Nürnberger-Chef Harald Rosenberger hat sich durchgesetzt und das Unternehmen an die Vienna Insurance Group (VIG) verkauft. Das ist gut für die Nürnberger. Man sollte aber nicht allzu viel auf die öffentlichen Bekundungen geben, nach denen sich für die Nürnberger und ihre Beschäftigten kaum etwas ändern wird. Die VIG zahlt eine erhebliche Prämie für ihre Neuerwerbung. Über kurz oder lang will sie das Geld zurück. … Lesen Sie mehr ›
In Wirklichkeit wissen es alle: Die Einführung von Techniken der künstlichen Intelligenz (KI) wird auch bei Versicherern Arbeitsplätze kosten. Die Branche wiegelt ab und behauptet, man brauche eher Fachkräfte, als dass man Stellen abbauen wolle. Doch die Vorstände wissen genau, dass die Zahl der Beschäftigten schon bald deutlich sinken wird. Sie sollten dies offen kommunizieren und den Belegschaften sowie ihren Vertretern die Möglichkeit geben, faire Verfahren auszuhandeln. … Lesen Sie mehr ›
Die Veränderung der Eigentümerstruktur der ÖRAG zeigt, wie die Konsolidierung des öffentlichen Lagers weitergeht. Große Fusionen sind aktuell nicht zu erwarten. Stattdessen hat sich eine Führung unter VKB-Chef Frank Walthes und Provinzial-Chef Wolfgang Breuer herausgebildet. Ihre beiden Gruppen kontrollieren zwei Drittel der Prämieneinnahmen der Öffentlichen. Sind sie sich einig, müssen die anderen folgen. … Lesen Sie mehr ›
US-Versicherer hätten es gerne bequem: ein einziges Regelwerk für den Umgang mit der künstlichen Intelligenz. Doch in den USA sind die Bundesstaaten zuständig, und das sorgt für einen regulatorischen Flickenteppich. Ganz anders in Europa. Hier wird der AI Act schrittweise seit Februar 2025 eingeführt, einheitlich in allen Mitgliedsstaaten. Der deutsche Versichererverband GDV hadert zwar mit einzelnen Vorschriften. Doch die Branche täte gut daran, nicht zu jammern, sondern froh zu sein, dass klare Spielregeln gelten. … Lesen Sie mehr ›