An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: BaFin-Neuausrichtung mit ungeahnten Nebenwirkungen
Kommentare
Wird Corona zum Telematik-Turbo?
Meinung am Mittwoch Corona hat uns und die Welt, in der wir leben, vor große Herausforderungen gestellt, aber auch Transformations- und Digitalisierungsprozesse beschleunigt. Wird digital das neue Normal? Und werden die Menschen in ihren Einstellungen und Verhaltensweisen auch weiterhin so aufgeschlossen gegenüber Innovationen bleiben, wenn die Pandemie vorüber ist? Falls ja, könnte dies das Wachstum des Telematik-Markts beschleunigen. Davon würden Versicherer wie auch Kunden profitieren.
Berlin, New York oder Neu-Isenburg?
Nachschlag – der aktuelle Kommentar Wie lockt man IT-Experten nach Neu-Isenburg? Sollte sich die Stadt umbenennen? Ein Name, der nach Aufbruch und Abenteuer klingt: New-Isenburg oder, noch besser, Neo-Isenburg – natürlich englisch ausgesprochen. Dann klappts bestimmt besser mit der Akquise. So muss der Abwickler Viridium in Stellenangeboten betonen: „Anwesenheit in Neu-Isenburg nur punktuell“. Auch die HUK-Coburg hat es schwer, Digitalexperten nach Coburg zu locken. Wie es der Alten Leipziger in Oberursel geht, mag man sich kaum ausmalen. Wir haben da einige Tipps.
DSGVO-Bußgeldpraxis treibt das D&O-Risiko
Legal Eye – Die Rechtskolumne Bußgelder nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und deren Versicherbarkeit werden regelmäßig im Kontext der Cyberversicherung diskutiert. Eine aktuelle Entscheidung des Landgerichts Berlin könnte die künftige Bußgeldpraxis beeinflussen und zu vermehrten D&O-Schadensfällen führen. Cyberspezifische Themen und Fragestellungen rund um den Stand der Technik und die typischen Data Breach-Szenarien dürften dann zunehmend für D&O-Schadensfälle relevant werden.
Berichtssaison beginnt wieder
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Quartalsberichte von Scor und Swiss Re, Hauptversammlung der Munich Re und der Generali sowie die Jahrestagung der Deutschen Aktuarvereinigung
Versicherer in Geiselhaft
Herbert Frommes Kolumne Jahrzehntelang sahen die meisten Versicherer nicht die Versicherungsnehmer als die eigentlichen Kunden an, sondern die Vermittler. Folgerichtig hatten die Konzernzentralen wenig mit den Kunden zu tun. Die wesentlichen Ausnahmen waren das Inkasso, bei dem die nicht zahlenden Kunden auffielen, und die Schadenbearbeitung. Inzwischen reden alle von Kundenzentriertheit – aber sie leben immer noch in der Vertriebszentriertheit.
Lohrmanns Verunsicherung: Mittelstand im Herzen
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Gewagte Experimente für die HDI-Wachstumsoffensive
Die Zukunft der Risikoprüfung
Meinung am Mittwoch Eine umfassende Risikoeinschätzung erscheint für Versicherer unumgänglich. Doch ausufernde Gesundheitsfragen können auch zum Hemmschuh werden. Es lohnt sich, die Fragenkataloge abzuspecken – und auch über Policen nachzudenken, die auch nach Eintritt des Versicherungsfalls noch abschließbar sind. Ohne den Mut, eigene Wege zu gehen, hinterlässt man keine eigenen Fußspuren.
Ohne Hierarchie zum Erfolg
The Long View – Der Hintergrund Die Hierarchie des niederländischen Pflegedienstleisters Buurtzorg weicht dramatisch ab vom Üblichen: Obwohl seine 16.000 Mitarbeiter eigentlich ein Großunternehmen bilden, arbeiten sie (fast) alle im unmittelbaren Kundenkontakt und weitgehend autonom. Es gibt nur zwei Manager, die für jeweils rund 8.000 Mitarbeiter verantwortlich sind. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der enormen Motivation der Mitarbeiter, die durch die Verantwortung zur Selbstorganisation entsteht. Bieten nicht gerade die Agenturen der Versicherungswirtschaft die besten Voraussetzungen, um diesen Erfolg zu kopieren?
Steigende Haftungsrisiken für IT-Dienstleister
Legal Eye – Die Rechtskolumne Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung und die Nutzung des Homeoffice gefördert. Das hat zwar positive Effekte für das Klima, verstärkt zugleich jedoch die Haftungsrisiken für IT-Dienstleister, weil die Unternehmen jetzt noch stärker von ihnen abhängig sind. Deswegen werden Deckungskonzepte für IT-Dienstleister noch wichtiger. Die Versicherer müssen indes bei der Entwicklung und Zeichnung dieser Konzepte im Blick behalten, inwieweit originäre unternehmerische Risiken, sogenannte Erfüllungsschäden, versichert werden können.
Restschuld und Insurtechs
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Sitzung des Finanzausschusses, Jahreskonferenz der Versicherungsaufsicht und Digital-Messe InsureNXT
Verpasste Chancen
Herbert Frommes Kolumne Jeder Versicherer, der auf sich hält, sieht sich lieber als Lebensbegleiter denn als Schadenszahler für seine Privatkunden. Da wäre die Pandemie eigentlich eine hervorragende Chance gewesen, die Versicherten unmittelbar zu unterstützen. Aber nur die wenigsten Versicherer haben das gemacht. Stattdessen versuchen sie, die Ansprüche der Kunden möglichst klein zu halten. Das ist keine gute Taktik.
Lohrmanns Verunsicherung: Lauf, Allianz, lauf!
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Allianz will Vorsprung der HUK-Coburg in der Kfz-Versicherung aufholen.
Wochenspot: Transformation und Politik
Wochenspot – der Podcast Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor jetzt auch zum Hören. In dieser Ausgabe sprechen Kaja Adchayan und Herbert Fromme über die vermeintlichen Probleme bei der digitalen Transformation von Versicherern und das ambitionierte Ziel des ehemaligen GDV-Chefvolkswirts Klaus Wiener, in den Bundestag einzuziehen.
Der Industrie-Markt ist keine Einbahnstraße
The Long View – Der Hintergrund Immer wieder gibt es Unmut über Preiserhöhungen, Kapazitätsreduktionen, Wording-Anpassungen in der Industrieversicherung – und einige Unternehmen fragen sich, ob die Risikogemeinschaft aus dem Lot geraten ist. Fairness und Partnerschaft sind auch im aktuellen Marktumfeld möglich. Der Markt darf allerdings keine Einbahnstraße sein. Und auch die Versicherer müssen ihre Hausaufgaben machen.













