Archiv ‘EU-Offenlegungsverordnung’

Staatsanleihen dürfen erstaunlich dreckig sein

Während Versicherer bei Investitionen in Firmen penibel auf Nachhaltigkeitsaspekte achten, spielen sie beim Kauf von Staatsanleihen kaum eine Rolle. Fehlender Klimaschutz wird den Ländern besonders großzügig verziehen. Das zeigt eine Umfrage der Ratingagentur Assekurata im Zuge ihres Marktausblicks in der Lebensversicherung. Dieses Mal hat sie die Gesellschaften auch zu ihrer Kapitalanlagepolitik befragt. … Lesen Sie mehr ›

Die drei Zeitalter der nachhaltigen Kapitalanlage

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Impact Investing ist in aller Munde und hat das Potenzial, ESG als neues Schlagwort in der nachhaltigen Kapitalanlage abzulösen. In der Finanzwirtschaft fehlt es aber noch an einem breiten Verständnis der dahinter stehenden Methoden und Konzepte. Auch die EU-Gesetzgebung hilft hier nur begrenzt weiter, da sie mangels konkreter Vorgaben von Marktteilnehmern und Aufsichtsbehörden unterschiedlich ausgelegt wird. … Lesen Sie mehr ›

„T“ wie Taxonomie – das EU-Nachhaltigkeitslexikon

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Nach dem Streit über Atomenergie und Gas und angesichts der nun vorliegenden ersten Taxonomie-Offenlegungen von Versicherern werfen wir einen Blick auf das große europäische Nachhaltigkeitslexikon, das nach den ambitionierten Zielen der EU-Kommission erst am Anfang steht. Versicherer kämpfen bei der Offenlegung derzeit vor allem damit, dass die benötigten Informationen oft nicht verfügbar und die Vorschriften unklar sind. Wieder einmal ist die Branche gefragt, um ein hehres politisches Ziel und umständliche Regulatorik in praktikable Lösungen umzuwandeln. Das geht nur mit viel Austausch in der Branche, guter Kommunikation und klaren Verantwortlichkeiten im Unternehmen. … Lesen Sie mehr ›

Wie grün ist grün genug?

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Grün ist in: Immer mehr Verbraucher und institutionelle Investoren fragen nach nachhaltigen Produkten. Viele Versicherer richten Angebot und Marketingstrategien auf diesen Trend aus. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn irreführende oder missverständliche Informationen und Werbung können erhebliche Folgen haben, Reputationsverlust, Ärger mit der Aufsicht und Regressansprüche von Kunden inklusive. Das Schreckgespenst „Greenwashing“ geht in der Finanzbranche um. Auch wenn deutsche Versicherer noch in der zweiten Reihe stehen, sind sie gut beraten, aus den aktuellen Vorfällen zu lernen. … Lesen Sie mehr ›