Der britische Direktversicherer Admiral übernimmt das Insurtech Flock für 80 Mio. Pfund (92 Mio. Euro). Flock ist auf Telematik-Lösungen für Flotten spezialisiert und versichert auch Lieferdienste. Mit dem Zukauf baut Admiral sein Geschäft im Gewerbe- und Industriekundensegment aus, in dem er bislang nur eine kleine Rolle spielte. Zu den Verkäufern der Flock-Anteile gehören Carsten Maschmeyer und Christopher Lohmann.
Archiv ‘Flottengeschäft’
Howden Deutschland setzt bei Flotten auf Corify
Die deutsche Einheit des Industrieversicherungsmaklers Howden nutzt künftig die neue Plattform des Technologiedienstleisters Corify zur Automatisierung und Effizienzsteigerung im gewerblichen Flottengeschäft. Kfz-Flottenverträge stellen den Auftakt des neuen Marktplatzes zur Ausschreibung von Industrierisiken dar, den die Hypoport-Tochter derzeit aufbaut.
Corify: Digitale Ausschreibung vor dem Start
Exklusiv Der Technologieanbieter Corify liegt bei der Entwicklung eines eigenen Marktplatzes zur Ausschreibung von Industrierisiken im Zeitplan und will bereits im September mit Kfz-Flottenverträgen starten. Artur Reimer, CEO der Hypoport-Tochter, hat die Vision eines Ökosystems rund um das Thema Risiko, an das sich auch andere Anbieter andocken können. Für eine Schnittstelle zur geplanten Datenaustauschplattform der versicherungsnehmenden Wirtschaft ist er offen.
SG Iffoxx an Briten verkauft
Exklusiv Der Spezialmakler SG Iffoxx in Regensburg wurde nach Informationen des Versicherungsmonitors verkauft. Käufer ist der Londoner Makler PIB, der von Private-Equity-Investoren kontrolliert wird. Der Deal wäre der erste für den früheren Aon-Manager Onno Janssen, der seit Anfang September für PIB arbeitet und SG Iffoxx gut kennt. Schließlich hat er das Unternehmen schon einmal gekauft, damals für Aon.
Schadenmanagement „as a Service“ lohnt sich
Kfz-Versicherer sollten prüfen, ob sie Dienstleistungen im Bereich des Schadenmanagements vor allem im Flottengeschäft verstärkt separat anbieten, und nicht nur über das reguläre Kfz-Versicherungsgeschäft. Das sagte Marco Riesenbeck, Leiter Kraftfahrt Schaden beim Talanx-Konzern, bei einer Fachveranstaltung. Das lohne sich nicht nur aus strategischen Gesichtspunkten, sondern auch finanziell. Auch für die Kunden sei das Modell attraktiv – nicht zuletzt aus steuerlichen Gründen.




