Archiv ‘Unwetter’

Weiter hohe Elementarschäden bei der R+V

Schäden durch Unwetter machen der R+V weiter zu schaffen. Nach der Rekordbelastung im Jahr 2021 von über 1 Mrd. Euro haben Elementarschäden den Wiesbadener Versicherer im ersten Halbjahr 2022 weitere 200 Mio. Euro gekostet. Das war deutlich mehr als im ersten Halbjahr 2021. Bei den Beitragseinnahmen legte die R+V über alle Sparten um 2,8 Prozent zu. Mit einer ähnlichen Größenordnung rechnet Vorstandschef Norbert Rollinger auch für das Gesamtjahr. … Lesen Sie mehr ›

Ahrtal-Flut: Noch ein Viertel der Schäden offen

Ein Jahr nach der verheerenden Flut an Erft und Ahr sind noch rund ein Viertel der Schäden nicht abschließend reguliert. Bislang wurden von den 8,5 Mrd. Euro Gesamtschaden 5 Mrd. Euro ausgezahlt, teilte der Versichererverband GDV mit. Auch die Debeka legte Zahlen vor und warnt, dass sich zu wenige Menschen gegen die Risiken versichern. Einer KfW-Umfrage zufolge spüren viele Menschen bereits Beeinträchtigungen durch den Klimawandel und stehen einer Pflichtversicherung offen gegenüber. … Lesen Sie mehr ›

„Bernd“ sorgt bei Kravag für hohe Elementarschäden

Die R+V-Töchter Kravag-Logistics und Kravag-Allgemeine haben im vergangenen Jahr hohe Elementarschäden durch Sturmtief „Bernd“ verzeichnet. Der Bruttoaufwand belief sich insgesamt auf 68,5 Mio. Euro, davon war jedoch ein Großteil rückversichert. Auch auf Gruppenebene profitierte die R+V von einer guten Rückversicherung. Mit dem vergangenen Geschäftsjahr sind die Kravag-Gesellschaften zufrieden. Sorge bereiten ihnen aber der Ukraine-Krieg und die Inflation. … Lesen Sie mehr ›

US-Tornados kosten Assekuranz 3 Mrd. Dollar

Die Risikoanalysefirma Karen Clark & Company (KCC) wagt als erstes Unternehmen eine Schätzung der Schäden aus dem Unwetter, das am Wochenende die USA heimgesucht hat. Sie geht von 3 Mrd. Dollar (2,7 Mrd. Euro) aus. Das dürfte zumindest die Ergebnisse der US-Schaden- und Unfallversicherer beeinträchtigen, erwartet die Ratingagentur A.M. Best. Aon geht davon aus, dass die Tornado-Serie der teuerste Dezember-Sturm der USA sein wird. … Lesen Sie mehr ›

GDV: Versicherer 2021 mit hohen Verlusten

Die Schaden- und Unfallversicherer haben für die schweren Unwetter im Juni und Juli dieses Jahres tief in die Taschen greifen müssen. Insgesamt werden die Gesellschaften für Naturkatastrophen in diesem Jahr rund 11,5 Mrd. Euro zahlen müssen, erwartet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Das wird auch für den Rest des Jahres Konsequenzen haben – ein negatives Geschäftsergebnis für die Sparte sei sehr wahrscheinlich. GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen erwartet für die Sparte als Ganzes in diesem Jahr rote Zahlen. Weitreichende Prämienerhöhungen könnten die Folge sein. … Lesen Sie mehr ›

GDV schätzt „Bernd“-Schäden auf 7 Mrd. Euro

Sturmtief „Bernd“ wird für die Versicherer immer teurer. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat seine Schadenschätzung erneut angehoben. Der Verband geht jetzt von versicherten Schäden von rund 7 Mrd. Euro aus, der Großteil betrifft Wohngebäude, Hausrat und Betriebe. Zusammen mit den schweren Hagelschäden aus dem Frühsommer könnte 2021 für die Versicherer eines der schadenreichsten Jahre überhaupt werden. In der Debatte um eine Pflichtversicherung zeigte sich der GDV kompromissbereit. … Lesen Sie mehr ›

„Bernd“: R+V zahlt knapp halbe Milliarde Euro

Das Sturmtief „Bernd“ kommt die R+V teurer zu stehen als zunächst erwartet. Nach einer vorsichtigen Schadenschätzung im Juli, die bei 167 Mio. Euro lag, musste der Wiesbadener Versicherer seine Prognose jetzt deutlich anheben. Bis heute sind 14.000 Schadenmeldungen in Höhe von insgesamt 470 Mio. Euro bei der R+V eingegangen. Das Ende der Fahnenstange ist damit noch nicht erreicht, doch schon jetzt steht fest: 2021 ist das bisher teuerste Naturkatastrophenjahr in der rund 100-jährigen Unternehmensgeschichte der R+V. … Lesen Sie mehr ›

Versicherte Naturkatastrophenschäden steigen

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben Naturkatastrophen nach vorläufigen Schätzungen des Swiss Re Institutes weltweit versicherte Schäden in Höhe von 40 Mrd. Dollar verursacht. Im Vorjahreszeitraum waren es 35 Mrd. Dollar. Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2020 gingen die gesamtwirtschaftlichen Schäden infolge von Katastrophen aber zurück. Da das historisch gesehen schadenträchtigste Quartal erst noch bevorsteht, werden die wirtschaftlichen und versicherten Schäden im Laufe des zweiten Halbjahres wohl aber noch deutlich steigen. … Lesen Sie mehr ›

Flutschäden: A.M. Best optimistisch, Moody’s skeptisch

Die Unwetter der vergangenen Woche haben den Westen Deutschlands hart getroffen. Auch die Deutsche Bahn spricht nun von Infrastruktur-Schäden in Höhe von rund 1,3 Mrd. Euro. Gegen die Überschwemmungen im Jahr 2013 war das Unternehmen schlecht versichert. Wie viel die Bahn jetzt selbst zahlen muss, ist bisher unklar. Die Ratingagentur A.M. Best sieht die deutschen Versicherer derweil gut gewappnet gegen die Flutschäden. Die Analysten von Moody’s haben dagegen ihre Zweifel und erwarten 2021 eine Schaden- und Kostenquote von bis zu 99 Prozent. … Lesen Sie mehr ›

„Bernd“ trifft die Versicherer doppelt

Der Sturm „Bernd“, der heftige Flutschäden in Teilen Deutschlands verursacht hat, trifft die Versicherer doppelt: Sie müssen nicht nur für die Schäden der Versicherungsnehmer aufkommen, sondern auch für die im eigenen Haus. Mehrere Gesellschaften berichten von Schadenfällen in Agenturen, die sich in betroffenen Gebieten befinden. Das Ausmaß der Schäden ist noch unklar. Die Hauptstandorte der befragten Versicherer blieben größtenteils von Überschwemmungen verschont. … Lesen Sie mehr ›