Autorenarchiv

Ilse Schlingensiepen, Jahrgang 1959, schreibt vor allem über Gesundheits- und Ärztepolitik, private Krankenversicherer und Krankenkassen.

  • Gesundheitspartner statt Krankenversicherer

     Exklusiv  Die Versicherungskammer Bayern sucht in der Krankenversicherung ein neues Image. Die beiden Konzernunternehmen Bayerische Beamtenkrankenkasse und Union Krankenversicherung verstehen sich nicht mehr in erster Linie als Krankenversicherer, sondern als Gesundheits-, Pflege- und Reisepartner, sagt ihr Vorstandsvorsitzender Andreas Kolb dem Versicherungsmonitor. Die Digitalisierung bietet für die Neuaufstellung eine sehr gute Grundlage, hier sieht sich die VKB als Vorreiter. Mehr Unterstützung wünscht sich Kolb von der BaFin. Sie sei noch dem klassischen Krankenversicherungsbegriff verhaftet. Die Auswirkungen der Corona-Krise lassen sich noch nicht abschätzen. … Lesen Sie mehr ›

  • Assekurata: Basistarif nur Ultima Ratio

    Die Ratingagentur Assekurata begrüßt die von der Bundesregierung geplanten Erleichterungen für Privatversicherte, die wegen der Corona-Krise in den Basistarif wechseln müssen. Die Maßnahme sollte aber zeitlich begrenzt werden, empfiehlt Analyst Gerhard Reichl. Der Basistarif sei nur eine Notlösung, zu der es bessere Alternativen gebe. Nach der Erfahrung von Assekurata sind die privaten Krankenversicherer bislang flexibel im Umgang mit den Nöten von Kunden. Die Agentur gibt interessante Einblicke zur Bedeutung des Basistarifs in der Branche. … Lesen Sie mehr ›

  • PKV will für Zolgensma zahlen

    Die privaten Krankenversicherer (PKV) wollen die Kosten für die Behandlung mit Zolgensma übernehmen, einer Gentherapie für Kinder, die an Spinaler Muskelathropie erkrankt sind. Es soll 2 Mio. Euro kosten und gilt als das teuerste Medikament der Welt. Der PKV-Verband hat einen entsprechenden Versorgungsvertrag mit der Novartis-Tochter Avexis abgeschlossen. Die einzelnen Unternehmen müssen dem Rahmenvertrag noch beitreten, der auch den Beihilfeträgern offensteht. … Lesen Sie mehr ›

  • Des einen Leid, des anderen Freud

    Gute Nachricht für die privaten Krankenversicherer (PKV), schlechte für die niedergelassenen Ärzte: Als Folge der Corona-Krise gehen die Privatpatienten seltener zum Arzt. Sie verursachen weniger Kosten in der PKV, bringen den Ärzten aber weniger Geld in die Kassen. Setzt sich der Trend fort, sind viele Praxen in ihrer Existenz bedroht, warnt der Verband der privatärztlichen Verrechnungsstellen. Freuen kann sich die PKV auch darüber, dass der Bund der Versicherten sie in ihrer Forderung nach einer Öffnung des Standardtarifs unterstützt. … Lesen Sie mehr ›

  • Barmenia sieht Trendwende in der Vollversicherung

    Nach Jahren des Rückgangs konnte die Barmenia Krankenversicherung 2019 erstmals bei der Zahl der Vollversicherten wieder zulegen. Positiv lief es bei dem Wuppertaler Versicherer auch in der betrieblichen Krankenversicherung, wo ein großer Abschluss mit Evonik Industries positiv zu Buche schlug. Bei den Beitragseinnahmen legte die Barmenia-Gruppe um 3,2 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro zu. Das Jahr 2020 hat nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Andreas Eurich gut angefangen. Eine Prognose für das gesamte Jahr will er angesichts der Corona-Krise noch nicht abgeben. … Lesen Sie mehr ›

  • Gestrandeten Urlaubern helfen

    Die Ratingagentur Assekurata fordert die Anbieter von Auslandsreisekrankenversicherungen zur Kulanz auf. Die Unternehmen sollten sich großzügig zeigen, wenn Kunden durch die Corona-Krise im Ausland stranden und dort länger bleiben müssen, als der zeitlich begrenzte Versicherungsschutz aus der Police greift. Es sei wichtig, dass die Versicherten bei einer Erkrankung auch dann noch abgesichert sind, findet Krankenversicherungs-Analyst Axel Fürderer. Das sehen offensichtlich die meisten Anbieter auch so. … Lesen Sie mehr ›

