US-amerikanische Versicherer setzen vermehrt Drohnen ein, um die Gebäude und Grundstücke ihrer Versicherungsnehmer aus der Luft zu kontrollieren – allerdings unangemeldet, wie das US-Finanzportal Moneywise berichtet. In der Folge könnten die Gesellschaften Beiträge erhöhen oder sogar Policen kündigen. Viele Kunden der US-Versicherer bewerten dieses Verhalten als übergriffig. Ist ein solches Szenario auch in Deutschland denkbar?
Dieser Beitrag ist nur für Premium-Abonnenten vom Versicherungsmonitor persönlich bestimmt. Das Weiterleiten der Inhalte – auch an Kollegen – ist nicht gestattet. Bitte bedenken Sie: Mit einer von uns nicht autorisierten Weitergabe brechen Sie nicht nur das Gesetz, sondern sehr wahrscheinlich auch Compliance-Vorschriften Ihres Unternehmens.Trends
-
© istockphoto / Dimple Bhati
Kampf gegen die Glatze auf Versicherungskosten? Südkorea ringt um eine haarige Frage
-
© picture alliance / AP Photo/Amirhosein Khorgooi | Amirhosein Khorgooi
Bitte mehr Latein in der Versicherungswirtschaft!
-
© Olga Shumitskaya
BaFin: Viele Fonds- und Hybridpolicen immer noch zu teuer


Was in den USA als „effiziente Risikokontrolle“ eingeführt wird, wäre in Deutschland und EU in vielen Fällen ein klarer Verstoß gegen Datenschutz und Eigentumsrechte und daher praktisch nicht realisierbar. Luftverkehrsrecht (EU-Drohnenverordnung (EU 2019/947)), DSGVO, Persönlichkeitsrechte und Versicherungsvertragsrecht verhindern dies. Trotzdem ein interessanter case, wenn Kunde und Versicherer an einem Strang ziehen, um neue Wege der Zusammenarbeit und Effizienz zu probieren. Bei der Überprüfung von Hochspannungsleitungen sind Drohnen ja bereits im Einsatz und haben sich bewährt.