Der Krieg im Nahen Osten wird die Ratings und Kapitalpuffer der Versicherer in der Region nicht wesentlich beeinträchtigen. Davon gehen Analysten der Ratingagentur S&P Global aus. Dies gelte jedoch nur, wenn der Konflikt in Kürze vorbei ist.
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Zölle: Alles halb so wild?
Die kaum absehbare Politik des US-Präsidenten Donald Trump bereitet auch den Versicherern erhebliche Sorgen. Vielerorts sorgen vor allem die Zölle und ihre Folgen für Unsicherheiten. Dabei sind Unsicherheiten doch eigentlich das Kerngeschäft der Assekuranz. Darauf weist die Ratingagentur S&P hin. Die Versicherer seien besser auf die geopolitischen Risiken vorbereitet, als es dieser Tage wirke.
S&P: Gute Aussichten, wäre da nicht Trump
Die Ratingagentur S&P Global sieht die europäischen Versicherer vor einer guten zweiten Jahreshälfte. Angesichts der verschiedenen Herausforderungen der Branche wie der Schadeninflation, dem Klimawandel und vor allem geopolitischen Unsicherheiten würden sich die Versicherer gut behaupten. Für die Unsicherheiten sei vor allem US-Präsident Donald Trump zuständig. S&P attestiert seiner Politik einen hohen Grad an Unvorhersehbarkeit, die womöglich auch die schönen Aussichten trüben könnte.
S&P: EMEA-Versicherer solide aufgestellt
Die Versicherer in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) sind wirtschaftlich gut aufgestellt, glaubt die Ratingagentur S&P. Eine solide Kapitalisierung und robuste Kapitalpuffer sorgen dafür, dass die Unternehmen für künftige externe Schocks gewappnet sind, so die Ratingagentur. Zudem verfügen die Versicherer über ein starkes operatives Geschäft und profitieren von vielfältigen Ertragsquellen, was sie weniger abhängig von einzelnen Märkten oder Sparten mache.





