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Ilse Schlingensiepen, Jahrgang 1959, schreibt vor allem über Gesundheits- und Ärztepolitik, private Krankenversicherer und Krankenkassen.

  • Pflegezusatzpolicen müssen bedarfsgerecht sein

    Daniel Bahr vom Vorstand der Allianz Private Krankenversicherung sieht gute Chancen, in der nächsten Legislaturperiode die betriebliche Pflegevorsorge zu stärken. Dafür gebe es bei vielen Parteien Sympathien, sagte Bahr bei einer Online-Veranstaltung des Leipziger Instituts für Versicherungswissenschaften. Die privaten Krankenversicherer (PKV) brauchen seiner Meinung nach bedarfsgerechte Produkte, um die Verbreitung von Pflegezusatzversicherungen zu erhöhen. Der CDU-Gesundheitspolitiker Erwin Rüddel beklagte, dass die SPD eine Weiterentwicklung der PKV verhindert. „Der Koalitionspartner versucht, die PKV auszuhungern.“ Die Blockade der SPD betrifft auch das Thema Beitragsanpassungen, bestätigte PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther. … Lesen Sie mehr ›

  • PKV ist schneller bei neuen Methoden

     Exklusiv  In der gesetzlichen Krankenversicherung kann es bis zu 18 Jahre dauern, bis eine neue Untersuchungs- und Behandlungsmethode als Regelleistung in die ambulante Versorgung kommt. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von Gesundheitsökonomen im Auftrag der privaten Krankenversicherer (PKV). Die PKV-Unternehmen übernehmen die Kosten meist deutlich schneller – allerdings besteht das Risiko, dass sie auch Leistungen bezahlen, bei denen die wissenschaftliche Bewertung keinen Nutzen ergibt. … Lesen Sie mehr ›

  • Verhaltenes Interesse an PKV-Sonderöffnung

    Die privaten Krankenversicherer (PKV) wollen Beamten, die Vorerkrankungen oder eine Behinderung haben, den Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung schmackhaft machen. Die Branche reagiert damit auf das Hamburger Modell. Die Sonderöffnungs-Aktion, die ihnen erleichterte Bedingungen einräumt, läuft Ende März aus. Das Beispiel des Marktführers Debeka zeigt, dass es zwar Interesse an dem Angebot gibt, allerdings nicht den großen Run. … Lesen Sie mehr ›

  • Debeka verkraftet die Pandemie sehr gut

    Die Debeka-Gruppe ist auch im Corona-Jahr 2020 auf Wachstumskurs geblieben. Das Koblenzer Unternehmen konnte in allen Sparten stärker als der Markt zulegen. Das galt nicht nur für die Prämieneinnahmen, sondern auch für die Versicherungsleistungen und die Zahl der Mitarbeiter, sagte Vorstandschef Thomas Brahm. Profitiert hat die Debeka nach seinen Angaben nicht nur vom fortdauernden Interesse an einer guten Absicherung, sondern auch von der Verankerung des Versicherers im durch die Krise weniger beeinflussten Beamtentum. … Lesen Sie mehr ›

  • Debeka verzeichnet mehr Therapiesitzungen

    Bei der Debeka Krankenversicherung haben die vollversicherten Kunden im zweiten Halbjahr 2020 deutlich mehr Psychotherapien und Verhaltenstherapien in Anspruch genommen. Das zeigt eine Analyse der eingereichten Rechnungen. Der größte private Krankenversicherer führt das auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurück. Welche Kosten mit dem Anstieg verbunden sind, hat die Debeka nicht ausgewertet. Der Versicherer verweist darauf, dass er betroffenen Kunden eine Reihe unterschiedlicher Unterstützungsmöglichkeiten anbietet. … Lesen Sie mehr ›

