Archiv ‘UK’

FCA: Millionen Kunden zahlen zu viel Prämie

Die britische Finanzaufsicht FCA hat im Rahmen ihrer 2018 gestarteten Untersuchung der Preisstrategien von britischen Sachversicherern einen Zwischenbericht veröffentlicht. Das Ergebnis: Rund sechs Millionen britische Versicherungskunden zahlen pro Jahr insgesamt 1,2 Mrd. Pfund zu viel Prämie, weil sie nicht jährlich ihren Anbieter wechseln und damit in den Genuss deutlich geringerer Neukunden-Konditionen kommen. Die FCA will nicht länger tolerieren, dass der Bestandskunde der Dumme ist, und will 2020 konkrete Maßnahmen vorstellen. Die betroffenen Versicherer sollten sich auf sinkende Gewinne und Einbußen im Neugeschäft einstellen, schreiben Versicherungsanalysten der Bank J.P. Morgan. … Lesen Sie mehr ›

Britische Aufsicht nimmt Preismodelle unter die Lupe

Die britische Aufsichtsbehörde Financial Conduct Authority (FCA) hat eine weitreichende Untersuchung der Preisstrategien von Sachversicherern gestartet. Im Fokus steht dabei das sogenannte Dual Pricing – dabei zahlen loyale Kunden deutlich mehr Prämie als Neukunden. Daneben will die Aufsicht aber auch herausfinden, ob Kunden wegen ihres Alters oder ihrer Herkunft diskriminiert werden. Die Ratingagentur Fitch erwartet in einer ersten Einschätzung, dass die Versicherer ihre Preismodelle gründlich überarbeiten müssen. … Lesen Sie mehr ›

Brexit: Auf den Worst Case vorbereiten

Die Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien über den Brexit stecken in einer Sackgasse. Die Versicherer sollten sich daher auf den schlimmsten Fall vorbereiten – einen EU-Austritt Großbritanniens ohne ein Abkommen, rieten Branchenvertreter und Fachleute bei dem Breakfast Briefing des Versicherungsmonitors zum Brexit. Ein großes Problem ist der Umgang mit bestehenden Verträgen. Aber auch die wegfallende Freiheit im Personenverkehr hätte weitreichende Folgen. … Lesen Sie mehr ›

Brexit: Britische Versicherer fordern Rechtssicherheit

Der britische Branchenverband ABI äußert erstmals konkrete Forderungen, die er vom Gesetzgeber für die Zeit nach dem Ausstieg der Insel aus der Europäischen Union erfüllt sehen möchte. Ein Kernpunkt ist Rechtssicherheit für langfristige Verträge, deren Laufzeit auch nach dem Brexit noch andauert. Der EU-Ausstieg Großbritanniens ist außerdem nicht nur ein Thema für die dortigen Anbieter. Um die Behandlung grenzüberschreitend wirksamer Policen sollten sich auch Anbieter auf dem Kontinent Sorgen machen. … Lesen Sie mehr ›

Brexit: Höchste Zeit, die Bestände zu sichern

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Ein harter Brexit, wie ihn Premierministerin Theresa May anstrebt, hätte gravierende Folgen für Versicherer, die sowohl im Vereinigten Königreich als auch in der EU aktiv sind. Sie müssen ihre Bestände noch in der zweijährigen Übergangszeit entflechten und neue Gesellschaften gründen. Auch die Aufsicht muss mitspielen. Betroffene Unternehmen sollten deshalb nicht länger zögern, sich mit den Folgen des Brexit auseinanderzusetzen. … Lesen Sie mehr ›

Ex-Chef von britischer Ergo-Tochter vor Gericht

Vor zwei Jahren wurde der Chef der britischen Niederlassung des zur Ergo gehörenden Rechtsschutzversicherers DAS, Paul Asplin, überraschend von seinem Posten abberufen. Das Unternehmen warf ihm Betrug vor und leitete rechtliche Schritte gegen ihn ein. Hinter den Vorwürfen könnte laut Branchenkennern ein langjähriges System der Vorteilsnahme stehen, bei dem unter anderem Asplins jetzige und frühere Gattin eine Rolle spielen. Am Montag wird er mit fünf weiteren Angeklagten in einem Londoner Gericht angehört. … Lesen Sie mehr ›