Der größte dänische Versicherer Tryg ist derzeit einem Shitstorm ausgesetzt, der maßgeblich von einer Facebook-Gruppe getrieben wird. Das Unternehmen hat einem früheren Rettungssanitäter, der vor elf Jahren in einen Arbeitsunfall verwickelt war und an bleibenden Schäden leidet, Leistungen aus der Unfallversicherung verweigert. Gegen die Facebook-Aktivisten, die zu Aktionen gegen Tryg, Mitarbeitende, Manager sowie deren Familienangehörige aufgerufen haben sollen, hat der Versicherer jetzt Anzeige erstattet. … Lesen Sie mehr ›
Deutschland bleibt der „Kränkste der Kranken“, China gibt Elektro-Vollgas, und in der Medizin kommt es zur Revolution: Die dänische Saxo Bank hat ihre „unerhörten Vorhersagen“ für 2025 veröffentlicht. Zum Katalog der Erwartungen gehört auch der Bankrott einer großen Versicherungsgesellschaft nach einer schweren Naturkatastrophe in den USA. … Lesen Sie mehr ›
In Dänemark beschäftigt sich die Regierung aktuell mit einer Art Scheinselbstständigkeit in der Finanzbranche. Dabei sind Versicherer in den Fokus gerückt, weil sie selbstständige Vermittler einsetzen. Der Versicherer Tryg steht in diesem Zusammenhang besonders in der Kritik. Die Gesellschaft hat nun den Vertrieb bestimmter Policen über diese Art Vermittler eingestellt. … Lesen Sie mehr ›
Die Übernahmetour beim Makler Howden scheint kein Ende zu nehmen: Nachdem die Briten im Oktober erstmals einen Fuß in den luxemburgischen Markt gesetzt hatten, steht jetzt die Expansion nach Dänemark an. Der Makler übernimmt dort den Vermittler North Risk, der bisher in den Händen eines dänischen Private Equity-Investors war. … Lesen Sie mehr ›
Die Allianz will vor der deutschen Nordseeküste gemeinsam mit einem dänischen Finanzinvestor zwei künstliche Energieinseln bauen. Dort soll künftig mithilfe des in den umliegenden Offshore-Windparks erzeugten Stroms grüner Wasserstoff entstehen, den die deutsche Industrie für ihre Dekarbonisierung dringend benötigt. In Dänemark sind die Pläne für eine solche Energieinsel schon konkreter. … Lesen Sie mehr ›
Themenschwerpunkt Digitale Wende Bei der Digitalisierung zählen deutsche Versicherer nicht zu den Vorreitern. Das liegt auch daran, dass Deutschland als Land hinterherhinkt. Dabei gibt es in direkter Nachbarschaft gute Vorbilder. Nicht alles muss neu erfunden werden, es darf kopiert werden. Im aktuellen Dossier hat sich die Redaktion des Versicherungsmonitors angeschaut, wo die Marktteilnehmer von Insurtechs über Softwareanbieter bis hin zu Versicherern stehen, wie die Zukunft aussehen könnte und wo es noch Inspiration für Digitalisierungsprojekte gibt. … Lesen Sie mehr ›
Die Allianz hat über ihre Tochter Allianz Real Estate ihre erste direkte Akquisition in Dänemarks Immobiliensektor getätigt. Durch den Deal wird der Vorbesitzer, das Transportunternehmen DSV, zum Mieter. „Wir sind die ganze Zeit aktiv und auf der Suche nach gut gelegenen Immobilien“, sagte Thomas Villadsen, bei Allianz Real Estate zuständig für Nord- und Mitteleuropa, im Interview mit EjendomsWatch, einem Schwestertitel des Versicherungsmonitors. … Lesen Sie mehr ›
Das Kapitel Gefion scheint sich dem Ende zuzuneigen: Das Oberste See- und Handelsgericht Dänemarks hat den in Schieflage geratenen Kopenhagener Versicherer für insolvent erklärt. Das Unternehmen war überwiegend in der Kfz- und Kfz-Flottenversicherung im europäischen Ausland aktiv. Konkreter Auslöser der Pleite war laut Medienberichten, dass Gefion nicht in der Lage war, 30 Mio. Euro zu zahlen, die aus der Klage einer deutschen Autovermietungsgesellschaft resultierten. … Lesen Sie mehr ›
The Long View – Der Hintergrund Die Versicherer scheinen sich hierzulande in fatalistischer Weise mit ihrem schlechten Image abgefunden zu haben. Ganz anders sieht die Situation in Großbritannien und Dänemark aus. Dort liegt die Weiterempfehlungsbereitschaft der Kunden, gemessen mit dem Net-Promoter-Score, wesentlich höher. Hauptgrund ist dabei nicht das Thema Schadenregulierung. Entscheidend für die Wahrnehmung sind vielmehr die Vertriebsform und der Grad der Digitalisierung. Neben der Digitalisierung werden sich die Versicherer auch mit cloudbasierten Standardsystemen und technologiegetriebenen transnationalen Geschäftsmodellen auseinandersetzen müssen. … Lesen Sie mehr ›
Nach jahrelangen Querelen um lückenhaftes Management, nicht erfüllte Solvenzanforderungen und dubiose Praktiken in der Schadenregulierung bei dem Kopenhagener Kfz-Versicherer Gefion hat die dänische Finanzaufsicht DFSA die Reißleine gezogen und die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb einkassiert. Das Unternehmen, das auch in Deutschland Policen verkauft hat, steht damit vor der Abwicklung. Gefion-Chef Tonny Anker-Svendsen zeigt sich tief enttäuscht darüber, dass die Aufseher dem Versicherer „in diesen Zeiten großer globaler Turbulenzen“ nicht mehr Zeit gewährt haben, um sich finanziell zu erholen. … Lesen Sie mehr ›