Das Bundesjustizministerium (BMJ) arbeitet an einer Regelung für eine stärkere Verbreitung von Elementarpolicen. Die Staatssekretärin Eva Schmierer sagte auf einer GDV-Veranstaltung in Berlin, dass Prävention und Eigenverantwortung bei dem fertigen Konzept eine zentrale Rolle spielen werden. … Lesen Sie mehr ›
Die Versicherungspflicht gegen Elementarschäden soll kommen, doch noch sind viele Fragen offen. Die Deutsche Aktuarvereinigung warnt davor, den Umgang mit Klimarisiken mit einer solchen Pflicht als abgehakt zu betrachten. Es brauche ein Gesamtkonzept aus risikogerechter Prämienkalkulation, Prävention und Kumulschutz, etwa in Form einer staatlichen Rückversicherung. Viele Fragen seien noch offen. … Lesen Sie mehr ›
Das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV) fordert, dass die Elementarschadenversicherung Bestandteil des Koalitionsvertrags sein sollte, den CDU und SPD derzeit aushandeln. Der Schritt ist in den Augen der deutsch-französischen Organisation nur logisch: Die CDU hatte die Einführung einer flächendeckenden Elementarschadenversicherung in ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahl aufgenommen. Die SPD zeigte sich angetan von dem französischen Versicherungssystem, für das sich das ZEV stets ausgesprochen hat. … Lesen Sie mehr ›
Stürme, Überschwemmungen und andere Naturkatastrophen haben 2024 weltweit Schäden in Höhe von 320 Mrd. Dollar verursacht, davon waren 140 Mrd. Dollar versichert. Das zeigt die aktuelle Bilanz des führenden Rückversicherers Munich Re. Damit musste die Branche deutlich mehr Geld als im Vorjahr in die Hand nehmen. Teuerstes Ereignis nach versicherten Schäden war der Hurrikan „Milton“. Munich Re betont die Rolle der weltweiten Erderwärmung für die steigenden Schäden. … Lesen Sie mehr ›
Der GDV rechnet für das Gesamtjahr 2024 mit überdurchschnittlich hohen Schäden durch Überschwemmungen und andere Naturgefahren und erneuert seine Forderung nach mehr Prävention. Allein im ersten Halbjahr lag die Belastung bei 3,9 Mrd. Euro. Die Zahlen dürften der Diskussion um eine mögliche Pflichtversicherung für Hausbesitzer, wie sie die Bundesländer fordern, neuen Schwung verleihen. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Klare Antworten liefert Joachim Wenning im Interview mit Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor. In Teil zwei des Gesprächs geht es um Cyberdeckungen und den Klimaschutz sowie die Pflichtversicherung. Der Munich-Re-Chef erläutert, warum das Unternehmen Investitionen in digitale Start-ups zurückfährt und was die Tochter Ergo vorhat. Wenning nimmt auch Stellung zu Ergos Problemen beim Aufbau einer Plattform für die Verwaltung stillgelegter Lebensversicherungsverträge. … Lesen Sie mehr ›
Der ehemalige Vertriebs- und Marketingvorstand der Gothaer, Hartmut Nickel-Waninger, ist vom Sachverständigenrat für Verbraucherfragen zum Gastgutachter in der Elementarschadenversicherung ernannt worden. Nickel-Waninger spricht sich für eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden aus. Im Juni treffen Bund und Länder zusammen, um über eine Einführung der Versicherungspflicht zu beraten. Derweil ist das aktuelle Unwetter im Saarland nach Bayern weitergezogen, wo es zu vielen Unfällen geführt hat. … Lesen Sie mehr ›
Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung einer Kfz-Richtlinie der Europäischen Union sorgt für Protest beim Gesamtverband der Versicherer (GDV). Die vorgesehene Versicherungspflicht für Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 Kilometer pro Stunde wird den Schutz verteuern, kritisiert der Verband. Bislang seien Aufsitzrasenmäher oder Gabelstapler meist problemlos pauschal über allgemeine Haftpflichtdeckungen mitversicherbar. Die Änderung könnte bereits Ende 2023 greifen. … Lesen Sie mehr ›
Die Pflegeversicherung sollte durch eine obligatorische Zusatzversicherung ergänzt werden, die „Pflege + Versicherung“. Das schlägt der von den privaten Krankenversicherern (PKV) initiierte Experten-Rat Pflegefinanzen vor. Sein am Montag vorgestelltes Konzept basiert auf dem Kapitaldeckungsverfahren und zielt darauf ab, die pflegebedingten Eigenbeteiligungen der Versicherten in Pflegeheimen auf 10 Prozent zu begrenzen. Für die Anbieter sieht es einen Kontrahierungszwang und den Verzicht auf eine Gesundheitsprüfung vor, Provisionen werden keine gezahlt. Sowohl PKV-Unternehmen als auch gesetzliche Pflegekassen sollen die Policen anbieten können. … Lesen Sie mehr ›