Munich Re fordert staatliche Cyberdeckung

Munich Re-Chef Joachim Wenning hält nicht nur Pandemien für unversicherbar – sondern auch schwere Cyberangriffe. Deshalb müsse auch hier eine Partnerschaft zwischen Staaten und Versicherern eingerichtet werden. Pandemie-Systeme sollten sofort nach der Corona-Pandemie aufgebaut werden. Ähnliche Lösungen müssten auch für Cyberangriffe gefunden werden, weil Hacker durch Viren einen weltweiten Computer-Blackout anrichten können. … Lesen Sie mehr ›

US-Kältewelle kostet Munich Re halbe Milliarde

Der Wintersturm „Uri“, der im Februar die Stromversorgung in Teilen der USA zusammenbrechen ließ, wird für die Versicherer teuer. Munich Re rechnet für sich mit einer Schadenbelastung im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Das geht aus dem am heutigen Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht hervor. Er zeigt auch, dass die Konzernführung um Chef Joachim Wenning in der Corona-Krise teils erhebliche Gehaltseinbußen hinnehmen musste. Allerdings gibt es auch gute Nachrichten: Die Verträge von Wenning, Rückversicherungs-Vorstand Torsten Jeworrek und Finanzchef Christoph Jurecka wurden verlängert. … Lesen Sie mehr ›

Corona halbiert Munich Re-Gewinn

Die Covid-19-Pandemie hat tiefe Spuren in den Zahlen des Rückversicherers Munich Re hinterlassen. Der Gewinn fiel im vergangenen Jahr mit 1,2 Mrd. Euro um rund 55 Prozent niedriger aus als 2019. Im Vergleich zum Konkurrenten Swiss Re stehen die Münchener aber noch gut da. Munich Re-Chef Joachim Wenning erwartet im laufenden Jahr nur noch moderate Pandemie-Schäden und zeigt sich optimistisch, dass der Rückversicherer 2021 wieder an das Vor-Corona-Niveau anknüpfen kann. … Lesen Sie mehr ›

Munich Res ambitionierter Fünfjahresplan

Munich Re-Chef Joachim Wenning hat die Wachstums- und Gewinnziele für die Jahre bis 2025 genannt. Im Mittelpunkt steht die Steigerung von Rendite und Dividenden – die der Konzern trotz der weiterhin niedrigen Zinsen erreichen will. In der Rückversicherung glaubt die Munich Re an einen härteren Markt, der mehrere Jahre anhält. Die Branche werde sich eher durch Evolution als durch Revolution verändern. Covid-19 kostet die Gruppe rund 4 Mrd. Euro. Künftig will sie Pandemieschäden bei Veranstaltungsausfalldeckungen nicht mehr absichern. … Lesen Sie mehr ›

GDV: Achtungserfolg für Bläsing

 Leute – Aktuelle Personalien  Dietmar Bläsing, Chef des Volkswohlbundes in Dortmund und Kandidat für das Präsidium des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), wurde nicht in das Gremium gewählt. Für die 13 Wahlpositionen gab es 14 Kandidaten. Aber für Bläsing war die Kandidatur keine Katastrophe, er erzielte einen Achtungserfolg. Die meisten Stimmen konnte der alte und neue Präsident Wolfgang Weiler auf sich vereinen. Zum ersten Mal sind mit Claudia Andersch und Monika Köstlin zwei Frauen im Präsidium. … Lesen Sie mehr ›

Fitch: Rückversicherungsmarkt bleibt hart

Die Preise in der Rückversicherung werden weiter ansteigen, davon sind die Experten der Ratingagentur Fitch überzeugt. In den meisten Geschäftsfeldern der Rückversicherung gebe es bereits einen harten Markt, schreiben sie in einem Bericht zu den Halbjahresergebnissen der großen europäischen Rückversicherer. Die Corona-Krise habe die Verhärtung beschleunigt und werde auch in den kommenden Quartalen für weitere Großschäden sorgen, prophezeien die Analysten. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re will Corona-Chancen nutzen

Der Rückversicherer Munich Re erwartet, dass die Corona-Krise zu guten „organischen und anorganischen“ Möglichkeiten für die Geschäftsausweitung führen wird. Die möglichen Übernahmen oder Geschäftserweiterungen nannte Konzernchef Joachim Wenning auf der rein virtuell durchgeführten Hauptversammlung des Unternehmens als einen der Gründe für die Aussetzung des Aktienrückkaufprogramms. Dazu kommen die Belastungen durch Corona. Wenning wehrte sich gegen Versuche, rückwirkend nicht gedeckte Risiken wie die Pandemie in der Betriebsunterbrechung politisch einführen zu wollen. Das gehe an die Grundlagen von Versicherung und Rechtsstaat. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re: 2020 Gewinnsteigerung trotz Corona

Der Rückversicherer Munich Re ist hoch zufrieden mit dem Jahr 2019, das gilt auch für die Tochtergesellschaft Ergo. Für 2020 erwartet Konzernchef Joachim Wenning eine weitere Gewinnsteigerung. Das Corona-Virus dürfte die Gruppe dabei nach Einschätzung ihres Top-Managements nicht aufhalten. Sollte es zu einer weltweiten Pandemie mit sehr vielen Toten kommen, würde das den Konzern weniger belasten als ein moderater Hurrikan in den USA. Aus abgesagten Sportveranstaltungen, Messen oder Konferenzen könnte ein „mittlerer dreistelliger Millionenbetrag“ als Schaden auf die Gesellschaft zukommen. … Lesen Sie mehr ›

Ergo-Chef Rieß verlängert bis 2025         

 Leute – Aktuelle Personalien  Ergo-Chef Markus Rieß soll bis mindestens 2025 die Munich Re-Tochter führen. Der Vertrag war bereits Ende 2019 verlängert worden. Zuerst hatte das Handelsblatt darüber berichtet. Der frühere Deutschlandchef der Allianz steht seit 2015 an der Spitze der Ergo und hat das Düsseldorfer Unternehmen seitdem umfassend umgebaut. Außerdem: Aons langjähriger Chefaktuar Georg Thurnes zieht sich zurück und der Industrieversicherer Swiss Re Corporate Solutions hat einen neuen Chief Claims Officer. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re denkt wieder an Expansion

Der Rückversicherer Munich Re kann sich weitere Zukäufe im Erstversicherungsbereich vorstellen, um die Position der Tochter Ergo in ausgewählten Märkten zu stärken. Das sagte Konzernchef Joachim Wenning am Montagabend vor Journalisten. Übernahmen im Kerngeschäft Rückversicherung erteile er erneut eine Absage. Wenning beobachtet seit zwei Jahren eine Trendwende bei den Rückversicherungspreisen, die seither nicht mehr sinken. Er erklärte auch zum ersten Mal, unter welchen Umständen die Gesellschaft ihr Wachstum in Cyber überdenken würde. … Lesen Sie mehr ›

GDV für Bepreisung von CO2-Ausstoß

Die Versicherer fordern eine Bepreisung für den Ausstoß von Kohlendioxid und eine entsprechende politische Lösung. Um den Klimawandel zu stoppen, reiche es nicht, Kapital und Investments mehr in Richtung Nachhaltigkeit zu lenken, so Wolfgang Weiler, Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Bei einer Erderwärmung um vier Grad seien viele Risiken nicht mehr versicherbar. Seine Äußerungen kamen, bevor die Bundesregierung am Freitag ihr Klimapaket beschlossen hat. Darin hat sie unter anderem einen Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen bei Gebäuden … Lesen Sie mehr ›