Die schweren Schneestürme in den USA und die Überflutungen in Großbritannien haben schwere Schäden für die Versicherer verursacht. Meteorologisch hängen beide Ereignisse zusammen.
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Licht und Schatten – Finanzen und Versicherung
Legal Eye – Die Rechtskolumne: Die Industrieversicherung führt in vielen Konzernen ein Schattendasein. In der Regel nimmt der Finanzvorstand den Versicherungseinkauf nur als Kostenfaktor wahr. Das ist ein Fehler. Denn die Policen eröffnen dem Top-Management viele Chancen.
Die Hebammen und die große Industrie
Herbert Frommes Kolumne: Die Nürnberger zieht sich aus der Haftpflichtversicherung von Hebammen zurück. Das sorgt in dem besonderen Segment für große Probleme. Aber die Bedeutung des Schrittes ist viel größer: Ein weiterer Versicherer beweist, dass er sehr wohl bereit ist, unprofitables Geschäft schlicht und einfach aufzugeben. Die große Industrie sollte genau hinsehen.
Deckungsnotstand bei Hebammen
Die Nürnberger Versicherung steigt Mitte nächsten Jahres aus der Haftpflichtversicherung für freiberuflich tätige Hebammen aus. Ob und wie die dadurch entstehende Lücke geschlossen werden kann ist unklar. Die Hebammen warnen vor einer weiteren Verschlechterung ihrer ohnehin schon prekären Situation.
Qatar Insurance kauft Lloyd’s-Versicherer
Der in Katar im arabischen Golf angesiedelte Versicherer Qatar Insurance Company kauft den Lloyd’s-Versicherer Antares. Damit gewinnt Qatar Insurance Zugang zu einem wichtigen Markt für Spezialrisiken, mit Lizenzen in zahlreichen Ländern der Welt. Zu den Verkäufern gehört die Württembergische Versicherung in Stuttgart.
BaFin-Aufsicht über Vermittler nicht vom Tisch
Die Aufsicht über Versicherungsvermittler wird zunächst nicht Aufgabe der BaFin, obwohl genau diese Neuregelung in den Koalitionsverhandlungen diskutiert wurde. Aber das Thema ist nicht vom Tisch, betonen Koalitionspolitiker. Die Branchenverbände reagieren unterschiedlich: Während der VDVM bessere Kontrollen durch die BaFin fordert, fürchten andere, die Finanzaufsicht könnte zu drastisch eingreifen.
ADAC-Skandal schlägt auch auf Policen durch
Der Automobilclub ADAC fürchtet, dass ihm mit den Mitgliedern auch viele Versicherungsverträge abhandenkommen könnten. Kfz-Versicherungspartner Zurich sieht derweil noch keine signifikanten Auswirkungen der Turbulenzen beim ADAC.
Leienbach: Wir müssen notwendige Verbesserungen herbeiführen
Die private Krankenversicherung ist nicht Gegenstand des Koalitionsvertrags zwischen der Union und der SPD. Das ist aber kein Grund für die Branche, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen, weiß Volker Leienbach, Direktor des PKV-Verbands. Für manche notwendigen Verbesserungen brauchen die Unternehmen die Unterstützung des Gesetzgebers, sagt er im Interview mit dem Versicherungsmonitor.
Allianz wird Aktionär beim FC Bayern
Der Versicherungskonzern Allianz steigt als Anteilseigner beim FC Bayern München ein. Damit stellt der Versicherer das seit 2005 dauernde Sponsoring auf eine neue Stufe. Für 8,33 Prozent zahlt die Allianz SE 110 Mio. Euro.
Versicherer müssen Beschwerden melden
Seit Beginn dieses Jahres fordert die Branchenaufsicht BaFin von Versicherern, ein internes Beschwerdemanagement zu haben und jährlich Bericht zu erstatten. Die Unternehmen mussten ihre Abläufe anpassen, denn sie funktionierten nicht so, wie es die BaFin verlangt. Verbraucherschützern ist die neue Verfügung noch zu lasch: Sie biete den Versicherern zu viele Schlupflöcher.
Datenleck bei der Barclays Bank
Geschrieben von Lea Deuber.
Dem britischen Kreditunternehmen Barclays sind 27.000 sensible Kundendaten gestohlen worden. Dem Unternehmen droht ein hoher Schaden. Ob Versicherungsschutz besteht, ist bisher unklar.
Wenn schwarze Schafe abfärben
Legal Eye – Die Rechtskolumne: Wenn sich Vermittler fachlich oder charakterlich als ungeeignet erweisen, sollten Versicherer daraus Konsequenzen ziehen. Doch scheinen einige Gesellschaften das Interesse an vertriebsstarken Mitarbeitern höher zu bewerten als die Sicherung eines ordnungsgemäßen Verhaltens gegenüber den Kunden. Das schadet dem Ruf ehrbarer Vermittler und untergräbt ihre Moral.
Rückversicherer: Überraschungen nicht ausgeschlossen
Herbert Frommes Kolumne: Scor, Hannover Rück und Munich Re haben Zahlen zu den Erneuerungen 2013/2014 vorgelegt. Allen geht es eigentlich gut, alle haben eigentlich ihre Ziele durchgesetzt, der weiche Markt ist zwar da – trifft aber eigentlich nur die anderen. Die Wirklichkeit ist prosaischer: In der vergangenen härteren Marktphase haben die Marktführer sich vollgesogen und können jetzt Schadenreserven auflösen. Dieser Kurs ist endlich – denn das Geschäftsmodell Rückversicherung hat Probleme.
Hannover Rück gibt Geschäft ab
Beim weltweit drittgrößten Rückversicherer Hannover Rück zeigt sich der Preisdruck in einer leichten Verringerung der Brutto-Prämien. Am Gewinnziel für 2014 hält das Unternehmen trotzdem fest.
Wesselhoeft: „Die eigentliche Auseinandersetzung findet in Berlin statt“
Peter Wesselhoeft ist geschäftsführender Gesellschafter beim Hamburger Makler Gossler, Gobert & Wolters und Präsident des Verbands Deutscher Versicherungsmakler (VDVM). Mit dem Versicherungsmonitor spricht er über drohende Regulierung von Seiten der EU und der Bundesregierung, Problemfelder der Industrieversicherung und die Zukunft seines Berufsstandes.













