Herbert Frommes Kolumne rss

Herbert Fromme

Harte Kante beim Industrieschaden

Herbert Frommes Kolumne: Beim Symposium des Deutschen Versicherungs-Schutzverbandes spielte das Verhalten der Versicherer im Schadenfall eine große Rolle. Dabei waren die Erfahrungen sehr unterschiedlich – die Versicherer bestreiten eine härtere Gangart, Risikochefs großer Industriekonzerne geben ihnen Recht. Makler und kleine oder mittelgroße Kunden erleben dagegen sehr wohl ein verändertes Regulierungsverhalten.

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Die Insel der Seligen

Herbert Frommes Kolumne: Viele deutsche Versicherer finden, dass sie sehr eng beaufsichtigt werden. Das ist ein Irrtum. Verglichen mit der Art und Weise, wie Behörden in anderen Ländern mit Banken und Versicherern umgehen, leben die deutschen Anbieter auf einer Insel der Seligen. Das dürfte sich bald ändern.

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Private Cyberdeckung mit Zukunft

Herbert Frommes Kolumne: Datendiebstahl, Geheimdienstzugriffe, Cyberkriminalität: Die Diskussion über die Risiken der digitalen Gesellschaft nimmt Fahrt auf. Allerdings will trotzdem niemand auf sein Smartphone und die Vorzüge von E-Mail und Cloud verzichten. Für die Versicherer bietet das große Chancen.

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Online: Getrennt, zusammen oder gar nicht?

Herbert Frommes Kolumne: Die Gothaer integriert die Online- und Direkttochter Asstel in die Gothaer. Andere Gesellschaften mit separaten Online-Marken denken über einen ähnlichen Schritt nach. Aber eine wirkliche Strategie steckt oft nicht dahinter. Sie fehlt den meisten Konzernen.

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Allianz: Der große Führungsumbau

Herbert Frommes Kolumne: Es mangelt nicht an Spekulationen, ob Michael Diekmann noch ein oder zwei Jahre dranhängt als Allianz-Chef. Aber was passiert eigentlich bei den fünf anderen SE-Vorständen, deren Verträge auslaufen? Welche Folgen hätte das für bedeutende Tochterunternehmen wie die AGCS oder die Allianz Deutschland?

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Klare Meinung dringend gefragt

Herbert Frommes Kolumne: Versicherer, Rückversicherer und industrielle Großkunden haben manchmal eine merkwürdige Art, miteinander zu kommunizieren. Das offene Wort ist selten, Andeutungen beherrschen die Meinungsäußerungen. Wir versuchen, im Versicherungsmonitor einen anderen Stil zu pflegen, nämlich den der deutlichen Aussprache. Dabei haben uns in den vergangenen zwölf Monaten unsere neun Kolumnisten geholfen – und auch Ihnen, unseren Lesern. Ohne eine Änderung der Diskussionskultur kann es mit dem nötigen Umbruch in der Branche nichts werden.

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Welche Sommerpause?

Herbert Frommes Kolumne: Wer mit französischen und italienischen Firmen zu tun hat, weiß wovon ich rede: Im August geht eigentlich gar nichts. Auch in Deutschland passiert wenig. Allerdings gibt es gerade für Versicherungsunternehmen gute Gründe, die Sommerruhe 2014 etwas weniger entspannt zu sehen.

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Mancher hat den Schuss nicht gehört

Herbert Frommes Kolumne: Das Lebensversicherungsreformgesetz ist verabschiedet. Der Branche stellt sich die Frage, wie sie mit den neuen Vorschriften umgeht, vor allem der Senkung des Höchstzillmersatzes. Mancher meint mutig, alles könne so bleiben wie es ist. Das ist ein fataler Trugschluss.

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Betreutes Twittern

Herbert Frommes Kolumne: Unternehmensleitungen werden bombardiert mit guten Ratschlägen, wie sie ihr Unternehmen in sozialen Netzwerken positionieren sollen. Die Ratschläge sind oft gut, aber immer teuer und in ihrer Wirkung schwer zu beurteilen. In der heutigen Umwelt sollte jeder Top-Manager ganz persönlich Erfahrungen mit sozialen Netzwerken machen – und das nicht den Nerds in der hauseigenen IT überlassen.

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Umdenken bei Staatsschulden

Herbert Frommes Kolumne: Mit Schuldenbremse und Haushaltsdisziplin reduziert die Bundesrepublik die Neuaufnahme an Staatsschulden. Die niedrigen Zinsen helfen dabei immens. Gleichzeitig verkommt die Infrastruktur. Große Anleger wie Versicherer erleben einen Anlagenotstand. Sinn macht das nicht.

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Newsroom ohne News

Herbert Frommes Kolumne: Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft rüstet auf – mehr Mitarbeiter in der Pressearbeit, ein zentraler „Newsroom“, mehr Onlineangebote, Tweets, Facebook-Einträge. Dahinter steckt die Überzeugung, dass die aktuellen Probleme der Branche ihren Hintergrund vor allem in einer schlechten Presse haben. Da will der GDV gegensteuern. Die Diagnose ist falsch, die Kur deshalb auch. Enttäuschungen sind wahrscheinlich.

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Vorsicht mit dem Jubeln

Herbert Frommes Kolumne: In Berlin geht die Regierung an die Feinabstimmung des Lebensversicherungsreformgesetzes. Sehr wahrscheinlich kommt der individuelle Provisionsausweis des Vermittlers nun doch nicht, stattdessen sollen im Verkaufsgespräch die Vertriebskosten in Euro und Cent genannt werden. Das breite Bündnis von GDV, Vermittlerverbänden und Verdi wird sich das als Erfolg auf die Fahnen schreiben. Allerdings sollten die Beteiligten lieber verhalten jubeln.

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Nagelprobe für die BaFin

Herbert Frommes Kolumne: BaFin-Versicherungschef Felix Hufeld hat sich erneut öffentlich zur Zukunft der Lebensversicherung geäußert. Auch das Lebensversicherungsreformgesetz zeigt in vielen Punkten deutlich die Handschrift der Aufsichtsbehörde. Hufeld und BaFin-Präsidentin Elke König eint eine Sorge: Die niedrigen Zinsen könnten Lebensversicherer aus der Spur werfen. Die Nagelprobe muss die Behörde ab Oktober bestehen, wenn ihr die Werte über die Solvency II-Fähigkeit der deutschen Versicherer vorliegen.

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Beunruhigendes von der Sturmfront

Herbert Frommes Kolumne: Die Unwetter vom 9. und 10. Juni hatten verheerende Auswirkungen. Vor allem die Städte Düsseldorf und Neuss wurden heftig getroffen, große Teile der Infrastruktur für Tage lahmgelegt. Das birgt Lektionen – auch für die Versicherungswirtschaft. Vor allem die Kampfpreise in der Gebäudeversicherung sollten der Vergangenheit angehören.

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Rosskur für die Lebensversicherer

Herbert Frommes Kolumne: Zwei Tiefschläge für die deutsche Assekuranz binnen weniger Tage: Die Regierung verabschiedet das Lebensversicherungs-Reformgesetz und die Europäische Zentralbank senkt die Zinsen weiter. Jetzt wird es ernst für die Konzerne. Das Gesetz zwingt sie, die Probleme in der Lebensversicherung anzugehen. Das wäre aber ohnehin dringend nötig gewesen.

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