Die SPD in Nordrhein-Westfalen macht sich für einen diskriminierungsfreien Zugang zu Versicherungen und Krediten sowie den Abbau weiterer Benachteiligungen für jüngere Menschen stark, die eine Krebserkrankung überstanden haben. Mit Blick auf die Verbraucherkreditrichtlinie der EU fordert sie die schwarz-grüne Landesregierung auf, sich auf Bundesebene für eine umfassende Umsetzung des „Rechts auf Vergessenwerden“ einzusetzen und in den eigenen Zuständigkeiten ebenfalls entsprechend zu agieren.
Archiv ‘Krebserkrankung’
Psychische Erkrankungen fordern BU-Versicherer
Eine Auswertung der Debeka Lebensversicherung zeigt, dass psychische Erkrankungen weiterhin die Hauptursache einer Berufsunfähigkeit (BU) sind. Im Jahr 2024 waren 45 Prozent aller Leistungsfälle auf Depressionen und andere psychische Erkrankungen zurückzuführen. Ihr Anteil hat sich damit allerdings gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozentpunkte reduziert. Der zweithäufigste Grund für eine BU waren Krebserkrankungen, gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Jeder zweite BU-Fall durch psychische Erkrankung
Der Trend der vergangenen Jahre setzt sich fort: Psychische Erkrankungen sind immer öfter die Ursache für Berufsunfähigkeit (BU). Bei der Debeka war im vergangenen Jahr jeder zweite BU-Fall auf diese Krankheitsgruppe zurückzuführen, Depressionen waren dabei die häufigste Diagnose. Weitere wichtige Ursachen für eine BU sind Krebserkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates, Covid-19-Erkrankungen spielen eine zunehmende Rolle.
Baloise-Chef de Winter an Krebs erkrankt
Leute – Aktuelle Personalien Bei Gert de Winter, Chef des Schweizer Versicherers Baloise, ist bei einer Untersuchung ein Tumor in der Speiseröhre festgestellt worden. Um sich auf die Behandlung zu konzentrieren, will er voraussichtlich bis Sommer 2022 kürzertreten. Das operative Tagesgeschäft soll Baloise Schweiz-Chef Michael Müller übernehmen, um strategische Themen will sich de Winter weiterhin kümmern. Ein solch offener Umgang mit der Krebserkrankung des Chefs ist selten, auch wenn es in der Schweiz dazu durchaus ein Vorbild gibt.



