Archiv ‘Banken’

Makler und Mehrfachagenten dominieren Neugeschäft

Das Neugeschäft mit Lebensversicherungen wurde 2020 zum ersten Mal von Maklern und Mehrfachagenten angeführt, Verlierer waren die Einfirmenvermittler. Das zeigt die aktuelle Vertriebswege-Studie für Lebensversicherungen des Maklers und Beraters Willis Towers Watson (WTW). Insgesamt blieb das Ergebnis hinter dem Vorjahr zurück, 2019 war jedoch ein Rekordjahr gewesen. Deshalb erwartet WTW langfristig einen Aufwärtstrend, besonders bei Policen gegen Einmalbeitrag. In diesem Bereich konnten die Banken besonders punkten. … Lesen Sie mehr ›

ING will nur noch lokal mit Axa kooperieren

Die ING Group beendet die Kooperation mit dem französischen Axa-Konzern – zumindest auf globaler Ebene. Stattdessen will das niederländische Geldinstitut lokal mit dem Versicherer zusammenarbeiten. Hierzulande befinden sich die Tochtergesellschaften der beiden Partner in Gesprächen über den Fortgang der Zusammenarbeit. Vor drei Jahren waren ING und Axa mit großen Ambitionen an den Start gegangen. Ziel war der Aufbau einer globalen Versicherungsplattform. Von der ist heute nicht viel zu sehen. … Lesen Sie mehr ›

Bäte mit deutlicher Kritik an Eiopa

Die Forderung der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa im vergangenen Jahr an die Versicherer, keine Dividenden auszuzahlen, sei ein Desaster gewesen, sagte Allianz-Chef Oliver Bäte in seiner Rede auf einer Konferenz der Ratingagentur Standard & Poor’s. Anders als die Banken seien die Versicherer sehr wohl in der Lage gewesen, Dividenden zu zahlen. Die Eiopa-Forderung habe zu Unsicherheit bei Investoren geführt – für die Versicherer ein Problem, weil ihre Aktien ohnehin nicht zu beliebtesten zählen. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer und Banken: Eine zerrüttete Beziehung

Das Wachstum in der Bancassurance, also der Vermittlung von Policen durch Banken, lässt zu wünschen übrig. Während sie in anderen europäischen Ländern zweistellige Zuwachsraten verzeichnet, schrumpft hierzulande das Geschäft. Das liegt daran, dass sich Versicherer und Banken bisher nicht auf Augenhöhe begegnen, vermuteten Experten auf einer Fachveranstaltung. Die Versicherer sehen Banken nur als einen Vertriebsweg unter vielen, die Banken die Versicherer nur als Produktgeber. Das zeugt nicht von einem partnerschaftlichen Zusammenarbeiten. … Lesen Sie mehr ›

Sponsor und Verein müssen passen

 Versicherungsmonitor-Analyse  Versicherer und Banken gehören zu den wichtigsten Sponsoren im deutschen Profi-Fußball. Sie engagieren sich in der Regel langfristig und bleiben „ihrem“ Verein auch bei einem Abstieg treu. Fußballfans sind als Zielgruppe offenbar so attraktiv, dass sogar neue Player wie Wefox sich hier tummeln. Im zweiten Teil der Versicherungsmonitor-Analyse zum Thema Fußball-Sponsoring der Versicherer erklären Unternehmen ihr Engagement, und Sponsoringforscher Peter Weber macht auch Anbietern mit kleinem Budget Hoffnung. … Lesen Sie mehr ›

Schadenträchtige Finanzdienstleister

Finanzdienstleister sehen sich einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, allen voran Cybergefahren. Sie sind laut einer Analyse des Industrieversicherers AGCS die Hauptursache für Schäden im Geschäft mit der Absicherung von Banken, Vermögensverwaltern und anderen Finanzdienstleistern. Aber auch Compliance-Verstöße sind ein Schadentreiber in den Financial Lines-Sparten. Zudem könnten Covid-19-Schäden an Dynamik gewinnen. AGCS hält das Geschäft mit Finanzdienstleistern dennoch für attraktiv. … Lesen Sie mehr ›

Eiopa und Schwestern mahnen zur Vorsicht

Die drei Aufsichtsbehörden der EU für Finanzdienstleister warnen Banken, Fondsgesellschaften und Versicherer vor einer Verschlechterung der Qualität von Wertpapieren, die sie in ihren Kapitalanlagen halten. Die EU-Bankenaufsicht EBA, die Fonds- und Wertpapieraufsicht ESMA und die Versicherungsaufsicht EIOPA erklären in ihrem Risikobericht 2021, dass die Unternehmen sich auf eine lange Phase mit niedrigen Zinsen und auf mögliche Markterschütterungen einstellen müssen. Die Zukunft der Versicherungswirtschaft hänge direkt von dem Verlauf der Pandemie ab, schreiben die Behörden besorgt. … Lesen Sie mehr ›

