Leute – Aktuelle Personalien Die Hamburger Maklerfirma GGW hat mit Jan Kramer ein neues Mitglied der Geschäftsleitung. Er kommt vom Großmakler Aon und übernimmt bei der GGW GmbH die Verantwortung für den Vertrieb. In der Firma hat die GGW Group vier Hamburger Traditionsmakler zusammengefasst. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei der auf Haftungs- und Versicherungsrecht spezialisierten Kanzlei Bach Langheid Dallmayr.
Nachrichten
Beweissicherung nach Flugzeugunglück in Südkorea
Nachdem die südkoreanische Finanzdienstleistungsbehörde den Angehörigen der 179 Todesopfer des Flugzeugunglücks vom vergangenen Sonntag eine rasche Auszahlung der Entschädigungen in Aussicht gestellt hat, geht die Ursachenforschung weiter. Am Donnerstag durchsuchten Polizeibeamte Büros der Airline Jeju Air und des Flughafens. Von den Ursachen hängt auch ab, wie der Schaden versichert ist.
Öffentliche gibt Autohaus-Geschäft an Autoprotect ab
Exklusiv Die Öffentliche Braunschweig gibt ihr Autohaus-Geschäft komplett an das niedersächsische Insurtech Autoprotect ab. Der Versicherer will sich nach eigenen Angaben auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Es ist kein Geheimnis, dass die immer noch kriselnde Kfz-Sparte den Versicherern nach wie vor Probleme macht. Das übrige Kfz-Geschäft soll aber bei der Öffentlichen verbleiben. Es sei nach wie vor ein wesentlicher Anker, stellte Vertriebsleiter Christoph Mrasek gegenüber dem Versicherungsmonitor klar.
GGW kauft Spezialmakler für Luftfahrt
Die Maklergruppe GGW übernimmt den europäischen Spezialmakler Aélia Assurances Group. Das kleine Unternehmen mit Büros in Paris und Genf ist auf die Versicherung der Luftfahrt und verwandter Branchen spezialisiert. Gründer und Mitarbeitende bleiben an Bord. Der Maklermarkt für Luftfahrtversicherungen ist in Bewegung: Die Lufthansa will ihre Delvag-Versicherer und den Makler Albatros verkaufen. Anfang 2025 soll es soweit sein.
Rückversicherung: Guy Carpenter sieht Preisnachlässe
Der Rückversicherungsmarkt wird in der Januar-Erneuerung stabil bleiben, lautete das Mantra vieler Rückversicherer und Experten. Ein erster Blick des Rückversicherungsmaklers Guy Carpenter auf die Ergebnisse lässt allerdings Aufweichungstendenzen bei schadenfreien Verträgen erkennen. Hier haben die Preise für Sach-Katastrophendeckungen um bis zu 15 Prozent nachgegeben. Der Risikoappetit der Rückversicherer scheint größer zu sein als die Nachfrage.
Schnelle Entschädigungen nach Absturz in Südkorea
Nachdem die südkoreanische Fluggesellschaft Jeju Air den Angehörigen der Opfer des Flugzeugunglücks vom 29. Dezember 2024 Entschädigungen zugesagt hat, stellt die Finanzdienstleistungsbehörde des Landes schnelle Auszahlungen in Aussicht. Laut einem Medienbericht hat Samsung Fire & Marine Insurance einen Anteil von 55 Prozent an dem Konsortium, bei dem die Maschine versichert ist. Allerdings reicht die Gesellschaft die Belastung zu mehr als 99 Prozent an Rückversicherer weiter.
GDV: 5,5 Mrd. Euro Schaden durch Wetterextreme
Naturgefahren haben in Deutschland 2024 versicherte Schäden in Höhe von 5,5 Mrd. Euro verursacht, meldet der Versichererverband GDV. Die Belastungen durch Elementarereignisse in der Sachversicherung lagen mit 2,5 Mrd. Euro über dem langjährigen Durchschnitt von 1,6 bis 1,7 Mrd. Euro. Der Verband fordert mehr Prävention, eine Pflichtversicherung für Hausbesitzer werde das Problem nicht lösen. Die Union hat in ihrem Wahlkampfprogramm genau das angekündigt. Auch bei den Grünen kommt das Thema zur Sprache.
Schweres Flugzeugunglück in Südkorea
Die südkoreanische Fluggesellschaft Jeju Air hat allen Angehörigen von Opfern des schweren Unglücks vom 29. Dezember 2024 Entschädigungen zugesagt. Das Unternehmen sei mit 1 Mrd. Dollar (959 Mio. Euro) versichert, teilte das Unternehmen mit. Eine Boeing 737-800 war nach einer Notlandung auf dem Flughafen Muan in Südkorea gegen eine Mauer geprallt. 179 der 181 Menschen an Bord starben bei dem Unglück. Es wird vermutet, dass die Maschine vorher einen Vogelschlag erlitten hatte.
Der Rückblick auf 2024 Teil 3: Fusionen, Cogitanda-Insolvenz, United Healthcare-Mord
Überschwemmungen in Spanien, Nahost-Krieg, die Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump, eine schwächelnde Wirtschaft und der Bruch der Ampel-Koalition: Im Jahr 2024 ist einiges passiert – auch in der Versicherungswirtschaft. Inspiriert von der Fusion von Barmenia und Gothaer kündigen einige kleinere Versicherer Zusammenschlüsse an und der Assekuradeur Cogitanda wird insolvent. In den USA wird der United Healthcare-Chef Brian Thompson erschossen. Hier der letzte Teil unseres dreiteiligen Jahresrückblicks.
DRSF sucht Geschäftsführer
Leute – Aktuelle Personalien Stefan Mees verlässt den Deutschen Reisesicherungsfonds im März nächsten Jahres. Der DRSF sucht nun nach einem Nachfolger für ihn. Axa XL hat mit Jan Tellekamp einen neuen Chief Underwriting Officer für den amerikanischen Kontinent gefunden. Ebenfalls für sein US-Geschäft hat Hiscox einen neuen Chief Technology Officer eingestellt. Bei Liberty Mutual steigt eine langjährige Mitarbeiterin zur Vizepräsidentin auf.
Lebhafte Debatte um Wartezeiten für Arzttermine
Unterschiedliche Wartezeiten bei Kassen- und bei Privatpatienten für Termine bei Ärzten sind ein Dauerbrenner in den Diskussionen um das duale Krankenversicherungssystem in Deutschland. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung fordert jetzt eine radikale Änderung: Bei der Vergabe von Arztterminen soll nicht mehr gefragt werden, ob die Patientin oder der Patient gesetzlich oder privat versichert ist. Die privaten Krankenversicherer wollen mit der Debatte nichts zu tun haben.
Die Woche in Bildern 52/2024
Woche in Bildern Die Auflösung des 20. Bundestages durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Trauer und Entsetzen in Magdeburg, der Großbrand in einem Münchener Altenheim an Heiligabend, der Absturz einer Maschine der Aserbaidschan Airlines in Kasachstan und die Anhörung von Luigi Mangione, dem mutmaßlichen Mörder von Brian Thompson, Chef des US-Krankenversicherers United Health: In unserer Woche in Bildern stellen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.
Druck auf dem Kessel
Das vergangene Jahr war für viele Marktteilnehmer alles andere als entspannt: Insurtechs wie Wefox gerieten in die Krise, Kfz-Versicherer kamen nicht aus den roten Zahlen heraus und bei Lebensversicherern macht die Finanzaufsicht BaFin Druck. Zudem rollt die Fusionswelle bei kleinen Versicherern.












