Nachrichten rss

Generali-Industrieversicherer verstärkt Führungsteam

 Leute – Aktuelle Personalien  Generali Corporate & Commercial Germany, die Deutschland-Tochter des Industrieversicherers der Generali, baut ihr Führungsteam aus. Tanya Waeber, Ralf Rebetge und Sebastian Vogel leiten künftig die Bereiche Cyber, Financial Lines und Casualty. Außerdem bleibt Carsten Schildknecht Chef der Zurich Gruppe Deutschland, und Patrick Dahmen berät einen Venture Capital-Fonds. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei Policen Direkt und Aon.

Schwere Schäden nach Erdbeben in der Türkei und Syrien

Die schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien haben nicht nur tausende Menschen das Leben gekostet, sondern auch große Schäden angerichtet. Ersten Schätzungen zufolge liegt der Gesamtschaden oberhalb von einer Milliarde Dollar. Für die Rückversicherer ist es für eine Einschätzung der versicherten Schäden noch zu früh.

Scor lässt Federn in der Erneuerung

Weil sich der Rückversicherer Scor bei Naturkatastrophenrisiken und bei von der Inflation heftig betroffenen Sparten stark zurückgehalten hat, mussten die Franzosen trotz Rekord-Preissteigerungen in der Erneuerungsrunde zum 1. Januar Einbußen beim Prämienvolumen hinnehmen. Der Konzern, der kürzlich seinen Chef ausgetauscht hat, sieht sich allerdings auf gutem Weg, die Profitabilität seines Portfolios zu verbessern.

D&O: VOV kooperiert mit Data Analytics-Experten

 Exklusiv  Schadenfälle in der D&O-Versicherung sind immer auch ein Papierkrieg. Lastwagenweise werden Akten hin- und hergefahren oder in Garagen bereitgestellt. Diesen Aufwand will der Kölner D&O-Spezialist VOV durch eine Kooperation mit dem Legaltech Eagle Lsp verringern. Das soll Kosten sparen, aber auch helfen, schneller zu einer Einschätzung der Haftungslage zu kommen, erwartet VOV-Chef Alexander Probst. Außerdem erhofft er sich aus der Datenanalyse Erkenntnisse über angemessene Preise und Limits.

Wohngebäude: Enzo will neuen Standard setzen

 Exklusiv  In der Wohngebäudeversicherung herrscht intensiver Wettbewerb. Das Heidelberger Start-up Enzo will in der Sparte trotzdem sein Glück versuchen. Mithilfe eines intelligenten Sensors und durch die Nutzung verschiedener Datenquellen will der im vergangenen August gestartete Assekuradeur einen neuen Standard bei der Risikokalkulation setzen. Mitgründer Sascha Wolf erklärt im Interview mit dem Versicherungsmonitor, was Enzo besser machen will als die Konkurrenz.

Eiopa: Versicherer dürfen keine leeren Hüllen sein

Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa betont, dass in der EU tätige Versicherer sich nicht unverhältnismäßig abhängig von Zweigstellen in Drittstaaten machen dürfen. Demnach gilt es zu vermeiden, dass Gesellschaften derart viele Aufgaben verlagern, dass sie zu leeren Hüllen verkommen. Stattdessen habe eine Zweigstelle in erster Linie Aufgaben in dem Land zu übernehmen, in dem sie etabliert wird. Hintergrund der Klarstellung sind Herausforderungen rund um den Austritt Großbritanniens.

Generali verhandelt exklusiv mit DKB

 Exklusiv  Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat sich nach einem harten Bieterwettbewerb für exklusive Verhandlungen mit der Generali über eine künftige Zusammenarbeit entschieden. Der bisherige Partner Talanx sowie die Allianz kamen nicht zum Zug. Für die Generali ist das ein wichtiger Durchbruch: Bislang hat der Konzern, der weltweit über zahlreiche Bancassurance-Partnerschaften verfügt, in Deutschland keinen bedeutenden Bankpartner.

Aon und Metzler kooperieren bei bAV

 Exklusiv  Der Makler und Berater Aon und das Frankfurter Bankhaus Metzler arbeiten künftig bei der betrieblichen Altersversorgung (bAV) zusammen. Damit schließt Aon eine Lücke im Angebot für Unternehmen, die ihre Altersvorsorge extern betreuen lassen wollen. Die ursprünglich für diesen Zweck vorgesehene Tochter United Pensions Deutschland hatte der Makler Ende 2022 aufgelöst. Eigentlich hatte er darauf gesetzt, mit der geplanten Fusion mit Willis Towers Watson deren Spezialisten für die betriebliche Altersvorsorge zu gewinnen. Doch der Zusammenschluss war 2021 gescheitert.

Dresig: Run-off profitiert vom Zinsanstieg

Der Zinsanstieg wird nicht zu weniger, sondern zu mehr externen Run-off-Deals führen, erwartet Tilo Dresig, Chef des Run-off-Spezialisten Viridium. Durch die aufgrund des Zinsanstiegs verbesserten Solvenzquoten kämen viele Gesellschaften überhaupt erst wieder für einen Verkauf infrage. Dass der Viridium-Bestand mangels Neugeschäft jedes Jahr schrumpft, bereitet ihm keine Sorgen.

WordPress Cookie-Hinweis von Real Cookie Banner