Künstliche Intelligenz (KI) ist globale Realität – in der Versicherungswirtschaft aber noch nicht flächendeckend angekommen. Warum moderne KI-Agenten längst bereit sind – und weshalb Versicherer jetzt handeln müssen, um den Produktivitätsabstand nicht dramatisch anwachsen zu lassen, erklärt Arndt Gossmann, CEO von DGTAL und geschäftsführender Gesellschafter der Gossmann & Cie. Gruppe.
Archiv ‘Legacy-Systeme’
KI: Der zweite Kipppunkt für die Industrieversicherung
The Long View – Der Hintergrund Für die Versicherungsbranche bietet künstliche Intelligenz (KI) ein enormes Potenzial zur Differenzierung in der Kundenansprache und zur internen Effizienzsteigerung. Allerdings haben viele Chief Information Officers bereits einen vollen Aufgabenzettel, da die Top-Priorität „Digitalisierung des Geschäfts“ häufig noch am Anfang steht. Nun gilt es, KI als zweiten Gamechanger parallel in die operative Umsetzung zu bringen. Geht beides zusammen?
Sapiens drängt in den deutschen Markt
Exklusiv Anfang des Jahres hat der israelische Softwareanbieter Sapiens den IT-Spezialisten Sum.cumo von der Bayerischen übernommen. Jetzt will das Unternehmen unter Führung von Roni Al-Dor in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) stark wachsen. Vor allem den deutschen Markt findet er wegen seiner Größe höchst interessant. Trotz harter Konkurrenz durch Softwareanbieter wie Guidewire, MSG und SAP glaubt Al-Dor, dass Sapiens‘ Chancen gut stehen.
Neustart der IT im laufenden Betrieb
Meinung am Mittwoch Der Erfolg im digitalen Zeitalter basiert auch im Versicherungsgeschäft auf einer leistungsstarken IT. Anders als neue Wettbewerber können etablierte Anbieter solch eine moderne Infrastruktur allerdings nicht einfach auf der grünen Wiese errichten. Doch auch ein Umbau der bestehenden IT-Architektur kann gelingen. Dabei sollte der Fokus auf die drängendsten Kundenbedürfnisse sowie auf die intelligente Einbindung bewährter Legacy-Systeme gelegt werden.
Hufeld kritisiert IT-Sicherheit
Viele Banken und Versicherer haben großen Nachholbedarf in Sachen IT-Sicherheit. Bei Einzelprüfungen von Unternehmen habe die Finanzaufsicht BaFin verheerende Zustände vorgefunden, kritisierte Chef Felix Hufeld auf dem Kapitalanlagetag der Süddeutschen Zeitung in München. Ein Hauptproblem sieht er in den Legacy-Systemen, die für Cyberangriffe sehr anfällig sind. Hufeld sprach sich gegen den Vorschlag der EU-Kommission aus, interne Modelle künftig von der europäischen Aufsicht Eiopa überwachen zu lassen.




