Die Gothaer zieht sich aus der Waldversicherung zurück und kündigt entsprechende Verträge. Als Grund nennt der Versicherer gegenüber Kunden den Klimawandel. Kritiker warnen, dass der Rückzug die finanziellen Folgen auf Waldbesitzer abwälzt, statt Prävention und Anpassung zu fördern. Demgegenüber steht aber offenbar mangelnde Rentabilität.
Dieser Beitrag ist nur für Premium-Abonnenten vom Versicherungsmonitor persönlich bestimmt. Das Weiterleiten der Inhalte – auch an Kollegen – ist nicht gestattet. Bitte bedenken Sie: Mit einer von uns nicht autorisierten Weitergabe brechen Sie nicht nur das Gesetz, sondern sehr wahrscheinlich auch Compliance-Vorschriften Ihres Unternehmens.


Ich finde es schon enttäuschend, dass Versicherer ihre Nachhaltigkeitsstrategie herausstellen, dann aber im konkreten Fall entweder die Prämien massiv erhöhen (wie bei der Elementarschadenversicherung) oder sogar den Versicherungsschutz ganz streichen, wie hier bei der Waldbrandversicherung. Ich fände es zielführender, Präventionsmaßnahmen mit dem Versicherungsnehmer zu diskutieren. Wenn er sich weigert, diese umzusetzen, dann wäre eine Kündigung ok. Aber das scheint wohl zu aufwendig, auch wenn sich dies gut in der Nachhaltigkeitsberichtserstattung unter S4 darstellen lassen könnte.