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Allianz lockt erfolgreich Einmalbeiträge an

Die Allianz Lebensversicherung in Stuttgart wächst weiter kräftig mit Einmalbeiträgen – gegen den Markttrend. Die gesamte Allianz Deutschland musste im ersten Halbjahr einen erheblichen Gewinnrückgang hinnehmen: Sie spürt die Schäden aus der Flut und die Belastung aus der Schließung der Allianz Bank.

W&W mit hohen Hagelschäden

Das Unwetter Ende Juli kommt den Versicherungs- und Bausparkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) teuer zu stehen. Inzwischen rechnet der Konzern mit Schäden von bis zu 130 Mio. Euro. Zuvor war von nur 30 Mio. Euro die Rede gewesen.

Prominente Abgänge bei RSA und Willis

Der britische Versicherer RSA muss in Deutschland einen Abgang an der Spitze hinnehmen – Country-Manager Gerd Kaiser ist gegangen. Großmakler Willis und Maximilian Teichler, langjähriger Führungsmann aus der obersten Ebene, gehen ebenfalls getrennte Wege.

Allianz verdient trotz Flut sehr gut

Der Allianz-Konzern hat trotz der Flut im zweiten Quartal gut verdient. Hauptgrund ist die positive Entwicklung in der Schaden- und Unfallversicherung. In der Lebensversicherung machen Zinsschwankungen dem Unternehmen zu schaffen. Konzernchef Michael Diekmann glaubt, dass Solvency II auch bei Rivalen für die Einführung neuer Lebensversicherungsangebote mit veränderter Garantiestruktur sorgen wird.

Axa mit weniger Gewinn

Die französische Axa hat im ersten Halbjahr 2013 mit 2,5 Mrd. Euro 1 Prozent weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg dagegen um 4,4 Prozent auf gut 50 Mrd. Euro.

Generali boomt bei Einmalbeiträgen

Die Versicherungsgruppe Generali in Triest hat im ersten Halbjahr nach eigenen Angaben so viel verdient wie seit fünf Jahren nicht mehr. Der gestiegene Gewinn stammt vor allem aus der Schaden- und Unfallversicherung – weniger Naturkatastrophen und höhere Preise in der Kfz-Versicherung. Für die deutschen Töchter meldet Triest einen erstaunlich kräftigen Beitragszuwachs von 24 Prozent in der Lebensversicherung.

Verhagelte Bilanz

Sturm und heftiger Hagel haben am Wochenende hohe versicherte Schäden verursacht. Besonders stark betroffen sind die WGV Versicherungen und die SV Sparkassenversicherung.

Zugunglück in Spanien trifft Allianz

Das Zugunglück in der Nähe des spanischen Santiago de Compostela trifft die deutsche Allianz und den australischen Anbieter QBE. Zumindest die Allianz muss auch dann Entschädigung leisten, wenn der Zugführer den Unfall verschuldet hat.

Entlastung aber keine Entwarnung

Die Lebensversicherer könnten nach einer aktuellen Analyse von höheren Renditen aus Kapitalmarktanlagen profitieren. Entwarnung wollen die Spezialisten der Ratingagentur S&P aber nicht geben. Sie halten das klassische Geschäft der deutschen Anbieter für reformbedürftig.

Wenig Schutz gegen Reputationsrisiken

Viele Unternehmen fühlen sich nur unzureichend gegen Reputationsschäden abgesichert. Die Deckungen sind rar gesät und auch die Kapazitäten lassen teilweise zu wünschen übrig. Versicherer sollten Unternehmen stärker dabei unterstützen, Reputationsrisiken rechtzeitig zu erkennen, fordert Ace.

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