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MLP strotzt vor Optimismus

Der Heidelberger Finanzdienstleister MLP will nach einer Phase der Erholung kräftig wachsen. Seinen Vorsteuergewinn will das Unternehmen bis Ende 2022 auf 75 bis 85 Mio. Euro steigern – das wären mindestens 60 Prozent mehr als im Geschäftsjahr 2019. Besonders die Bereiche Immobilien und Vermögensverwaltung sind Wachstumstreiber, aber auch die Sachversicherung soll weiter zulegen. Außerdem sind Akquisitionen fest eingeplant.

Wenn die Praxis wegen Corona schließen muss

Der Makler Ecclesia registriert eine steigende Nachfrage von niedergelassenen Ärzten nach Deckungskonzepten für den Fall der Schließung ihrer Praxis aufgrund des Corona-Virus. Die nach wie vor für solche Fälle häufig empfohlenen Praxisausfallversicherungen hält Nadja Bürger, Geschäftsführerin von Ecclesia med, nicht mehr für adäquat. Besser sind ihrer Erfahrung nach Betriebsschließungspolicen. Allerdings haben manche Anbieter die Deckung für Infektionen mit Covid-19 bereits eingeschränkt, sagt Bürger dem Versicherungsmonitor.

Hypoport beteiligt sich an ePension

Der Finanzdienstleister Hypoport will seine Versicherungsplattform Smart Insur weiter ausbauen. Dafür beteiligt sich das Unternehmen mit 49 Prozent an dem auf betriebliche Altersversorgung (bAV) spezialisierten Softwareanbieter ePension – mit der Option, in ein paar Jahren die restlichen Anteile zu übernehmen. Kennengelernt hat Hypoport das Unternehmen, das eine Plattform zur Verwaltung von bAV-Verträgen betreibt, als Kunde.

bAV kauft man beim Makler

Beim Vertrieb von Produkten der betrieblichen Altersversorgung (bAV) spielen Makler und Mehrfachagenten die größte Rolle beim Neugeschäftsvolumen. Das geht aus einer Studie des Maklers und Beraters Willis Towers Watson zu Vertriebswegen in der Lebensversicherung 2018 hervor. Auch bei den großen Lebensversicherern ist die bAV mittlerweile oft die wichtigste Produktgruppe.

VZBV: Gutachten für die „Extrarente“

Ein Gutachten im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) skizziert, wie sich die Einführung eines staatlich verwalteten Standardprodukts in der privaten Altersvorsorge organisieren ließe. Ein Schwerpunkt des Papiers liegt auf der Verhinderung staatlicher Einflussnahme. Der Gutachter Markus Roth hat sich dafür auch die Situation in Ländern angesehen, in denen vergleichbare Modelle bereits existieren. Befürworter erhoffen sich im Vergleich zu Privatrenten niedrigere Kosten, weil keine Vertriebskosten anfallen. Der VZBV hat mit der „Extrarente“ ein eigenes Konzept vorgelegt.

Swiss Life belohnt Aktionäre

Die Swiss Life hat vergangenes Jahr einen Gewinn von 1,2 Mrd. Franken (1,1 Mrd. Euro) erzielt – 12 Prozent mehr als 2018. Alle Geschäftssegmente inklusive Deutschland trugen zum Gewinnwachstum bei. Der Schweizer Lebensversicherer will die Anteilseigner mit einer höheren Dividende am Erfolg beteiligen und plant ein neues Aktienrückkaufprogramm. Das starke Prämienwachstum werde sich 2020 nicht wiederholen lassen.

Kritik der Industriekunden wird lauter

Die Unzufriedenheit der Industriekunden mit ihren Versicherern wächst. Während die Preise für fast alle Unternehmen steigen, sei der Service der Versicherer nicht besser geworden, beklagen sie in einer Umfrage des Gesamtverbands der versicherungsnehmenden Wirtschaft. Im Gegensatz zu früheren harten Marktphasen seien zusätzlich eine Verknappung der Kapazität und der Entzug von Deckungen zu beobachten. Konsequenz aus Kundensicht: Die Mehrheit der Unternehmen hält nach alternativen Möglichkeiten des Risikotransfers Ausschau.

Marsh: Marktverhärtung weitet sich aus

In der Sachversicherung sanieren Industrieversicherer schon seit längerem ihre Portfolios. Im vergangenen Jahr haben sie diese Maßnahmen nun auf weitere Sparten ausgeweitet. Das geht aus dem aktuellen Versicherungsmarktreport des Großmaklers Marsh hervor. Vor allem gegen Ende des Jahres wurde eine Platzierung schwerer. Das lag neben reduzierten Kapazitäten auch am Personalmangel. Versicherer dürfen hier allerdings nicht Plattformen als Allheilmittel vorschieben, kritisiert Thomas Olaynig, Geschäftsführer und Head of Placement & Specialties.

Aon verkleinert das Führungsteam

 Leute – Aktuelle Personalien  Eric Andersen (Bild) ist ab März alleiniger Präsident des internationalen Großmaklers Aon. Bisher teilte er sich diese Position mit Michael O’Connor, der das Unternehmen verlässt. Das Führungsteam wird künftig nur noch aus dem Chef Greg Case und Andersen bestehen. Auch auf den unteren Ebenen gibt es einige personelle Veränderungen. Zudem verliert die Carexpert Kfz-Sachverständigen GmbH einen Geschäftsführer. Swiss Re hat einen Nachfolger für Jonathan Isherwood gefunden und die Schweizer Mobiliar gewinnt eine Expertin für Recht und Compliance.

MRH Trowe kauft erneut zu

 Exklusiv  Der Industrieversicherungsmakler MRH Trowe hat es wieder getan: Nachdem das Unternehmen im Mai 2019 die mehrheitlichen Anteile am Neusser Versicherungsmakler Nofri erworben hatte, hat es in diesem noch jungen Jahr gleich zwei Makler übernommen. Weitere könnten folgen, zwingend erforderlich seien sie aber nicht, erklären Ralph Rockel (Bild) und Michael Hirz, Vorstandsmitglieder bei MRH Trowe, im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Sie sehen sich nicht als „M&A-Boutique“, sondern als Unterstützer der mittelgroßen Makler.

Ecclesia bündelt Verantwortung für Industriegeschäft

 Leute – Aktuelle Personalien  Der Detmolder Makler Ecclesia ist auf Expansionskurs und hat deshalb Dirk Meyer-Hetling vom Konkurrenten Marsh abgeworben. Bei seinem neuen Arbeitgeber trägt er die übergreifende Verantwortung für sieben Industriemaklerunternehmen der Gruppe. Außerdem: Die Allianz hat ihrer Tochter Esa neue Zuständigkeiten gegeben und in diesem Zusammenhang auch die Geschäftsführung erweitert. Und Chubb hat eine neue Position für das Property & Casualty Risk Management in Deutschland, Österreich und der Schweiz geschaffen.

Insurtech-Einhörner und andere Fabelwesen

 The Long View – Der Hintergrund  Prominente Investoren wetten darauf, dass sich mit maklerorientierten Insurtechs in Deutschland und Europa viel Geld verdienen lässt. Dabei handelt es sich in Wahrheit um eine mutige Wette auf eine massive Marktkonzentration. Die Einstufung als Einhorn mit einer Milliarden-Bewertung ist mit ambitionierten, aber keineswegs unmöglichen Annahmen verbunden.

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