Archiv ‘Frequenzdeckungen’

Aon: Rückversicherungsprämien sinken deutlich

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Bei den diesjährigen Erneuerungsgesprächen in der Rückversicherung haben die Kunden deutlich bessere Karten als in den vergangenen Jahren. Die Prämien sinken spürbar, sagte Jan-Oliver Thofern, Geschäftsführer und Chief Executive Officer für den Rückversicherungsbereich von Aon in Deutschland zuständig, im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Auch beim Thema Frequenzschutz gibt es laut Thofern Bewegung.

Moody’s: Höhere Renditen sind nicht illegitim

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Die Rückversicherer verdienen so gut wie lange nicht mehr. Das weckt Begehrlichkeiten aufseiten von Maklern und Erstversicherern. Christian Badorff, Vice President EMEA Insurance Ratings bei Moody’s, hält die höheren Eigenkapitalrenditen der Rückversicherer für gerechtfertigt, zumal auch ihre Kapitalkosten höher liegen als die der Erstversicherer. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht er zudem über die Freude der Rückversicherer am Specialty-Geschäft und die problematische Kfz-Versicherung.

Kommen die Frequenzdeckungen wieder?  

Der Druck auf die Rückversicherer steigt, wieder Deckungen gegen Schäden mit größerer Häufigkeit anzubieten. Hannover Rück-Chef Clemens Jungsthöfel hält das für einen Irrweg. Es könne keine Lösung sein, diese Schäden wieder zu den Rückversicherern zu transferieren, sagte er beim Auftakt des Branchentreffens in Baden-Baden. Guy Carpenter-Europachef Laurent Rousseau forderte ein besseres Gleichgewicht im Verhältnis zwischen Erst- und Rückversicherern. Zurzeit verdienten die Rückversicherer zu viel.  

Peak Re: Wir können den Bedarf nicht negieren

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Frequenzdeckungen, mit denen sich Erstversicherer vor kleineren, häufig auftretenden Naturkatastrophenschäden schützen, sind bei Rückversicherern unbeliebt geworden. Der Bedarf ist aber nach wie vor da, glaubt Karlheinz Render, der beim asiatischen Rückversicherer Peak Re für den deutschen Markt zuständig ist. Das Unternehmen bietet die Deckungen grundsätzlich noch an. „Es ist alles eine Frage der Konstruktion“, sagt Render. Er erwartet eine geordnete Erneuerung, Sorgen bereitet ihm allerdings die Kfz-Sparte.

„Wir müssen aufhören, uns Geschäft zu stehlen“

Rückversicherer, Versicherer und Makler müssten aufhören, nur um die Cyberrisiken zu konkurrieren, die bereits versichert sind, fordert Munich Re-Vorstand Stefan Golling auf dem Rückversicherungstreffen in Monte Carlo. Um den Markt zu entwickeln, sollten sich alle darauf konzentrieren, Cyberversicherungen aktiv an die Unternehmen zu verkaufen, die bisher keinen Zugang dazu haben. Das alternative Kapital, das sich im Rückversicherungsmarkt tummelt, betrachtet Golling nicht als ernsthafte Konkurrenz. 

Aon: Rückversicherungspreise steigen nicht mehr

Die Preise in der Rückversicherung werden bei der kommenden Erneuerung nicht mehr steigen, sondern eher sinken, prognostiziert der Makler Aon. Eine spürbare Verbesserung für die Kunden sollte möglich sein, erwartet Jan-Oliver Thofern, Chef des Rückversicherungsgeschäfts bei Aon Deutschland. Daran werden auch die Hurrikans „Milton“ und „Helene“ nichts ändern, außer der Schaden durch die beiden Ereignisse steigt auf mehr als 50 Mrd. Dollar.

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