  • Zahnärzte erhalten mehr Geld von der PKV

  • Debeka: Schnelle Umstellung auf mobiles Arbeiten

     Exklusiv  Manchmal braucht man ein bisschen Glück: Am Anfang dieses Jahres hat die Debeka ihren Außendienst mit neuen, leistungsfähigen Notebooks ausgestattet. Das kommt ihr bei der Umstellung der Arbeitsprozesse durch die Corona-Krise zugute. 13.000 der 16.000 Debeka-Mitarbeiter können inzwischen von zuhause aus arbeiten. Die Hälfte des Vorstands ist jeweils für eine Woche im Homeoffice, berichten Vorstandschef Thomas Brahm (Bild) und Vorstand Roland Weber im Interview. Für eine Abschätzung der finanziellen Folgen der Krise auf den Versicherer ist es noch zu früh, betonen sie. … Lesen Sie mehr ›

  • PKV mischt wieder in der Gematik mit

  • Ottonova sieht Chancen in der Krise

    Der digitale Krankenversicherer Ottonova hat einen neuen Vollversicherungstarif auf den Markt gebracht, obwohl die komplette Mannschaft im Homeoffice ist. Das Arbeiten von zuhause hat den Start nicht um einen einzigen Tag verzögert, freut sich der Vorstandsvorsitzende Roman Rittweger. Er sieht den digitalen Ansatz von Ottonova durch die aktuellen Entwicklungen bestätigt und rechnet sich gute Wachstumschancen aus. Deshalb sei jetzt der richtige Zeitpunkt, um noch mehr Geld für den Versicherer einzusammeln – bevor sich die Portemonnaies als Folge der Corona-Krise erst einmal schließen. … Lesen Sie mehr ›

  • Mäßige Beitragssteigerungen, maue Transparenz

    In den vergangenen 20 Jahren haben die privaten Krankenversicherer (PKV) in der Vollversicherung ihre Beiträge für Angestellte im Schnitt um 3,76 Prozent pro Jahr angehoben, bei den Beamten waren es 2,94 Prozent. Das zeigt der aktuelle Map-Report zum PKV-Rating. Allerdings rücken immer weniger Anbieter ihre Daten für die Untersuchung heraus. Die mangelnde Transparenz der Branche wird zum Dauerärgernis für die Macher des Map-Reports. Nach ihrer Einschätzung wird sich die Corona-Krise kaum auf die PKV-Beiträge auswirken. … Lesen Sie mehr ›

  • Ärzte: PKV in die Pflicht nehmen

    Niedergelassene Ärzte fordern, dass sich die privaten Krankenversicherer (PKV) an Stützungsmaßnahmen für Praxen beteiligen, die durch die Corona-Krise finanzielle Einbußen erleiden. Es mache keinen Sinn, im ambulanten Bereich lediglich die gesetzlichen Krankenkassen heranzuziehen, finden die Ärzte. Zudem sei die Begrenzung der PKV-Hilfen auf den Krankenhaussektor nicht gerecht. An der Finanzhilfe für die Kliniken beteiligt sich die PKV mit insgesamt 290 Mio. Euro. … Lesen Sie mehr ›

  • Provinzial-Fusion rückt näher

  • Roland Rechtsschutz vor dem BGH erfolgreich

  • Negativer Ausblick für Europas Lebensversicherer

    Angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie hat die Ratingagentur Fitch den Ausblick für die Lebensversicherer in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden von stabil auf negativ gesenkt. Die Bewertung für den italienischen Markt bleibt negativ. Damit trägt die Agentur den steigenden Risiken durch die Pandemie vor allem für die Kapitalanlagen der Lebensversicherer Rechnung. Fitch will zudem alle Ratings der europäischen Lebensversicherer überprüfen. Geplant ist ein Stresstest, der auf die spezifischen Herausforderungen durch das Virus abzielt. … Lesen Sie mehr ›

WordPress Cookie-Hinweis von Real Cookie Banner