  • Heal Capital investiert in Coaching-App

  • Generali liebäugelt mit Übernahmen in Deutschland

  • Versicherungskammer: Fusion denkbar, aber ohne Not

  • Corona hält Privatpatienten von der Vorsorge ab

  • Corona wird zum Streitthema in der PKV

    Die Corona-Pandemie hat den Ombudsmann für die private Krankenversicherung (PKV) mit einer Reihe von neuen Fragestellungen konfrontiert. Dabei ging es etwa um die Pflicht zur Zahlung von Beiträgen oder die Erstattungsfähigkeit von FFP2-Masken. Das Arbeitsvolumen von Ombudsmann Heinz Lanfermann ist durch die Pandemie aber nicht merklich angestiegen. Bei der Schlichtungsstelle sind im vergangenen Jahr weniger Beschwerden eingegangen als im Mittel der vergangenen Jahre. Bei den dominierenden Themen gab es wenig Veränderung. … Lesen Sie mehr ›

  • Ottonova holt Verivox-Finanzchef

     Leute – Aktuelle Personalien  Der Krankenversicherer Ottonova erhält einen neuen Finanzchef. Martin Betzwieser (Bild) folgt am 1. März auf Michael Karb, der das Münchener Start-up auf eigenen Wunsch verlässt. Betzwieser kommt vom Vergleichsportal Verivox – das dort erlangte Know-how soll Ottonovas Wachstumsstrategie befördern. Der Neuzugang setzt nicht zuletzt auf die gute Zusammenarbeit mit den Investoren, sagt Betzwieser dem Versicherungsmonitor. Der Vertrieb von Policen in der Voll- und der Zusatzversicherung ist das wichtigste Geschäft von Ottonova, betont Unternehmenschef Roman Rittweger. Erst dann folgen die Aktivitäten im Bereich Software-as-a-service. … Lesen Sie mehr ›

  • Signal Iduna ist zufrieden

    Das Pandemiejahr 2020 lief besser für die Signal Iduna, als sie befürchten musste. Prämieneinnahmen und Neugeschäft entwickelten sich respektabel. Konzernchef Ulrich Leitermann setzt darauf, dass der Konzern weiter stärker wächst als der Markt und seinen Fokus auf Handwerk und Mittelstand noch ausbaut. In der Hauptsparte PKV musste die Signal Iduna erstmals seit Jahren bei der Zahl der Vollversicherten einen Rückgang hinnehmen. Die verglichen mit anderen Gesellschaften großzügige Regulierungspraxis in der Betriebsschließungsversicherung habe sich sehr positiv im Neugeschäft im Mittelstand ausgewirkt, so Leitermann. … Lesen Sie mehr ›

  • Wissing lobt wichtigen Beitrag der PKV

    Die private Krankenversicherung (PKV) spielt eine wichtige Rolle für die Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen. Davon ist nicht nur die Branche selbst überzeugt, sondern auch der Wirtschaftsminister von Rheinland-Pfalz Volker Wissing (Bild). Ohne die PKV wäre es schwieriger, Landarztpraxen nachzubesetzen, sagte Wissing auf einer digitalen Veranstaltung. Auch der Präsident der Bundesärztekammer Klaus Reinhardt betonte den Beitrag der PKV zur medizinischen Infrastruktur. Reinhardt ist optimistisch, dass Ärzteschaft und PKV „weit vor der Bundestagswahl“ einen Entwurf für eine novellierte Gebührenordnung für Ärzte vorlegen können. … Lesen Sie mehr ›

  • Kolb: Mehr private Elemente in der Pflegereform

     Exklusiv  Bei der Pflegereform sollte die Politik lieber auf die Stärkung der Eigenvorsorge setzen, statt immer mehr Steuermittel in die gesetzliche Pflegeversicherung zu stecken, findet Andreas Kolb, im Vorstand der Versicherungskammer Bayern zuständig für die Krankenversicherung. In der Pflege- und der Krankenversicherung sollte es seiner Meinung nach wie bei der Rente ein Drei-Säulen-Modell geben: eine gesetzliche, eine betriebliche und eine private Komponente. … Lesen Sie mehr ›

  • PKV warnt vor digitaler Diskriminierung

    Bei der fortschreitenden Digitalisierung im Gesundheitswesen dürfen die Privatversicherten nicht benachteiligt werden. Das betont der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) in einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege. Die Forderungen betreffen sowohl eine Gleichstellung von gesetzlich und privat Versicherten bei digitalen Entwicklungen als auch die Möglichkeit für die PKV-Unternehmen, bestehende Verträge anzupassen, um die neuen digitalen Leistungen aufnehmen zu können. … Lesen Sie mehr ›

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