Archiv ‘Cyberrisken’

Die nächste Pandemie kommt digital

Thomas Buberl, Chef des französischen Versicherers Axa, wagt kurz vor dem zweiten Lockdown eine Prognose für die Zeit nach der Corona-Pandemie. Er rechnet damit, dass das nächste weltweit einschneidende Ereignis eine Art „Cyber-Pandemie“ sein wird. Das sagte er bei einer Veranstaltung des Großmaklers Aon. Sorgen macht er sich um das Klima. Die Pandemie habe den Klimawandel in der Wahrnehmung der Menschen zu sehr verdrängt. Das ist falsch, findet er. Denn der Klimawandel sei ein Katalysator für alle anderen Risiken. … Lesen Sie mehr ›

Covid-19 verdrängt Klimarisiken

Gerade mal ein Jahr hat es gebraucht, um Pandemien und Infektionskrankheiten vom achten auf den ersten Platz der größten Zukunftsrisiken zu katapultieren. Das ist das Ergebnis des diesjährigen Future Risks Report von Axa. Klimarisiken liegen damit nun auf Platz zwei. Das bereitet Axa-Chef Thomas Buberl Sorgen. Er befürchtet, dass Experten sich zu sehr auf unmittelbare Gefahren konzentrieren. Außerdem sieht der Versicherer Risiken, die im Zuge der Corona-Krise zunehmen könnten, zurzeit jedoch noch keine Aufmerksamkeit bekommen. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re genießt Investmenterträge

Der Rückversicherer Munich Re hat im ersten Halbjahr 2019 eine Gesamtrendite von 12,1 Prozent auf seinen Kapitalanlagenbestand von 245 Mrd. Euro erzielt. Anleihen, Aktien, Credits – alle liefen gut. Aber Finanzchef Christoph Jurecka warnte, dass es sich um ein zufälliges Ergebnis handele und die Zahlen auch wieder deutlich schlechter werden könnten. Von den 12,1 Prozent zeigt der Konzern 3 Prozent im Ergebnis, 9,1 Prozent bunkert er in der Form von stillen Reserven auf seine Kapitalanlagen. Auch in der Versicherungstechnik lief es sehr gut, sagte Konzernchef Joachim Wenning (Bild), der sehr zufrieden mit den Zahlen war. Dazu trugen auch die niedrigen […] … Lesen Sie mehr ›

Aon: Rückversicherern geht es besser als gedacht

Die Kapazitäten in der Rückversicherung sind weiterhin hoch, das zeige, dass es den Rückversicherern besser geht, als viele denken, argumentiert Jan-Oliver Thofern, der den Rückversicherungsbereich beim Makler Aon Deutschland leitet. Wäre das Geschäft nicht attraktiv, würde nicht so viel Kapital zur Verfügung stehen. Der Anteil der alternativen Investoren am Gesamtkapital ist im ersten Halbjahr auf 98 Mrd. Dollar gestiegen. Die neuen Geldgeber könnten sich demnächst auch in neue Geschäftsfelder wie den Haftpflichtmarkt vorwagen, erwartet Thofern. … Lesen Sie mehr ›