Autorenarchiv

Friederike Krieger, geboren 1980, schreibt vor allem über Industrie- und Rückversicherungsthemen. Sie ist Chefredakteurin von "Herbert Frommes Versicherungsmonitor Premium"

  • Industrie: Preisaufschläge verlieren an Fahrt

    Bei den Preiserhöhungen in der Industrieversicherung scheint der Zenit überschritten zu sein: Das Prämienniveau steigt weltweit zwar immer noch an, aber nicht mehr so stark wie in den vorangegangenen Monaten. Das zeigt eine Untersuchung des Großmaklers Marsh. Danach sind die Preise im zweiten Quartal 2021 um 15 Prozent gestiegen, im vierten Quartal des vergangenen Jahres waren es noch 22 Prozent. Marsh sieht einen geringen Preisdruck in der Sach- und der D&O-Versicherung. Aber nicht in allen Sparten gibt es Entwarnung für die Kunden. … Lesen Sie mehr ›

  • Covéa-Deal verhilft Scor zu Gewinnsprung

    Der französische Rückversicherer Scor hat im ersten Halbjahr 380 Mio. Euro verdient, nach nur 26 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Diesen Gewinnsprung hat der Konzern nicht nur geringeren Corona-Schäden, sondern vor allem einer Retrozessions-Vereinbarung mit dem Versicherer Covéa zu verdanken. Der Deal, mit dem die Konzerne einen Schlussstrich unter ihre jahrelangen Auseinandersetzungen gezogen haben, spült Scor kräftig Geld in die Kasse. Profitiert hat der Rückversicherer auch von guten Erneuerungsrunden in der Rück- und Industrieversicherung. Das Ausmaß der Schäden durch das Juli-Hochwasser bleibt indes unklar. … Lesen Sie mehr ›

  • „Bernd“ wird teurer als gedacht

    Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat seine Schätzung der versicherten Schäden durch das Sturmtief „Bernd“ um eine halbe Milliarde nach oben gesetzt: Er geht jetzt von 4,5 bis 5,5 Mrd. Euro aus. Die neue Prognose umfasst neben Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen auch andere Bundesländer wie Bayern und Sachsen. Auch weitere Versicherer haben Schätzungen abgegeben: Die Allianz Deutschland rechnet mit einer Belastung von mehr als 500 Mio. Euro, die Signal Iduna hat bisher Schadenmeldungen in Höhe von 44 Mio. Euro registriert. … Lesen Sie mehr ›

  • Aon-Willis-Deal: „Sieg für den Wettbewerb“

    Nach dem Scheitern des seit Monaten geplanten Zusammengehens der Großmakler Aon und Willis Towers Watson stellt sich die Frage nach den Folgen für den Markt. Klar ist, dass Aon in der besseren Situation ist, Beobachter werten auch die Verlängerung der Verträge von Top-Managern als Ausweis der Stärke. Das bestätigen Branchenkenner dem Versicherungsmonitor. Versicherungsmakler in Deutschland halten sich mit Kommentaren derzeit zurück. Das US-Justizministerium, das den Deal mit seiner Klage zu Fall gebracht hatte, begrüßt das Scheitern als Sieg für den Verbraucher, den Wettbewerb und die amerikanische Wirtschaft. … Lesen Sie mehr ›

  • Hohe Lasten für Scor und Swiss Re

    Friederike Krieger

     Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Quartalszahlen der Rückversicherer Scor und Swiss Re … Lesen Sie mehr ›

  • Den Mittelstand nicht vergessen

    Friederike Krieger

     Kommentar  Viele Industrieversicherer wollen verstärkt mit dem Mittelstand ins Geschäft kommen. Der jetzt von der VW-Hauptversammlung durchgewunkene 270 Mio. Euro schwere Vergleich mit dem Autobauer und seinen Ex-Vorständen könnte ihnen dabei auf die Füße fallen. Denn im Mittelstand keimt bei einigen Unternehmen der Verdacht, dass sie vor allem wegen solcher Schäden im Großkundengeschäft höhere Preise zahlen müssen. Dem müssen die D&O-Versicherer unbedingt entgegenwirken. … Lesen Sie mehr ›

  • Prudential Financial verkauft Betriebsrentengeschäft

  • Pandemieresistentes Objekt in bester Lage gesucht

    Immobilieninvestments erfreuen sich bei der Assekuranz wachsender Beliebtheit. Das gilt auch in der Corona-Pandemie. Laut einer aktuellen Studie des Beraters EY ist die Immobilienquote der Gesellschaften momentan so hoch wie noch nie. 63 Prozent der befragten Versicherer wollen sie weiter erhöhen. Allerdings bevorzugen sie andere Gebäude als vor der Covid-19-Krise. Doch der Konkurrenzdruck um diese Objekte der Begierde ist hoch – und die Preise sind es auch. … Lesen Sie mehr ›

