscheinlich ist, aber weil wir darauf vorbereitet sein müssen“. … Lesen Sie mehr ›
Legal Eye – die Rechtskolumne: Lebensversicherungsbestände deutscher Versicherer haben bislang kaum den Weg ins EU-Ausland gefunden. Angesichts der zunehmenden Konsolidierung im europäischen Versicherungssektor könnte sich das ändern. Allerdings steht die BaFin der grenzüberschreitenden Übertragung von Beständen mit Überschussbeteiligung derzeit ablehnend gegenüber. Eine Ablehnung der Aufsicht wird jedoch schwer, wenn die Belange der Versicherten vertraglich abgesichert werden. … Lesen Sie mehr ›
Die Nachfolgeregelung bereitet auch vielen Maklern Sorgen. Ihnen will jetzt ein neu gegründeter Verein helfen, der die verkaufswilligen Vermittler mit Kaufinteressenten zusammenbringt. … Lesen Sie mehr ›