Abo rss

API gründet Legaltech Custos

Die API Holding, die hinter dem Schadenspezialisten Peritos aus dem münsterländischen Beckum steht, baut unter dem Namen Custos ein neues Legaltech auf, das die Dienstleistungen von Peritos ergänzen soll. Custos soll mit einer KI-gestützten Fachdatenbank dafür sorgen, dass Versicherte bei Regulierungsprozessen verbleibende Ansprüche geltend machen können, deren Durchsetzung aufgrund umfangreicher juristischer Bearbeitung bisher nur selten wirtschaftlich Sinn ergab. Auch die Bearbeitung von Massenschäden soll davon profitieren.

In eigener Sache: Preis für den Versicherungsmonitor

Die Fachzeitschrift Wirtschaftsjournalist:in hat am 18. März in Berlin die Auszeichnungen für die Wirtschaftsjournalistinnen und -journalisten des Jahres verliehen. Herbert Fromme, Herausgeber des Versicherungsmonitors und Versicherungskorrespondent der Süddeutschen Zeitung, wurde in der Kategorie „Verbraucher/Finanzen“ mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Wirtschaftsjournalist des Jahres ist Sebastian Matthes, Chefredakteur des Handelsblatts.

Schwierige Zeiten für HUK-Autowelt

Beim Gebrauchtwagen- und Abo-Auto-Zweig der HUK-Coburg läuft es nicht gut. Das Ziel von 10.000 abgegebenen Wagen über alle Geschäftsfelder hinweg hat das Unternehmen im vergangenen Jahr nicht erreichen können. Das  sagte Rebecca Everts, Geschäftsführerin der HUK- Coburg Autowelt, dem Fachmagazin Automobilwoche. Grund sind sinkende Preise für Gebrauchtwagen und eine verhaltene Kundennachfrage.

Viele Fahrräder sind nicht versichert

Spezialpolicen sind oft schon beim Kauf eines Fahrrads oder E-Bikes mit abschließbar, doch offenbar nutzt dies nur ein kleiner Teil der Zweiradbesitzer: Nach einer neuen Studie des Spezialversicherer Wertgarantie sind nur wenige über solche Verträge geschützt. Je höher der Wert des Rades, desto größer ist die Bereitschaft, eine gesonderte Deckung abzuschließen. Ein großer Teil der Radbesitzer verlässt sich nach wie vor auf die Hausratversicherung.

Amazon-Rückzug: Kein Grund zur Erleichterung

 Digitaler Dienstag  Erleichterung und teilweise sogar Entspannung in der deutschen und europäischen Versicherungsbranche ist meiner Ansicht nach die falsche und sogar eine gefährliche Reaktion auf die Ankündigung von Amazon, sich aus dem Versicherungsgeschäft in England zurückzuziehen. Sie zeigt nur, wie unvorbereitet die Versicherungsbranche auf einen solchen Markteintritt war und leider auch weiterhin ist.

Bachem sichert Erstfinanzierung für Neugründung

Max Bachem, ehemaliger Chef des Start-ups Coya, hat mit seinem neuen Unternehmen Xaver die erste Hürde genommen. Xaver hat mehr als 5 Mio. Euro an Investorengeldern eingesammelt. Das Unternehmen will mit einer KI-gesteuerten B-to-B-Plattform Vermittlern den Verkauf von Altersvorsorgeprodukten erleichtern. Mit von der Partie ist der Frankfurter Fußballprofi Mario Götze.

Gläubiger stimmen Plan für Signa-Immobilien zu

Versicherer, Banken und andere Gläubiger der insolventen Signa-Gruppe haben einem Plan zugestimmt, der unter anderem den schnellen Verkauf von Luxusimmobilien stoppt. Dadurch könnten die Geldgeber bis zu 20 Prozent mehr ihrer Investitionen zurückgewinnen. Wie viele Versicherer davon profitieren können, ist aber noch nicht sicher.

Autofahrer wollen nachhaltigere Schadenregulierung

Die Autobesitzer in Europa wünschen sich eine nachhaltigere Regulierung ihrer Kfz-Schäden, etwa durch die Verwendung gebrauchter statt neuer Teile. Die Kfz-Versicherer, Werkstätten und die Ersatzteil-Branche sind darauf aber noch nicht ausreichend eingestellt, zeigt eine Studie des Technologieunternehmens Solera. Auch bei vielen Verbrauchern herrschen noch Vorbehalte und Vorurteile, vor allem mit Blick auf die Kosten.

Frank Grund kehrt zu Assekurata zurück

 Leute – Aktuelle Personalien  Der ehemalige Chef der Versicherungsaufsicht der BaFin Frank Grund sucht offenbar neue Aktivitäten während seines Ruhestands. Grund kehrt zur Ratingagentur Assekurata zurück und unterstützt als externer Spezialist das Rating-Komitee. Außerdem: Die Munich Re hat einen neuen Strategiechef mit prominentem Hintergrund, die Allianz verabschiedet sich nach drei Jahrzehnten von ihrem Head of Group Investor Relations, und State Farm bekommt im Sommer einen neuen CEO.

Hannover Rück: Noch zwei Jahre Verlust in Kfz

Die deutschen Kfz-Versicherer werden wohl erst 2026 wieder profitabel arbeiten. Davon geht Michael Pickel aus, Chef der Hannover Rück-Tochter E+S Rück. Hohe Schäden und unzureichende Preiserhöhungen hatte die Anbieter 2023 in die Verlustzone gebracht. Um dort wieder herauszukommen, seien weitere Preiserhöhungen nötig, mahnte er. Es war Pickels letzte Bilanz-Pressekonferenz. Ende des Jahres geht er in den Ruhestand, sein Nachfolger wird Thorsten Steinmann, der von der Swiss Re zur Hannover Rück wechselt.

WordPress Cookie-Hinweis von Real Cookie Banner