Zahlendreher kostet Italien hunderttausende Euro

Weil Behörden nicht genau hingeschaut haben, ist dem italienischen Staat ein Kunstwerk im Wert von einer halben Mio. Euro verloren gegangen. Laut Medienberichten hatte das italienische Kulturministerium im Jahr 2020 die Ausfuhr eines Gemäldes von einer Madonna mit Kind in die Schweiz genehmigt. Die Behörden waren von einem Werk aus dem Jahr 1850 mit einem geschätzten Wert von rund 38.000 Euro ausgegangen. Jetzt hat sich herausgestellt, dass es sich um ein wesentlich älteres Bild aus dem Jahr 1350 handelt und einem altitalienischen Meister zugeschrieben wird. Experten des Kunsthauses Christie’s schätzen den Wert auf eine halbe Mio. Euro. Zurückholen kann sich Italien das Gemälde nicht, wer nach 12 Monaten keinen Anspruch stellt, verliert diesen nach aktueller Rechtsprechung. weiter auf Focus.de

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