Archiv ‘Victoria Leben’

Ergo trennt sich von Vorstand Wittholt

 Exklusiv  Die Munich Re-Tochter Ergo und Frank Wittholt, Vorstandschef der drei Lebensversicherer im internen Run-off, trennen sich. Der Konzern hat Wittholts Vertrag nicht verlängert. Aber was nach einer friedlichen Trennung zum Jahresende ausgesehen hat, wird gerade zum handfesten Streit, wie Branchenkreise berichten. Ein Punkt dabei dürfte die neue Run-off-Plattform Thipara sein, die Ergo auch Dritten anbieten will. Sie wird viel teurer als gedacht und ist immer noch nicht fertig. … Lesen Sie mehr ›

Ergo: Interner Run-off lohnt sich

2017 spielte die Munich Re-Tochter Ergo kurz mit der Möglichkeit, ihren Altbestand an Lebensversicherungspolicen zu verkaufen und das Neugeschäft mit einer anderen Gesellschaft zu betreiben. Eine heftige öffentliche Reaktion von Verbraucherschützern und Vertrieblern war die Folge. Ergo entschied sich für einen internen Run-off. Das war eine sehr kluge Entscheidung, berichtete Munich Re-Chef Joachim Wenning und nannte Zahlen. Für externe Kunden soll die neue Plattform in „ein, zwei Jahren“ freigeschaltet werden. … Lesen Sie mehr ›

BdV hofft auf gerichtlichen Sieg gegen Victoria Leben

Auf die Ergo-Tochter Victoria Leben könnten Kundenforderungen in Milliardenhöhe zukommen – wenn das Landgericht Düsseldorf (LG) entscheiden sollte, dass Überschusskürzungen seit 2014 nicht rechtens waren. Geklagt hatte der Bund der Versicherten (BdV) in einem Musterverfahren bis zum Bundesgerichtshof. Der hat den Fall nun an das LG zurückgegeben. Das Verfahren beginnt am Donnerstag. … Lesen Sie mehr ›

Assekurata: Run-off bewährt sich, außer für Kunden

Der deutsche Run-off-Markt ist mittlerweile ein paar Jahre alt. Deshalb zeichnet sich langsam ab, wie sich die Abwickler auf längere Sicht schlagen. Laut einer aktuellen Studie der Ratingagentur Assekurata halten Viridium, Athora und Co., was sie versprechen. Der Ertrag, den sie mit den Lebensversicherungsbeständen erzielen, ist sehr hoch. Jedoch zeigt sich auch, dass die Kritik von Verbraucherschützern am Run-off berechtigt ist. … Lesen Sie mehr ›

Durchwachsenes Zeugnis für Lebensversicherer

Am 8. April endete die Frist für die Versicherer, ihre Solvenzberichte zu veröffentlichen. Einen Tag später, am 9. April, hatten die Ratingagentur Assekurata und der Zweitmarktspezialist Policen Direkt ihre Analysen parat. Der Kern: Die Solvenzquoten gehen auf breiter Front zurück, auch wenn 21 Unternehmen sich dem Trend widersetzen und ihre Quoten steigern konnten. Im Marktschnitt lagen die Quoten einschließlich Volatilitätsanpassung und Übergangsmaßnahmen bei 385 Prozent, 41 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres. 15 Gesellschaften schafften mit ihren Quoten plus Volatilitätsanpassung nicht die 100 Prozent-Hürde. … Lesen Sie mehr ›

Run-off lohnt sich – für die Betreiber

Run-off-Gesellschaften vereinnahmen in Form höherer Jahresüberschüsse und Gewinnabführungen einen größeren Anteil des erzielten Rohüberschusses als im Marktdurchschnitt – Tendenz steigend. Zu diesem Ergebnis kommt die Ratingagentur Assekurata in einer aktuellen Analyse. Die häufig geäußerte Vermutung, dass die Abwicklungsgesellschaften ihre Kunden bedingt durch die Renditeansprüche der Investoren und die immer noch hohen Betriebskosten der Plattformen schlechter stellen als der jeweilige Lebensversicherer zuvor, bewahrheitet sich aber nur zum Teil: Die Kunden profitieren davon, dass das Garantiezinsniveau in den Run-off-Beständen vergleichsweise hoch ist. … Lesen Sie mehr ›

