Cyberangriffe werden allmählich von immer mehr Unternehmen als ernstzunehmendes Risiko wahrgenommen. Sie haben im vergangenen Jahr viel Geld in ihre Cybersicherheit investiert. Das hat sich bezahlt gemacht: 2019 sind deutlich weniger Firmen Opfer von Cyberangriffen geworden. Der Anteil sank von 61 Prozent auf 39 Prozent, zeigt der aktuelle Cyber Readiness Report des Versicherers Hiscox. Doch ein Grund zur Freude ist das nicht, denn die verursachten Schäden sind drastisch gestiegen.
Archiv ‘Phishing’
The Danger of Phishing in Cyber
Meinung am Mittwoch In den Medien finden sich vermehrt Berichte über Cybervorfälle in Unternehmen, allen voran Betrug mittels Phishing-Mails, auch bekannt als Business E-Mail Compromise (BEC). Als Versicherer mit langjähriger Erfahrung im deutschen und europäischen Cybermarkt deckt sich das mit unseren Erfahrungen. In unserem jährlichen EMEA Cyber-Schadenreport hat BEC zum ersten Mal Ransomware und Datenschutzverletzungen als Ursache von Cyberschäden überholt. Um sich der Herausforderung durch BEC-Schäden besser zu stellen, sind sowohl Versicherer als auch Versicherte in der Verantwortung.
Yougov: Markt für private Cyberpolicen wächst
Das Meinungsforschungsinstitut Yougov hat eine repräsentative Studie über Cyberrisiken im Privatbereich erstellt. Das Ergebnis: Eigentlich wären viele private Internetnutzer bereit, eine Police abzuschließen – aber kaum jemand weiß, dass es sie schon gibt. Geteilte Meinungen gibt es zu der Frage, ob der Schutz als Teil bestehender Deckungen oder als separates Produkt angeboten werden sollte.
Target hat Cyberdeckung, aber große Probleme
Der US-Einzelhändler Target, der im Vorweihnachtsgeschäft 2013 von einem schweren Hackerangriff getroffen wurde, erlitt schon in den ersten sechs Wochen einen Schaden von 61 Mio. Dollar. Die tatsächliche Belastung könnte aber 1 Mrd. Dollar überschreiten. Das Unternehmen hat eine Cyberdeckung von 100 Mio. Dollar. Aber es ist umstritten, ob die Versicherer zahlen müssen – möglicherweise hat das Unternehmen fahrlässig gehandelt.



