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GGW übernimmt Bremer Vermittler Karl W. Blome

 Exklusiv  Der Maklerkonsolidierer GGW verstärkt sich in Norddeutschland: Er übernimmt den Bremer Traditionsvermittler Karl W. Blome. Der bislang eigenständige und inhabergeführte Makler ist auf kleine und mittelgroße Unternehmen fokussiert, betreut aber auch Privatkunden in Versicherungsfragen. 

Axa vs. Allianz: Wer bekommt Prima?

Laut italienischen Medienberichten liefern sich die Versicherer Axa und Allianz einen Bieterstreit um das Insurtech Prima Assicurazioni. Dabei soll Axa die Nase vorn haben, dicht gefolgt von der Allianz. Die beiden Versicherer zeigen großes Interesse an Prima. Das auf Kfz-Versicherungen spezialisierte Insurtech ist in den vergangenen zwei Jahren stark gewachsen. Der Gesamtwert von Prima wird auf 1,5 Mrd. Euro geschätzt.

GDV begrüßt Lockerungen bei Verbriefungen

Die deutsche Versicherungsbranche begrüßt die Vorschläge der EU-Kommission für eine Lockerung der Regeln bei Kreditverbriefungen. Allerdings müsse sichergestellt werden, dass Versicherer und andere Investoren die nötigen Informationen zur Risikobewertung erhalten, fordert der Versichererverband GDV. Der Vorstoß zielt darauf, dass Banken die Realwirtschaft mit zusätzlichen Krediten versorgen. Der Verein Bürgerbewegung Finanzwende hält das Argument für nicht überzeugend – und erinnert an die Finanzkrise 2008.

Exitstrategien bei Kohle wirken

Verfolgen Versicherungsunternehmen eine strenge und konstante Strategie, aus emissionsintensiven Branchen auszusteigen, hat das direkte Auswirkungen auf diese Firmen. Die Branche kannn also mit ihrer Zeichnungspolitik den Übergang zur Klimaneutralität direkt beeinflussen, haben Forscher der Universität Zürich und des Swiss Finance Institutes herausgefunden. Führen Versicherer eine Strategie ein, Kohlebergwerke nicht mehr zu versichern, steigt die Wahrscheinlichkeit stark, dass diese Bergwerke den Betrieb einstellen.

So stark trifft die Überalterung die Versicherer wirklich

 Exklusiv  Versicherer stehen vor der Herausforderung, dass viele ältere Mitarbeiter bald in Rente gehen. Sie müssen diese erfahrenen Fachkräfte ersetzen und deren Wissen an die jüngere Generation weitergeben. Doch wie viele betrifft das eigentlich? Der Versicherungsmonitor hat die Altersstatistiken großer Versicherer untersucht und dabei erhebliche Unterschiede zwischen den Unternehmen festgestellt.

Eiopa will vereinfachte Beratungsprozesse prüfen

Nach der ersten EU-weiten Mystery-Shopping-Aktion für Versicherungsanlageprodukte will die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa mögliche Vereinfachungen im Beratungsprozess prüfen. Offenbar gibt es nur einen bedingten Zusammenhang zwischen der Gründlichkeit der Verkaufsgespräche und der Frage, wie gut das vermittelte Produkt die Kunden-Bedürfnisse erfüllt. Die mit der Zeit gestiegenen Anforderungen an die Beratung, die auch die Komplexität stetig erhöht haben, könnten sich demnach kontraproduktiv auf den Kundennutzen auswirken.

Schweizer Felssturz wird teuer

Für den verheerenden Felssturz im schweizerischen Blatten mit nachfolgenden Überschwemmungen Ende Mai gibt es nun eine erste Schadenschätzung. Demnach kommen auf die Versicherer rund 320 Mio. Franken (341 Mio. Euro) an Zahlungen zu. Der Großteil davon wird vom Elementarschadenpool getragen werden, in dem zwölf private Versicherer organisiert sind. Der Felssturz macht 2025 für den Pool schon jetzt zu einem überdurchschnittlich teuren Jahr.

Aufsicht testet Vertrieb mit Mystery Shoppern

 Exklusiv  Die BaFin hat nach Informationen des Versicherungsmonitors die Beratungsqualität bei mehreren deutschen Versicherern mit verdeckten Testkäufern, sogenannten Mystery Shoppern, geprüft. Der Test war Teil einer Untersuchung der Eiopa in mehreren europäischen Ländern. Das Ergebnis der Testkäufe ist durchwachsen. Mängel gab es unter anderem bei der Ermittlung der Wünsche und Bedürfnisse der Kunden sowie bei der Dokumentation, ob die empfohlenen Produkte für die Kunden geeignet waren. Auch die Kosten der Verträge waren teilweise sehr hoch.

Munich Re Nordamerika mit neuem Geschäftsfeld

 Leute – Aktuelle Personalien  Der Spezial-Erstversicherer des Munich Re-Konzerns, Munich Re Specialty, steigt in Nordamerika in ein neues Geschäftsfeld ein. Unter Leitung von James Craig soll ein Team Haftpflichtdeckungen an Unternehmen aus dem Life-Science-Bereich verkaufen. Personelle Neuigkeiten gibt es auch beim Lufthansa-Versicherer Delvag, dem Dienstleister Honorarkonzept, der Vermittlerorganisation Bipar und dem Run-off-Spezialisten Compre. Außerdem hat der frühere Helvetia-Konzernchef ein neues Verwaltungsratsmandat.

475 Mio. Dollar Schaden durch Air India-Absturz

Nach dem Absturz der Air India-Maschine am Donnerstag, bei dem mindestens 265 Menschen ums Leben kamen, werden erste Schätzungen zu den versicherten Schäden bekannt. Experten erwarten, dass der Absturz die Branche rund 475 Mio. Dollar (409 Mio. Euro) kosten wird. Da die örtlichen Versicherer ihre Risiken aus der Luftfahrt zu 95 Prozent an Rückversicherer weitergegeben haben, dürfte sich der Rückversicherungsmarkt spürbar verhärten. Aber auch die Prämien für Luftfahrtversicherungen dürften merklich steigen, sind sich die Experten sicher.

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