Nachschlag – Der aktuelle Kommentar Wie schafft man es, aus einem trockenen Thema wie Versicherungen ein Format zu entwickeln, das sich auf einem massentauglichen Unterhaltungs-Niveau befindet? Der Kölner Privatsender RTL Television will die Geheimformel gefunden haben: Man nehme zwei Schadenregulierer, gebe ihnen kurzerhand die geschmeidigere Bezeichnung „Versicherungsdetektive“, dazu einige absurd klingende Schadenfälle, und würze es mit etwas Fremdschämpotenzial. Abgerundet wird das Ganze mit der passenden musikalischen Untermalung, die den Zuschauer wissen lässt, wie er die jeweilige Situation zu bewerten hat. Fertig ist die Reality-Dokumentation „Die Versicherungsdetektive“. … Lesen Sie mehr ›
Peinliches Problem für die Stuttgarter Lebensversicherung und Vorstand Guido Bader, aktuell auch Vorsitzender der Deutschen Aktuarvereinigung: Der Versicherer hatte jahrelang bei neuen Lebensversicherungsverträgen zu hohe Kosten berechnet. Das Unternehmen hat den Fehler selbst gefunden, es handelt sich auch eher um kleine Summen. So etwas passiert in vielen Unternehmen immer wieder. Problematisch ist die Art und Weise, wie die Stuttgarter mit dem Problem umgehen will: Die betroffenen Kunden sollten möglichst nichts von dem Fehler mitbekommen. … Lesen Sie mehr ›
Berufe wie Data Scientist oder auch Webdesigner gab es vor einigen Jahren noch nicht. Dafür gibt es heutzutage für einen Ameiseneiersammler nichts mehr zu tun. Deshalb sind die klassischen Berufsbilder nicht mehr passend, um das Risiko für Berufsunfähigkeitspolicen (BU) zu berechnen, sagte Jacques Wasserfall, Lebenvorstand der Zurich Deutschland. Der Versicherer hat deshalb eine neue Bewertungsmethode für BU-Policen entwickelt. Kunden erhalten anhand eines Punktesystems Rabatte auf die Prämie. … Lesen Sie mehr ›
Die Schäden durch Anlagenausfälle bei Industriekunden steigen, zeigt die Schadenstatistik des Industrieversicherers FM Global. Die Gesellschaft gibt dafür den Kunden eine Mitschuld. Sie würden angesichts der guten Wirtschaftslage Wartungsmaßnahmen verzögern, weil sie ihre Maschinen nicht für Präventivmaßnahmen außer Betrieb nehmen wollen. Außerdem mahnt der Versicherer an, dass die Unternehmen ihre Mitarbeiter besser im Umgang mit den Maschinen schulen sollten. Bei fast der Hälfte der Schäden durch Anlagenausfälle haben Menschen eine Rolle gespielt, so FM Global. … Lesen Sie mehr ›
Seit der Finanzkrise sind die Ablaufprognosen von klassischen Lebensversicherungen um 5,5 Prozent zurückgegangen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Policenaufkäufers Partner in Life. Unternehmenschef Dean Goff sieht hier vor allem die Niedrigzinsphase am Werk. Auch der Aufbau der Zinszusatzreserve hat die Ausschüttungsfähigkeit der Lebensversicherer in Mitleidenschaft gezogen. Goff rät den Gesellschaften, ihre Kunden transparent über ihr Vertragsguthaben zu informieren. Denn nur dann könnten sie erkennen, dass die Verträge trotz Einbußen immer noch eine ordentliche Rendite liefern. … Lesen Sie mehr ›
Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa will ein einheitlicheres System für ihre Stresstests einführen. Bisher wird für jeden Test ein eigenes Rahmenwerk geschaffen. In einem aktuellen Konsultationspapier macht sie Vorschläge, wie ein Grundgerüst aussehen könnte. Es beinhaltet unter anderem neue Tests, die auch die Auswirkungen von Klimarisiken abbilden sollen. Außerdem will die Behörde weniger Stresstest durchführen, dafür aber mehr Zeit für die Auswertung der Ergebnisse und entsprechende Verbesserungsvorschläge aufwenden. … Lesen Sie mehr ›
Policen, mit denen sich Unternehmen gegen finanzielle Risiken aus Fusionen und Übernahmen absichern können, sind weiter auf dem Vormarsch. Der Berater und Makler Marsh hat im vergangenen Jahr weltweit bei insgesamt 1.089 Transaktionen solche Policen platziert, das ist ein Plus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Gesamtdeckungssumme dieser Versicherungen liegt bei 36,5 Mrd. Dollar und damit 35 Prozent über dem Vorjahresvolumen. Eine hohe Nachfrage nach Transaktionsdeckungen verzeichnete Marsh nicht nur auf dem von Preisrückgängen geprägten US-Markt, sondern auch in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika), in der die Prämien zuletzt gestiegen waren. … Lesen Sie mehr ›