Archiv ‘Tief „Bernd“’

Ärger über Versicherer im Ahrtal

 Exklusiv  Drei Viertel der „Bernd“-Schäden aus dem vergangenen Sommer sind reguliert, meldete der GDV Anfang Juli. Ganz so rosig ist die Lage jedoch nicht, sagt Anwalt Markus Gerd Krämer, der rund 80 Kunden aus dem besonders stark getroffenen Ahrtal vertritt. Sorgen bereitet ihm das ausstehende Viertel der Schadenfälle. Nicht alle Versicherer verhielten sich vorbildlich, kritisiert er im Interview. Einige seien bei der Schadenregulierung einfach nur unflexibel und hielten an „Schema F“ fest. Andere versuchten offenbar aufgrund der hohen Schadenbelastung, Auszahlungen zu verschleppen oder Kunden so lange mürbe zu machen, bis sie zu Kompromissen bereit sind. … Lesen Sie mehr ›

Zurich will der „Flutdemenz“ den Kampf ansagen

Fast ein Jahr ist die Flutkatastrophe infolge von Tief „Bernd“ her, die Bilder des von Wassermassen verwüsteten Ahrtals oder des schweren Erdrutsches nahe eines Tagebaubetriebs in Erftstadt sind noch allgegenwärtig. Viele Schäden hätten allerdings abgemildert oder verhindert werden können, stellt die Zurich in einer Ereignisanalyse fest, die Experten des Zurich Flood Resilience Programs gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern erstellt haben. Der Versicherer hat die Studie am Donnerstag vor Journalisten bei einer Besichtigung der Katastrophengebiete an Ahr und Erft vorgestellt. Schadenvorstand Horst Nussbaumer skizzierte dabei auch, welche Konsequenzen das Ereignis für die Versicherungsbranche hat. … Lesen Sie mehr ›

VGH: Pflichtversicherung verhindert keine Schäden

Seit der Jahrhundertflut durch Tief „Bernd“ ist außer der Debatte um die Elementar-Pflichtversicherung nicht viel passiert, kritisiert Ulrich Knemeyer, Vorstandschef der VGH Versicherungen. Es existiere immer noch kein wirkungsvolles Frühwarnsystem, sinnvolle Maßnahmen wie Sirenen seien abgeschafft worden, außerdem gebe es weiterhin Baugenehmigungen für riskante Gebiete. Es brauche jetzt schnelle Lösungen, die nächsten Ereignisse dieser Art ließen nicht lange auf sich warten. Eine Pflichtdeckung für Elementarschäden hält er nicht für die richtige Lösung. … Lesen Sie mehr ›

Signal Iduna wächst und investiert

Die Signal Iduna konnte bei den gebuchten Bruttobeiträgen im vergangenen Jahr um 3,2 Prozent auf 6,3 Mrd. Euro zulegen und damit dreimal so stark wie die Branche. Das gab Vorstandschef Ulrich Leitermann am Dienstag bei einem digitalen Pressegespräch bekannt. Tief „Bernd“ hat den Dortmunder Versicherer brutto mit 240 Mio. Euro belastet, dank „guter Rückversicherung“ bleiben davon aber nur höchstens 35 Mio. Euro im Ergebnis hängen. Leitermann erklärte, wo der Konzern derzeit investiert – und warum Samstagsarbeit bald ein Thema werden könnte. … Lesen Sie mehr ›

Energiewende: Gothaer setzt auf den Mittelstand

Mittelständische Firmen spielen nach Ansicht der Gothaer eine entscheidende Rolle, wenn es um die Bewältigung der Energiewende hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft geht. Deshalb hat der Kölner Konzern eine Initiative gestartet: Er will 500 Firmenkunden dabei unterstützen, den CO2-Ausstoß in den kommenden fünf Jahren um 50 Prozent zu reduzieren. Mit der Geschäftsentwicklung 2021 zeigte sich Vorstandschef Oliver Schoeller bei einer digitalen Pressekonferenz trotz Corona und Tief „Bernd“ zufrieden. … Lesen Sie mehr ›