Archiv ‘private Pflegepflichtversicherung’

WIP-Forscher gegen einheitliche Pflegeversicherung

In der Pflegeversicherung würde weder das Modell einer Bürgerversicherung noch ein Finanzausgleich zwischen dem gesetzlichen und dem privaten System Sinn machen. Zu diesem Ergebnis kommt das Wissenschaftliche Institut der privaten Krankenversicherer (WIP) in einer aktuellen Analyse. Für die soziale Pflegeversicherung könnte eine solche Verknüpfung sogar negative Folgen haben, meinen die Forscher. Ein Grund: Die Zahl der privat versicherten Pflegebedürftigen wird bis 2030 deutlich stärker zunehmen als die der gesetzlich Versicherten – verbunden mit den entsprechenden Kosten. … Lesen Sie mehr ›

Corona-Zuschlag für Privatversicherte

 Exklusiv  In der Pflegeversicherung müssen die Kunden der privaten Krankenversicherer (PKV) im kommenden Jahr tiefer in die Tasche greifen – aber nur ein bisschen. Die PKV-Unternehmen verlangen von ihnen befristet einen Corona-Zuschlag als Ausgleich für den Beitrag der Branche zum Pflege-Rettungsschirm. Er beträgt 7,30 Euro im Monat für Beamte und ihre Angehörigen und 3,40 Euro für die anderen Privatversicherten. Die Branche beklagt eine Ungleichbehandlung gegenüber den gesetzlichen Pflegekassen. … Lesen Sie mehr ›

Pflegeversicherung für Beamte wird deutlich teurer

Beamtinnen und Beamte müssen künftig für ihre Pflegeversicherung tiefer in die Tasche greifen. Die Beiträge in der privaten Pflegepflichtversicherung steigen ab dem 1. Juli im Schnitt um 50 Prozent. Absolut handelt es sich um zwischen 10 und 15 Euro im Monat. Die Gründe für die Anhebung in dem brancheneinheitlich kalkulierten Tarif sind die Leistungsausweitungen durch die Pflegereformen und die Absenkung des Rechnungszinses. … Lesen Sie mehr ›

Begutachtungen aus der Ferne kommen gut an

Pflegebedürftige sind mit der telefonischen und digitalen Begutachtung genauso zufrieden wie mit dem Hausbesuch durch Ärzte oder Pflegekräfte. Das zeigt die Erfahrung von Medicproof, dem medizinischen Dienst der privaten Krankenversicherer (PKV). Die Corona-bedingten Veränderungen im Begutachtungsverfahren haben aus Sicht der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen offenbar keinen negativen Einfluss auf die Qualität. Langfristig setzt Medicproof auf einen Mix aus digitaler Begutachtung und persönlichem Besuch. … Lesen Sie mehr ›

PKV trommelt für Kapitaldeckung in der Pflege

Die privaten Krankenversicherer (PKV) fordern die Bundestagsabgeordneten auf, für einen größeren Anteil der Kapitaldeckung in der Pflegeversicherung zu sorgen. Der PKV-Verband nimmt eine Debatte im Bundestag zum Anlass, erneut auf die Vorteile der Finanzierung mit Alterungsrückstellungen hinzuweisen. Die Privaten unterstützen einen Antrag der FDP-Fraktion, die sich für mehr private Vorsorge in der Pflege ausspricht. Keinen Gefallen finden sie erwartungsgemäß an dem Vorschlag der Linken, langfristig die private Pflegepflichtversicherung in die gesetzliche Pflegeversicherung zu integrieren. Die Behauptung der Partei, die Privatversicherten hätten ein geringeres Pflegerisiko, bezeichnete der Verband als falsch. … Lesen Sie mehr ›

Beitragstreiber medizinischer Fortschritt

Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) prognostiziert stark steigende Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung, sowohl in der gesetzlichen (GKV) als auch in der privaten Krankenversicherung (PKV). Nach neuen Berechnungen kann der Beitragssatz in der GKV bis 2060 im schlimmsten Fall von derzeit 15,6 Prozent auf knapp 25 Prozent steigen, in der Pflegeversicherung von 2,5 Prozent auf 8,5 Prozent. In der PKV droht eine Erhöhung um das bis zu 2,7-Fache in der Kranken- und das 4,5-Fache in der Pflegeversicherung. In beiden Systemen wird vor allem der medizinische Fortschritt stark zu Buche schlagen. Deshalb mahnt die DAV Effizienzsteigerungen an. … Lesen Sie mehr ›