  • GDV: Unwetter kostet 4 bis 5 Mrd. Euro

    Die Schadenschätzungen zum Sturm „Bernd“ werden immer höher. Der GDV rechnet mit versicherten Schäden von 4 bis 5 Mrd. Euro. Die Rechnung für die Versicherer dürfte noch steigen. Die Schäden in Bayern und Sachsen sind in dieser Prognose noch nicht enthalten. Die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) hatte zuvor von über 1 Mrd. Euro Schaden für die Versicherer gesprochen. Die wirtschaftlichen Schäden des aktuellen Unglücks seien wegen der geringen Verbreitung der Elementarschadendeckung mehr als doppelt so hoch wie der versicherte Schaden, so MSK. Das lässt die Diskussion über eine Versicherungspflicht neu aufflammen. … Lesen Sie mehr ›

  • Gebäudeversicherung: „Bernd“ bringt rote Zahlen

     Exklusiv  Im vergangenen Jahr konnten die Wohngebäudeversicherer durchschnaufen, größere Schäden blieben aus. Jetzt wird der Sturm „Bernd“ sie wieder deutlich in die roten Zahlen treiben. Davon zeigt sich Assekurata-Chef Reiner Will im Interview mit dem Versicherungsmonitor überzeugt. Die Schäden durch das Unwetter werden seiner Einschätzung nach in die Milliarden gehen – und könnten mittelfristig auch eine neue Runde Preiserhöhungen einleiten. … Lesen Sie mehr ›

  • Berenberg: Unwetter kostet 2 bis 3 Mrd. Euro

    Die Investmentbank Berenberg wagt eine erste Schätzung, was die Verwüstungen durch den Sturm „Bernd“ die Versicherer kosten. Der versicherte Gesamtschaden liegt demnach bei 2 bis 3 Mrd. Euro, auf Deutschland entfallen 1 bis 2 Mrd. Euro. Die Analysten sehen vor allem die Allianz stark betroffen. Die Ratingagenturen Fitch und Standard & Poor’s überbieten sich derweil mit düsteren Prognosen zu den Gesamtschäden des Jahres 2021. … Lesen Sie mehr ›

  • Sturm „Bernd“ trifft Industrieversicherer

    Die Schäden durch den Sturm „Bernd“, der in dieser Woche in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wütete, sind immer noch schwer abschätzbar. Das Unwetter wird aber auf jeden Fall für deutliche Schäden in der Industrieversicherung sorgen. Bei den Anbietern laufen ständig neue Schadenmeldungen ein. Die Schadenregulierung wird jedoch eine Herausforderung: Teilweise besteht wegen unterbrochener Kommunikationsnetze kein Kontakt zu den Kunden oder sie sind von der Außenwelt abgeschnitten. … Lesen Sie mehr ›

  • An die Spitze der Debatte setzen

    Friederike Krieger

     Kommentar  Sturm „Bernd“ hat bislang unbekannte wirtschaftliche Schäden angerichtet. Die Versicherer werden viel davon zahlen müssen, aber nicht alles. Noch nicht einmal jedes zweite Haus in Nordrhein-Westfalen ist gegen Elementarschäden wie Überschwemmungen versichert, in Rheinland-Pfalz sind es sogar noch weniger. Es droht – wie schon nach dem Hochwasser 2013 – damit wieder eine Debatte um eine Pflichtversicherung. Statt diese Forderung abzuwehren, sollte die Branche dieses Mal proaktiv Lösungen ins Gespräch bringen. … Lesen Sie mehr ›

  • Kreditversicherer auch ohne Schutzschirm stark

    Im Juni sind die staatlichen Schutzschirme für Kreditversicherer in Deutschland und anderen Ländern wie den Niederlanden und Großbritannien ausgelaufen. Frankreich, Portugal und Polen folgen Ende des Jahres. Sie sollten die Anbieter vor hohen Schäden durch die Corona-Pandemie schützen, damit die ihre Deckungen nicht drastisch kürzen. Die Kreditversicherer werden ohne staatliche Garantie gut klarkommen, glaubt die Ratingagentur A.M. Best – auch dann, wenn die Insolvenzzahlen ansteigen sollten. … Lesen Sie mehr ›

  • „Bernd“ kommt Versicherer teuer zu stehen

    Erst die Unwetterserie im Juni, jetzt der Sturm „Bernd“. Das Jahr 2021 könnte sich zu einem der schadenträchtigsten seit 2013 entwickeln, warnt der GDV. Wie viel „Bernd“ die Versicherer kosten wird, ist noch unklar. Bisher wagte nur die Allianz Schweiz eine erste Schätzung. Doch die Rechnung könnte hoch ausfallen. Im Kreis Ahrweiler stürzten mehrere Häuser durch die Wassermassen ein. Das Unwetter, das vor allem im Westen Deutschlands wütete, forderte zahlreiche Todesopfer. … Lesen Sie mehr ›