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Nur wer schnell reguliert, reguliert günstig

 Meinung am Mittwoch  Kürzlich ist die HUK-Coburg wegen erheblicher Verzögerungen bei der Schadenbearbeitung in die Schlagzeilen geraten. Das Problem betrifft jedoch nicht nur die HUK und nicht nur die Kfz-Versicherer. Als Versicherungsmakler beobachten wir eine Eskalation der Verzögerungen in fast allen Sparten. Selbst Kleinschäden werden mittlerweile oft sechs Monate und länger bearbeitet. Das kostet alle Beteiligten zum Teil unnötig viel Zeit, Nerven und Geld.

Kann Deutschland digital?

 Digitaler Dienstag  „Insurtech-Deals: Deutschland nur noch Vierter“ so lautete eine Schlagzeile im Versicherungsmonitor zum Beginn dieses Monats. Eine Studie des französischen Analysehauses Astorya hatte ergeben, dass Deutschland bei den Finanzierungen digitaler Versicherungs-Start-ups immer weiter hinter Großbritannien, Frankreich und Spanien zurückfällt, Länder deren Volkswirtschaften deutlich kleiner sind als die deutsche. Auf den ersten Blick ist dies keine schöne Nachricht. Sollte sie uns beunruhigen? Ja, das sollte sie!

Kommunikation mit der BaFin nur noch elektronisch

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Die BaFin wird digital: Zur Effizienzsteigerung will sie in Zukunft mit den beaufsichtigten Unternehmen möglichst ausschließlich online kommunizieren. Die BaFin ruft per Mitteilung vom 6. März 2024 dazu auf, Unterlagen nur noch elektronisch einzureichen, sofern die Schriftform nicht gesetzlich erforderlich ist. Dass künftig auch Dokumente, die einem Schriftformerfordernis unterliegen, elektronisch eingereicht werden sollen, ist nur noch eine Frage der Zeit. Das wird für die Versicherungsunternehmen eine enorme Erleichterung darstellen, aktuell sind aber einige Unklarheiten und Rechtsunsicherheiten zu klären.

Ostern und Zahlen

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Jahrespressegespräch der Alten Leipziger-Halleschen, Pressegespräch des GDV, Sigma-Studie von Swiss Re, sowie Bilanzzahlen von W&W, Stuttgarter und Lloyd’s

Die KI-Hype-Falle

 Herbert Frommes Kolumne  Sie waren begeistert von den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz (KI) und sind jetzt enttäuscht, weil sie sich im Versicherungsalltag doch nicht so einfach umsetzen lassen? Dann geht es Ihnen wie Tausenden von Branchenprofis. Manch einer ist kurz davor, das Ganze als einen weiteren Hype abzutun, der für die Praxis wenig praktische Bedeutung hat. Aber das wäre ein großer Fehler. Richtig ist: KI wird die Versicherungsprofis nicht ersetzen. Aber die Profis mit KI werden die Profis ohne KI ersetzen.

Wochenspot: Was aus der BaFin geworden ist

 Wochenspot – der Podcast  Regelmäßig gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe sprechen Redakteurin Katrin Berkenkopf und Herausgeber Herbert Fromme über die BaFin, die nach der Neuaufstellung unter Mark Branson zunehmend die Zähne zeigt. Nicht alle in der Branche haben dies schon verstanden.

„Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden!“

 Meinung am Mittwoch  Die Lebensweisheit kennen wir alle: „Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden!“ Aber wie halten wir es, wenn es wirklich darauf ankommt? Hand aufs Herz: Wohl nicht immer so, wie es uns die Redewendung nahelegt. Gründe gibt es dafür viele: Keine Zeit, Angst vor der Konfrontation oder schlichtweg, weil wir nicht erkennen, dass eine Ab- oder Aussprache notwendig wäre. Aber wer sich nicht mit anderen austauscht und stattdessen „sein Ding durchzieht“, merkt schnell: Das Leben wird schwieriger, die Ergebnisse unbefriedigender und die Leistung lässt nach.  

Amazon-Rückzug: Kein Grund zur Erleichterung

 Digitaler Dienstag  Erleichterung und teilweise sogar Entspannung in der deutschen und europäischen Versicherungsbranche ist meiner Ansicht nach die falsche und sogar eine gefährliche Reaktion auf die Ankündigung von Amazon, sich aus dem Versicherungsgeschäft in England zurückzuziehen. Sie zeigt nur, wie unvorbereitet die Versicherungsbranche auf einen solchen Markteintritt war und leider auch weiterhin ist.

D&O-Direktklage und Verjährungshemmung von Haftpflichtansprüchen

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Bei der Direktklage in der Managerhaftpflichtversicherung tritt eine versicherte Führungskraft ihren Deckungsanspruch an die Versicherungsnehmerin, also das Unternehmen, ab. Eine Entscheidung des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts wirft jetzt ein Schlaglicht auf ein im D&O-Direktprozess oft wenig beachtetes, aber gleichwohl hochgradig relevantes Detail. Es geht um die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen die Verjährung des Haftpflichtanspruchs der Gesellschaft gegen ihren Geschäftsleiter gehemmt ist.

Omnipräsenter GDV

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Insurance Summit und parlamentarischer Abend des GDV in Berlin sowie eine Online-Veranstaltung des Verbands zum Thema Naturgefahrenportale, Geschäftszahlen von Hannover Rück und Talanx sowie ein MCC-Kongress zur Altersvorsorge.

Wer kauft Viridium?

 Herbert Frommes Kolumne  In den Run-off-Markt kommt Bewegung. Der Verkaufsprozess für den größten Spezialisten Viridium soll noch in diesem Jahr beginnen. Zu den Interessenten könnten Athora, Munich Re und andere Versicherer gehören. Das ist eine gute Nachricht für die Beteiligten, denn auf den ersten Blick sieht es nicht gut aus für das Geschäftsmodell. Der Deal zwischen Viridium und Zurich ist geplatzt. Athora musste nach hohen Anlageverlusten das Management auswechseln. Doch wenn der Markt sich neu sortiert, hat er eine große Zukunft.

Wochenspot: Wirecard und Profi-Hacker

 Wochenspot – der Podcast  Regelmäßig gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe sprechen Redakteurin Katrin Berkenkopf und Chefredakteurin Friederike Krieger über die unappetitlichen Aspekte des Wirtschaftsleben: die Wirecard-Pleite und die damit verbundenen Klagen gegen D&O-Versicherer sowie über die Professionalisierung von Cyber-Lösegelderpressern.

Darum sollten Versicherer auf Infrastruktur setzen

 The Long View – Der Hintergrund  Infrastruktur ist eine äußerst vielfältige Assetklasse, die in keinem Portfolio eines Versicherers fehlen sollte. Häufig setzen institutionelle Anleger bei Investitionen in Infrastruktur jedoch zu stark auf Large Caps, also großformatige Infrastruktur-Assets wie Häfen und Mautstraßen. Kleinere Einheiten – vor allem der Bereich der sogenannten Mid Market Infrastructure – befinden sich oft unter dem Radar der Investoren. Dabei bieten sie eine ganze Reihe spezifischer Vorteile.

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