Das Zinsdilemma wird größer

 Herbert Frommes Kolumne  Es deutet nichts mehr darauf hin, dass in den kommenden ein, zwei Jahren die Zinsen signifikant steigen werden, eher sind Absenkungen zu erwarten. Gleichzeitig steht zu befürchten, dass die Kapitalmärkte insgesamt leiden werden: erstens unter der globalen Unsicherheit durch Handels- und Währungskriege, Brexit und populistische Regierungen, und zweitens unter der Eintrübung der Weltkonjunktur. Gerade für die börsennotierten Gesellschaften sind das keine guten Aussichten. Vor allem im Geschäftsfeld Schaden- und Unfallversicherung müssen die Unternehmen hoffen, dass die zaghaften Preiserhöhungen der vergangenen Monate mehr sind als nur ein Strohfeuerchen. Sonst könnten die Aktienkurse von Allianz, Axa, Generali, Munich Re und Talanx heftig unter die Räder kommen.

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