Schwächen in den Bedingungen ausmerzen

Die Streitigkeiten um Betriebsunterbrechungspolicen haben der Versicherungswirtschaft vor Augen geführt, wie wichtig klar definierte Vertragsbedingungen sind. „Man kann nicht vorsichtig genug sein, wenn es um die Wordings geht“, sagte Alison Martin, Europachefin des Versicherers Zurich, bei der Rückversicherungskonferenz der Ratingagentur Standard & Poor’s. Moses Ojeisekhoba, Rückversicherungschef der Swiss Re, betonte, dass die Branche jenseits der Auseinandersetzungen um Betriebsschließungen viele Corona-Schäden anstandslos gezahlt habe. Die Rechnung könnte in den kommenden Monaten noch weiter in die Höhe schnellen. … Lesen Sie mehr ›

Swiss Re will aus der Krise lernen

Die Covid-19-Pandemie hat die Versicherer aufgerüttelt. Die Versicherungswirtschaft, die nicht als besonders veränderungsfreudig gilt, habe eine „komplette Metamorphose“ durchlaufen, sagte Moses Ojeisekhoba, Rückversicherungschef der Swiss Re, bei einer digitalen Gesprächsrunde des Großmaklers Aon. „Wir müssen daraus lernen, zu was wir eigentlich in der Lage sind.“ Die Erst- und Rückversicherer müssen aus der Krise lernen, betonte Ojeisekhoba. Er forderte mehr Klarheit und Standardisierung bei den Bedingungen und gab einen Ausblick auf Swiss Res Strategie bei der aktuellen Erneuerungsrunde. … Lesen Sie mehr ›

Swiss Re fordert klare Pandemie-Klauseln

Nach den Lockdowns der Corona-Krise gab es viele Streitigkeiten zwischen Versicherern und ihren Kunden darüber, ob Schäden durch die Pandemie gedeckt sind oder nicht. Darunter hat die Reputation der Branche gelitten. Mit klareren Bedingungswerken wäre das nicht passiert, glaubt Thierry Léger, Group Chief Underwriting Officer bei der Swiss Re (im Bild links). Um auf die nächste Pandemie vorbereitet zu sein, müsste die Branche hier nacharbeiten und für mehr Klarheit und standardisierte Klauseln sorgen. Ebenso wie Konkurrent Munich Re rechnen die … Lesen Sie mehr ›

Corona-Roundup: Swiss Re, FM Global, Makler, AIG

Swiss Re spendet 5 Mio. Schweizer Franken für die weltweite Bewältigung der Pandemiefolgen. Indes rät Rückversicherungschef Moses Ojeisekhoba Regierungen davon ab, Versicherer ungeachtet der Verträge zur Zahlung von Corona-Schäden zu verpflichten. Außerdem: Meyerthole Siems Kohlruss schätzt die Schäden für die Versicherer durch den Kompromiss zu Betriebsschließungen in Bayern auf mindestens 300 Mio. Euro. FM Global warnt vor Schäden an leerstehenden Industriegebäuden. Prudential kürzt die Vorstandsvergütungen. In Österreich kritisieren Makler den Krisenumgang der Versicherer. Die australische QBE stockt ihr Kapital auf. … Lesen Sie mehr ›

Swiss Re: Eigene Modelle statt von der Stange

Modelle zur Einschätzung von Risiken sollten Rückversicherer am besten selbst zusammen mit Partnern entwickeln, rät der Rückversicherer Swiss Re. Von den Risikomodellen, die externe Firmen anbieten, hält Group Chief Underwriting Officer Edouard Schmid nicht viel. Es gebe nur noch wenige Unternehmen im Markt und eine entsprechend begrenzte Anzahl an Risikosichtweisen, sagte er beim Rückversicherungstreffen in Monte Carlo. Zuvor hatte A.M. Best die Modellgläubigkeit der Rückversicherer scharf kritisiert. Swiss Re rechnet im kommenden Jahr mit stabilen bis leicht steigenden Preisen. … Lesen Sie mehr ›