Pleite trotz starker Solvenz? Durchaus möglich

Die Solvenzquoten der deutschen Lebensversicherer haben sich 2017 durch die Bank verbessert, marktweit von 343 Prozent auf 401 Prozent nach Übergangsmaßnahmen. In der neuesten Commerzbank-Studie schreibt Analyst Michael Haid, die Lage habe sich deutlich positiv entwickelt, auch wenn die Solvency II-Zahlen schwer zu interpretieren seien. Die Wahrheit liege in den Bilanzen nach HGB-Standard. „Kann eine Gesellschaft mit einer „gesunden“ Solvenzquote insolvent werden?“, fragt Haid. „Die Antwort lautet ja.“ Doch Haid hält echte Zusammenbrüche für unwahrscheinlich. Kleinere Gesellschaften würden von Protektor aufgefangen, größere seien Teil von kapitalstarken Gruppen. … Lesen Sie mehr ›

Ergo und IBM gründen Abwicklungsplattform

Ergo und IBM haben Berichte über eine Zusammenarbeit beim Thema Run-off bestätigt. Der Versicherer und das Softwareunternehmen haben ein gemeinsames Joint Venture für die Bestandsverwaltung der beiden stillgelegten Leben-Töchter von Ergo gegründet. Mittelfristig soll die IT-Plattform auch die Bestände anderer Versicherer verwalten können. Der Schritt ist eine Reaktion auf die gescheiterten Pläne der Munich-Re-Tochter, die fürs Neugeschäft geschlossenen Bestände an Investoren zu verkaufen. … Lesen Sie mehr ›

Verdi: Ergo verspielt letzten Rest Vertrauen

In die Diskussion um den Verkauf der drei Ergo-Töchter Victoria Leben, Ergo Leben und Ergo Pensionskasse hat sich nun auch Verdi eingemischt. Die Gewerkschaft fordert von dem Düsseldorfer Versicherer, umgehend für Transparenz zu sorgen und mit offenen Karten zu spielen. Verdi sagt den Betriebsräten und der Belegschaft außerdem Unterstützung zu, falls der Konzern bei einem Verkauf keine Rücksicht auf die Angestellten nehmen sollte. Zuvor hatte die Neue Assekuranz Gewerkschaft eine Protestkundgebung am Standort Hamburg organisiert. … Lesen Sie mehr ›

Ergo-Töchter: Mitarbeiter protestieren gegen Verkauf

Ärger für Ergo: Nachdem bekannt wurde, dass der Düsseldorfer Konzern offenbar seine drei Tochtergesellschaften Victoria Leben, Ergo Leben und Ergo Pensionskasse verkaufen will, haben 1.000 Ergo-Mitarbeiter nach einer außerordentlichen Betriebsversammlung am Standort Hamburg protestiert. Beschäftige, Betriebsräte und die Neue Assekuranz Gewerkschaft wollen sich weiter gegen das Vorgehen der Munich Re-Tochter wehren. Der Ergo-Konzern äußerte sich bis Redaktionsschluss nicht zu den Vorwürfen. … Lesen Sie mehr ›

Anleger loben Ergo-Verkaufsplan

Die Aktie der Munich Re legte am Mittwochmorgen um 1,5 Prozent zu, mehr als doppelt so viel wie der Anstieg des Dax-Index. Anleger und Analysten lobten den Plan der Gruppe, die stillgelegten Lebensversicherer Victoria Leben und Ergo Leben zu verkaufen. Das würde sehr viel Kapital für die Gruppe freisetzen. In Branchenkreisen hieß es, der von Ergo angepeilte Kaufpreis sei unrealistisch. Dennoch dürften Munich Re und Ergo die Unternehmen verkaufen, weil auch bei einem niedrigen Preis die Abgabe sehr positive Auswirkungen hätte. … Lesen Sie mehr ›