Grüne fordern Regeln für Restschuld

 Exklusiv  Die Grünen kritisieren, dass immer noch kein Gesetzesvorhaben für mehr Verbraucherschutz bei Restschuldversicherungen vorliegt. Die Policen müssten den Kunden zugutekommen, sagte Finanzexperte Stefan Schmidt zur Antwort der Bundesregierung auf seine Kleine Anfrage. Das Bundesfinanzministerium spricht darin von Verbesserungen in den vergangenen Jahren, sieht aber weiteren Handlungsbedarf – etwa zur Begrenzung der hohen Provisionen. Vergangene Woche war ein inoffizieller Entwurf für einen Provisionsdeckel für Restschuldpolicen bekannt geworden. Aus informierten Kreisen hieß es, dass sich ein Regierungsentscheid abzeichnet. … Lesen Sie mehr ›

FISG: Zu schnell und zu viel oder nix Neues?

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Mit dem Gesetz zur Stärkung der Finanzmarktintegrität (FISG), das Ende Oktober vorgelegt wurde, reagiert der Gesetzgeber auf den Skandal beim Zahlungsdienstleister Wirecard. Es stehen Änderungen in vielen Bereichen an. Dazu zählen die Bilanzkontrolle, die Kompetenzen der Finanzaufsicht BaFin, die Unabhängigkeit der Abschlussprüfer, die internen Risiko- und Kontrollsysteme und die Übernahme von Regeln des Deutschen Corporate Governance-Kodex in das Gesetz. Während sich Banken und Zahlungsdienstleister gewaltig umstellen müssen, bringt das Gesetz für Versicherer nur wenig Neues. Dennoch lohnt ein Blick auf die Details. … Lesen Sie mehr ›

Ansprüche gegen Versicherer stark gestiegen

Die Ansprüche von Kunden an Versicherer und Pensionskassen sind im vergangenen Jahr weltweit um 8,1 Prozent gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt die Allianz in der aktuellen Ausgabe des „Global Wealth Report“, in dem sie Geldvermögen und Verschuldung von privaten Haushalten in knapp 60 Ländern unter die Lupe nimmt. Insgesamt nahm das weltweite Brutto-Geldvermögen im vergangenen Jahr um 9,7 Prozent zu. Trotz der Corona-Krise rechnet die Allianz auch für 2020 mit einem Plus. … Lesen Sie mehr ›

BaFin: Restschuld weiter hoch provisioniert

Die Provisionszahlungen auf Restschuldversicherungen sind trotz der öffentlichen Diskussion kaum nennenswert gesunken. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Marktuntersuchung der Finanzaufsicht BaFin zu den Policen, die Banken zur Absicherung von Ratenkrediten vertreiben. Damit gelten weiter die Aussagen der Vorgängerstudie, nach der Provisionssätze von 50 Prozent des Beitrags keine Seltenheit sind. Der vom Bundesfinanzministerium geplante Provisionsdeckel lässt derweil weiter auf sich warten. … Lesen Sie mehr ›

Restschuldversicherer wollen besseres Image

Die Anbieter von Restschuldpolicen wollen mit einer „freiwilligen Selbstverpflichtung“ das Image dieser höchst umstrittenen Versicherungen aufpolieren. 23 Unternehmen haben sich der Initiative bereits angeschlossen. Die Selbstverpflichtung gehe über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus, betont der GDV. Kunden sollen beispielsweise grundsätzlich eine Widerrufsfrist von 30 Tagen erhalten. Zudem werden Abschluss- und Verwaltungskosten einer Police ohne Stornoabschlag anteilig auf die neue Police angerechnet, wenn ein stornierter Kreditvertrag direkt durch einen neuen ersetzt wird. Vorgaben zur Höhe der Provisionen enthält das Regelwerk allerdings nicht. … Lesen Sie mehr ›

Clawback-Klauseln auf dem Vormarsch

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Sogenannte Clawback-Klauseln in Anstellungsverträgen ermöglichen die Rückforderung bereits ausbezahlter Boni, wenn sich nachträglich herausstellt, dass ein zunächst angenommener Erfolg als Grund für die Bonizahlung sich durch später bekannt werdende Umstände als nicht mehr zutreffend oder die Bonuszahlung sich als nicht mehr angemessen erweist. Die Zulässigkeit solcher Klauseln war lange umstritten. Doch nun ist eine gesetzgeberische Kehrtwende zu beobachten, die den Einsatz von Clawback-Klauseln auch in der Versicherungsbranche beflügeln könnte. … Lesen Sie mehr ›