Die Lebensversicherer melden ordentliche Wachstumszahlen für 2025, dem Einmalgeschäft sei Dank. In vielen Vorstandsetagen ist die Stimmung dennoch angespannt. Denn das Neugeschäft gegen laufenden Beitrag ist erheblich unter Druck – weil es sich für die Unternehmen nicht mehr lohnt. Klassische Lebensversicherungen spielen im Vertrieb kaum noch eine Rolle. Doch die aktuellen Sorgen vieler Chefs gelten den fondsgebundenen Angeboten: Zu hohe Kosten, die sich nur über lange Laufzeiten rechnen, treffen auf steigende Stornoquoten. Eine tödliche Mischung, schreibt Herbert Fromme.
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Der Vorschlag des BDVM, eine abgesenkte Abschlussprovision zugunsten einer höheren laufenden Vergütung bei Versicherungsanlageprodukten einzuführen, war bereits ein konstruktiver Beitrag zur Debatte. Ein transparenter, verbindlicher Rahmen kann dazu beitragen, politische und regulatorische Unsicherheiten zu reduzieren und das Vertrauen in das Geschäftsmodell zu stärken. Gleichzeitig bleibt Raum für unternehmerische Verantwortung und qualitativ hochwertige Beratung.
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