Exklusiv Der Makler Global nimmt Änderungen an seiner Unternehmensstruktur vor. Die Global Beteiligungs GmbH, die die Maklergruppe kontrolliert, hat künftig einen neuen Anteilseigner: die neu gegründete Globally Holding. Sie sei das Ergebnis einer Refinanzierung mit etablierten Partnern, heißt es bei Global. Die Kölner Gruppe ist in diesem Jahr stark anorganisch gewachsen. Zwölfmal hat sie zugeschlagen. Jüngster Zukauf ist Daum Assecuranz in Hamburg.
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VM-Maklerranking: Ecclesia und Aon Kopf an Kopf
Exklusiv Im Jahr 2021 hatte der Großmakler Ecclesia klar die Nase vorn: Mit 242 Mio. Euro Umsatz in der Industrieversicherung in Deutschland lagen die Detmolder deutlich vor Aon mit 210 Mio. Euro. Das ergibt die neueste Großmakleranalyse des Versicherungsmonitors. Doch 2022 könnten beide Unternehmen auf denselben Umsatz kommen. Im VM-Maklerranking finden sich viele Auf- und Absteiger unter den 21 größten Maklern des Landes. Es zeigen sich die gewaltigen Effekte der Fusionswelle und die gute wirtschaftliche Lage der meisten Häuser.
SG Iffoxx an Briten verkauft
Exklusiv Der Spezialmakler SG Iffoxx in Regensburg wurde nach Informationen des Versicherungsmonitors verkauft. Käufer ist der Londoner Makler PIB, der von Private-Equity-Investoren kontrolliert wird. Der Deal wäre der erste für den früheren Aon-Manager Onno Janssen, der seit Anfang September für PIB arbeitet und SG Iffoxx gut kennt. Schließlich hat er das Unternehmen schon einmal gekauft, damals für Aon.
Makler Global kauft ATS Hamburg
Exklusiv Der Kölner Maklerkonzern Global kauft zu. Das Unternehmen, das von dem Private Equity-Investor Summit Capital in Boston finanziert wird, übernimmt nach Informationen des Versicherungsmonitors den Transportspezialisten ATS Hamburg. Die Integration wird nicht einfach: ATS hat ein sehr spezielles Geschäftsmodell – und die beiden Eigner wollen bald in den Ruhestand gehen. Eine Reihe von Interessenten hatte sich ATS angesehen, jetzt greift Global zu.
Allianz führt Bilfinger-D&O-Police
Die Ansprüche des Baukonzerns Bilfinger gegen Vorstände aus den Jahren 2006 bis 2014 sorgen bislang nicht für Unruhe bei den deutschen D&O-Versicherern. Das Konsortium wird nach Informationen des Versicherungsmonitors von der Allianz Global Corporate & Specialty geführt. Der Fall hat eine besondere politische Dimension, weil der frühere CDU-Politiker und hessische Ministerpräsident Roland Koch betroffen ist, der von 2011 bis 2014 an der Spitze der Baufirma stand. Ihm und anderen Vorständen wirft das Unternehmen jetzt vor, die Compliance-Systeme nicht ordnungsgemäß eingeführt zu haben und Fehler bei Übernahmen gemacht zu haben.





